Die gegen 200 Jahre alte Linde unterhalb des Altersheims Sunnsyta soll erhalten bleiben. (Bilder Peter Schmid)
Die drei am Projekt beteiligten Körperschaften, die Einwohnergemeinde als Landeigentümer, die Stiftung Altersheim Ringgenberg und der Gemeindeverband Altersheim Sunnsyta gründeten mittels Vertrag eine einfache Gesellschaft. Für die Realisierung des Projektes muss der Zonenplan, das heisst die sogenannte Zone für öffentliche Nutzungen im Bereich Altersheim, leicht geändert und der entsprechende Artikel im Gemeindebaureglement angepasst werden. Die Plangrundlagen liegen vor, so dass in diesen Tagen das öffentliche Mitwirkungsverfahren eingeleitet werden kann. Mit dem beigezogenen Bauherrenberater wird bereits zügig an den Wettbewerbsbestimmungen gearbeitet. Das Grobprogramm sieht vor, die Zonenplanänderung mit der Änderung des entsprechenden Artikels im Gemeindebaureglement der Gemeindeversammlung vom Dez. 2007 vorzulegen. Für die Durchführung des Architekturwettbewerbes bis zur Bewertung und Vergabe des Auftrages muss in etwa mit einem Jahr gerechnet werden, so dass der Auftrag (im günstigsten Falle) anfangs Sommer 2008 vergeben werden kann.
Gemeindeschreiber Peter Riesen, Ringgenberg
Die Gesamtkosten für das Projekt wurden auf 3,5 bis 4,0 Millionen Franken geschätzt. Davon entfallen etwa 60 Prozent auf die acht bis zehn Alterswohnungen, ungefähr 40 Prozent auf die (geschlossene) Wohngruppe für acht bis zehn Demenzpatienten. Es kann bereits heute kommuniziert werden, dass die gegen 200jährige Linde erhalten werden soll. Die junge Linde bei der Bushaltestelle «Anhöhi».
Bushaltestelle «Anhöhi»
Neben dem Buswartehäuschen hat die Baugruppe eine junge Linde gepflanzt und die Umgebung ganz allgemein verbessert. Der Stamm der abgesägten Lärche soll noch durch eine Motorsägeschnitzerei von Pascal Sturm verschönert werden.
Prüfungsbericht über die Gemeinderechnung 2006
Der Gemeinderat nahm Kenntnis vom in allen Teilen gut lautenden Prüfbericht des Revisors Urs Bolliger, Interlaken.
Beschwerde gegen Leinenzwang
Die vom Gemeinderat erlassene Verfügung für einen Leinenzwang (aus seiner Sicht) nicht unbedenklicher Hunde ist vom Halter mit Beschwerde an das Regierungsstatthalteramt Interlaken weitergezogen worden. Da einer Beschwerde die sonst gesetzlich folgende, aufschiebende Wirkung entzogen wurde, bleibt der Leinenzwang auf jeden Fall bis zum Entscheid des Regierungsstatthalters in Kraft.
Der Stamm der abgesägten Lärche beim Buswartehäuschen «Anhöhi» soll noch durch eine Motorsägeschnitzerei verschönert werden.
Kehricht, Alpapier, Altglas und Grünabfuhr
Einige Zahlen über die Kehrichtabfuhr 2006: Abgeführte Kehrichtmenge 478 (Vorjahr 482) Tonnen, Altpapier 174 (171) Tonnen, Altglas 86 (88) Tonnen und
Grünabfuhren 103 (111) Tonnen.
Submittentenlisten bestimmt
Für verschiedene Offertverfahren wurden die Submittentenlisten bestimmt, so für Belagsarbeiten an der Beundenstrasse und verschiedene Unterhaltsarbeiten am Schürmattahaus
Lehrerin gewählt
Für den auf Ende des Schuljahres wegziehenden Michael Stettler wurde Sandra Beutler, Sekundarlehrerin, wohnhaft in Thun, gewählt.
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