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Donnerstag 3. Mai 2007
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Ringgenberg-Goldswil am Brienzersee
mit seinem idyllischen Burgseeli ein idealer Ferienort. 

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Burgergemeinde Ringgenberg-Goldswil: ordentliche Frühjahrsversammlung

Die Rechnung Burgergemeinde Ringgenberg- Goldswil schliesst bei der Forstwirtschaft mit einem Aufwandüberschuss von 12 234 Franken. Beim Burgergut konnte ein Reingewinn in der Höhe von 18 920 Franken erwirtschaftet werden.

mst/bns. Pünktlich um 20.15 Uhr begrüsste der neue Burgerpräsident Werner Steiner-Helg im Hotel Seeburg 30 Burger. Nach der Genehmigung des Protokolls der Altjahrsversammlung vom 16. Dezember des letzten Jahres wurde die Jahresrechnung 2006 durch die ebenfalls neugewählte Burgerschreiberin, Barbara Frutiger-Willi, vorgestellt. Die Rechnung setzt sich aus Forstwirtschaft und Burgergut zusammen. Beim erstgenannten entstand ein Aufwandüberschuss von 12 234 Franken. Beim Burgergut konnte ein Reingewinn in der Höhe von 18 920. Franken erwirtschaftet werden. Die ebenfalls vorgestellten kleinen Nachkredite und die Rechnung wurden ohne Einwand einstimmig genehmigt.

Dem Kaufgesuch der Familie Kilian und Dominique Steiner für 50 Quadratmeter Burgerland an der Aare in Goldswil zum Preis von 100 Franken pro Quadratmeter zwecks Begradigung der Baurechtslinie, inklusive Übertragung des Baurechts von Fritz und Susi Steiner auf deren Sohn und die Schwiegertochter, hatte niemand etwas einzuwenden.

Das Heuseil Breitenacher–Guntmaad ist im November des letzten Jahres bei nassem Schneefall und tiefen Temperaturen gerissen. Da dieses Seil schon mehrmals repariert wurde und es nicht mehr dem heutigen Materialstand entspricht, wurden Offerten für die Montage eines neuen Drahtseils eingeholt. Nach befürwortenden Stimmen seitens der Burger wurde der Kredit in der Höhe von 10 600 Franken bewilligt. Die Arbeiten werden durch die Firma Studer und Müller aus Grindelwald ausgeführt.

Im Traktandum der Rechtsbewegungen konnten fünf junge Leute als Burger aufgenommen werden.

Unter den Orientierungen stellte der Burgerpräsident der Versammlung das noch in der Ausarbeitung stehende Projekt «Verbreiterung Gstygweg» vor. Vom sogenannten Hohlweg von Tägerlauenen bis Rosswald muss der Weg auf drei Meter verbreitert werden, um die Zufahrt mit einem Lastwagen zum neu zu erstellenden Kiesfang zu ermöglichen. Eine Zufahrt über den Gstygstutz ist infolge einer Gewichtsbeschränkung nicht möglich.

Weiter orientierte Werner Steiner über ... 
...  das Projekt Kongresserweiterung der Casino Kursaal Interlaken AG und deren Finanzierungsvorstellungen.
...  die Rodelnachführungen die nun dank der Intervention des Verbandes der Bernischen Burgergemeinden rückwirkend beim Zivilstands- und Bürgerrechtsdienst wieder beantragt werden können.
...  den Holzschlag bei der Schönegg, der infolge eines Wohnhaus-Neubaus getätigt wurde.
...  die Öffnungszeiten des Burgerbüros (zurzeit Donnerstag 16 30 bis 18.00 Uhr).
...  die Grenzanpassungen bei der Liegenschaft Michel (vormals Trösch).
...  die Bewerbung einer bauwilligen Familie um eine Bauparzelle im Gebiet Eyen.
...  den Arbeitsaufwand der neuen Burgerschreiberin im ersten Quartal.

Betreffend dem Projekt «Erweiterung des Altersheim Sunnsyta», bei dem es um den Bau von Alterswohnungen und sogenannten Demenzplätzen geht erläuterte Erhard Nufer über den Stand der Arbeiten.

Unter Verschiedenem wurde über den Gebrauch von offenen Berghütten diskutiert. Die Möglichkeit besteht, dass einem Bürger eine Berghütte, die im Besitz der Burgergemeinde ist, zu Verfügung gestellt wird. Dies zum Beispiel zur persönlichen Bewirtschaftung des umliegenden Landes. Die Hütte darf aber nicht abgeschlossen werden und muss nach wie vor jedermann zugänglich sein.
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