Die Besucher aus Trebon auf der Kleinen Scheidegg. (Bild zvg)
pd/bns. Seit dem Jahr 1993 ist die tschechische Kleinstadt Trebon eine Partnerstadt von Interlaken, wird in einer Medienmitteilung erinnert. Diese Beziehung beschränke sich aber nicht auf die politische Ebene: «Da es in Trebon wie auch in Interlaken eine evangelisch-methodistische Kirche gibt, hat das Ganze weitere Kreise gezogen und seit letztem Jahr besteht nun auch eine Partnerschaft zwischen diesen beiden.» Vom Freitag 4. bis Dienstag 8. Mai habe nun eine knapp 20köpfige Gruppe der EMK Trebon ihre ‹Geschwister› in Interlaken besucht: «Ziel des Besuches war es, möglichst viele und möglichst unterschiedliche Begegnungen zu schaffen respektive zu erleben.»
Nach dem Morgenessen holten am Samstag verschiedene Leute aus der EMK Interlaken jeweils eine Gruppe von drei bis vier Leuten aus Trebon ab, um mit ihnen den Tag zu verbringen und ihnen verschiedene Sehenswürdigkeiten unserer Region zu zeigen. Nachdem am Samstagabend wiederum ein Nachtessen serviert worden war und die Leute sich anschliessend noch im Schnitzen hatten üben können – es galt einer bereits fast fertig vorbereitete Kuh-Holzfigur den letzten Schliff zu geben – gab es am Sonntag wieder andere Begegnungen: «Angefangen wurde am Morgen mit einem gemeinsamen Gottesdienst, wobei André Ottersberg, Pfarrer in Interlaken, den Rahmen machte, und Richard Novak, Pfarrer in Trebon, die Predigt hielt. Als Übersetzerin fungierte Katja Perman, die zur Gruppe aus Trebon gehörte. Den Höhepunkt des Gottesdienstes bildete das gemeinsame Abendmahl. Im Anschluss an eine Teilete und einem Rundgang im Bödeli wurden noch die Backpackers Villa wie auch das Zentrum Artos besichtigt, die beide eng mit der EMK verbunden sind.»
Am Montag standen noch einmal andere Begegnungen auf dem Programm: «Die Gäste aus Trebon und eine Gruppe der EMK Interlaken stiegen früh am Morgen im Ostbahnhof in den Zug, der sie via Grindelwald auf die Kleine Scheidegg brachte. Nach einer kleinen Wanderung bei frischen Temperaturen stiegen alle in Wengen in den Zug, der sie via Lauterbrunnen zurück nach Interlaken brachte. Um 17 Uhr waren dann alle noch zu einem Apéro im Kursaal, der von der politischen Gemeinde Interlaken wie auch der International Friendship Association Interlaken (IFAI) organisiert wurde, eingeladen: «Die in freundschaftlichem Ton gehaltenen Reden von GGR-Vizepräsident Fredi Daumüller, IFAI-Sekretär Rolf Widler und Richard Novak machten deutlich, dass nicht nur zwischen den beiden politischen Gruppen einerseits und den beiden kirchlichen andererseits gute Beziehungen herrschen, sondern dass die einzelnen Verbindungen die anderen befruchten und ergänzen.» Bevor es dann am Dienstagmorgen galt die Koffer zu packen und Abschied zu nehmen gab es am Montagabend noch einen Besuch und ein Abendessen bei der EMK Meiringen.
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