pd/bns. Thun-Trainer Jeff Saibene (38) verfüge über keine Uefa-Pro-Lizenz, wird in einer Medienmitteilung der FC Thun AG erinnert: «Der schweizerische Fussballverband verlangt in seinem neuen Reglement, dass Superleague-Trainer ab der neuen Saison 2007/08 über das Uefa-Pro-Lizenz-Diplom verfügen müssen, wollen sie einen ASL-Klub trainieren. In den Jahren zuvor hatte der Verband noch akzeptiert, wenn ein Trainer den Lehrgang begonnen hatte. In diesem Fall wurde dem Trainer bis zum Abschluss seiner Ausbildung eine Sondergenehmigung erteilt. Neuerdings ist dies nicht mehr der Fall. Der FC Thun bedauert, dass aufgrund dieser Ausgangslage eine Weiterbeschäftigung von Jeff Saibene als Trainer verunmöglicht wird.» Thun-Präsident Kurt Weder: «Wir müssen das neue Reglement und die Bedingungen akzeptieren. Wir haben alles unternommen und alle erdenklichen Abklärungen getroffen – aber es gibt 2007/08 keine Ausnahmebewilligungen mehr.» Präsident Kurt Weder bedauert, dass aufgrund dieser Ausgangslage es nun zu einem weiteren Trainerwechsel kommt: «Wir danken Jeff Saibene und Assistent Christian Marcolli für die geleistete, ausgezeichnete Arbeit. Das Minimalziel ‹Ligaerhalt› wurde erreicht. Das ist erfreulich.»
Der FC Thun habe nach dem Meisterschafts-Schlusspfiff rasch handeln müssen und mit dem Niederländer René van Eck einen erfahrenen Trainer verpflichten können, verlautet im weiteren. FC Thun-Präsident Kurt Weder: «Wir haben mit René van Eck einen Zweijahresvertrag abgeschlossen. Es war wichtig, in der Trainerfrage rasch Klarheit zu bekommen. Wir wollten keine Zeit verlieren, um die Saisonvorbereitungen 2007/08 nicht unnötig zu verzögern.» Wer neuer Assistent von René van Eck werden wird, ist laut der Medienmitteilung derzeit noch offen.
«Als Spieler stand René van Eck unter anderem bei Excelsior Rotterdam, FC Den Bosch, FC Luzern, 1 FC Nürnberg und FC Winterthur unter Vertrag», heisst es in der Medienmitteilung: «Seine Trainerkarriere begann René van Eck als Assistent bei seinem langjährigen Verein, dem FC Luzern, wo er ab 2003 als Cheftrainer tätig war. Van Eck führte den FC Luzern in der Saison 2005/2006 nach einer eindrücklichen Erfolgsserie von 31 Spielen ohne Niederlage in die Superleague. Im September 2006 wechselte der Niederländer zum abstiegsbedrohten finnischen Verein Inter Turku. Nach erfolgreicher Mission in Finnland stellte sich van Eck der nächsten Herausforderung – diesmal in der Challengeleague, als Trainer des FC Wohlen, mit welchem er am letzten Wochenende den Ligaerhalt schaffte.»
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