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Berner Oberland News – 12. Jahrgang
Freitag 22. Juni 2007
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Eine wundervolle Mischung
von Ferien und Mykologie!
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Ringgenberg-Goldswil am Brienzersee
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Schilthornbahn: Ein aussergewöhnliches Geschäftsjahr

An der 45. Generalversammlung der Schilthornbahn AG haben 228 Aktionäre mit 18 575 Aktienstimmen den Anträgen des Verwaltungsrates zugestimmt. Der Gewinn betrug im Geschäftsjahr 2006 rund 1,2 Millionen Franken. Die Schilthornbahn AG hat 21 Prozent mehr Frequenzen erzielt und mit der Luftseilbahn 2 375 000 Gäste befördert.

Das Drehrestaurant auf dem Schilthorn (2970 Meter über Normalnull). Bild zvg

pd/bns..Im Jahr 2006 sind laut einer Medienmitteilung auf allen Transportanlagen der Schilthornbahn AG 4 184 000 Personen befördert worden. Zum ersten Mal konnte die Viermillionengrenze bei den Frequenzen überschritten werden. Im Jahr 2006 sind zudem 25 500 Tonnen Güter, Material und Wasser transportiert worden. Diese Menge ist siebeneinhalb Mal so hoch wie der Durchschnitt der Transporte in den Jahren 2003 bis 2005. Im Berichtsjahr 2006 hat die Luftseilbahn einen Ertrag von 13,85 Millionen Franken erzielt. Erstmals ist die Verkehrsertrags Grenze von 17 Millionen Franken überschritten worden. Die Gastronomie- und Kioskerträge, sowie der Immobilien- und Finanzertrag haben leicht abgenommen. Der Gesamtertrag der Schilthornbahn AG betrug somit 23,3 Millionen Franken. Der gesamte Aufwand der Schilthornbahn AG im Jahr 2006 betrug 22,1 Millionen Franken. Dieser Betrag hat sich wie folgt zusammengesetzt: Personalaufwand 8,8, Sachaufwand 8,9 und nicht aktivierte Bau- und Erneuerungskosten 1,4 Millionen Franken.

Cashflow plus 25 Prozent
Der Cashflow konnte gegenüber dem Vorjahr um 25 Prozent gesteigert werden und betrug 6 085 000 Franken. Der Bilanzgewinn von 1 218 112.01 steht den Aktionären/innen zur Gewinnverteilung zur Verfügung. Die unveränderte Dividende von 36 Franken pro Aktie wird ab 25. Juni 2007 ausbezahlt.

Rekordwinter 2006/2007
Die Einnahmen aus Wintersport und Ausflugsverkehr konnten um 7 Prozent gesteigert werden. Trotz wenig Schnee konnte ein hervorragendes Ergebnis erzielt werden.

Investitionen sichern den langfristigen Erfolg der Unternehmung
Der Verwaltungsrat der Schilthornbahn AG hat sich mit der Finanz- und Investitionsplanung langfristige Ziele gesetzt. Mit dem Bau der kuppelbaren Vierersesselbahn Riggli konnte ein wichtiger Meilenstein im Ausbau des Skigebietes Mürren-Schilthorn realisiert werden. Die neue Anlage hat 8,8 Millionen Franken gekostet und hat die Feuertaufe im Winter 2006/2007 ausgezeichnet bestanden. Seit dem Jahr 1993 hat die Schilthornbahn insgesamt 46 Millionen Franken in das Wintergeschäft investiert. Darin enthalten ist jedoch auch die Standseilbahn Mürren–Allmendhubel, die Sommer und Winter in Betrieb ist. Zusätzlich sind 14 Millionen Franken in Anlagen und Liegenschaften investiert worden. Im Jahr 1992 betrug der Verkehrsertrag 12,4 Millionen Franken. Bis im Jahr 2006 konnte er auf 17,2 Millionen Franken gesteigert werden. Dies entspricht einer Erhöhung um fast 40 Prozent.

Bisheriger Geschäftsverlauf und Aussichten Sommer 2007
Die Sommersaison hat erfreulich begonnen. Auf der Luftseilbahn konnte in der Zeit vom 1. Mai bis 17. Juni 2007 eine Frequenzsteigerung von 7 Prozent erzielt werden. Obwohl die Tourismusbranche wetter- und währungsabhängig ist, sieht die Schilthornbahn zuversichtlich in die zweite Jahreshälfte.

Mutationen in der Geschäftsleitung
Gleich zwei neue Frauen sind zur erweiterten Geschäftsleitung der Schilthornbahn AG gestossen:Sabine Lüthi als Direktionsassistentin und Irene Thali als Verkaufsleiterin. Jasmin und Thomas Willem verlassen das Hotel Alpenruh in Mürren per Ende Sommersaison. Urs Brotschi wird ihre Nachfolge antreten.

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