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Berner Oberland News – 12. Jahrgang
Dienstag 1. Mai 2007
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Wasserbauplan Milibach/Alpbach: Zusatzabklärungen

Das Wasserbauprojekt Milibach/Alpbach ist so weit fortgeschritten, dass die Genehmigung durch den Kanton in den nächsten Wochen erfolgen könnte. Die kantonalen Ämter stehen hinter dem Projekt und bei den wenigen noch offenen Einsprachen sind einzelne Details oder Entschädigungsfragen zu lösen. Nach der Abgabe der Projektunterlagen beim Bund sind jetzt Fragen aufgetreten, die vorerst bereinigt werden müssen.

Die Sanierungsarbeiten an der Sperrentreppe in der Milibachschlucht (unser Bild zeigt den Stand der Arbeiten Ende März 2007) stehen kurz vor dem Abschluss. (Archivbild Peter Schmid)

pd/bns. Insbesondere sind es laut einer Medienmitteilung die Projektkosten von über 30 Millionen Franken, welche das Bundesamt für Umwelt (Bafu) veranlassten, Zusatzabklärungen zu verlangen: «Das Bafu möchte von den Bauherrschaft wissen, ob bei einzelnen Projektelementen Sparpotential durch günstigere Varianten vorhanden ist.» Vorbehalte zum Projekt würden vom Bafu auch aus ökologischer Sicht angebracht, obschon ein positiver Umweltverträglichkeitsbericht vorliege: «Der Kanton wird die Bauherrschaft unterstützen, damit eine Klärung so rasch wie möglich erfolgen kann.» Die Verantwortlichen der Schwellenkorporationen und der Einwohnergemeinden rechneten aber damit, dass sich die Bereinigungen mit den Bundesbehörden bis in den Herbst 2007 hineinziehen könnten.

«Allerdings ist sich das Bafu auch bewusst, dass der Hochwasserschutz für die Bevölkerung von Hasliberg und Meiringen zur Zeit ungenügend ist und rasches Handeln erfordert», verlautet im weiteren. Deshalb habe das Bafu der Bauherrschaft eine vorzeitige Baubewilligung für die unbestrittenen dringlichen Massnahmen in Aussicht gestellt: «Die Murgangnetze Gummen und der Geschiebesammler in Hasliberg-Reuti können dieses Jahr realisiert werden.» Bereits im letzten Jahr seien am Milibach erste Massnahmen ausgeführt worden und die Sanierungsarbeiten der Sperrentreppe in der Milibachschlucht stünden kurz vor dem Abschluss.
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