Mit dem Abschluss der Fussballsaison beginnen laut einer Medienmitteilung in Thun in einer ersten Etappe die Bauarbeiten für die Umsetzung von Sofortmassnahmen im Bereich Rasenspielfelder. Zunächst sollen zwei Fussballplätze im Gebiet Lachen umgebaut werden. Ab Dienstag 29. Mai werde der Nordplatz in einen Kunstrasenplatz mit den offiziellen Spielmassen 100 mal 64 Meter umgebaut: «Eingebaut wird das gleiche, mit Quarzsand und Gummigranulat kombinierte Kunstrasenprodukt, wie es unter anderem im ‹Stade de Suisse› in Bern bereits seit einem Jahr erfolgreich im Einsatz steht.» Mit Fertigstellung der Arbeiten Ende Juli könnten die Vereine sofort den Trainings- und Spielbetrieb aufnehmen.
Gleichzeitig wird laut der Medienmitteilung der heutige Sandplatz in der Nähe in einen Naturrasenplatz mit den neuen Abmessungen 90 mal 56 Meter umgebaut. Dieser Umbau verbessere in erster Linie im Sommer die Bespielbarkeit dieser Fläche. Es sei keine Staubbildung mehr möglich, und der Platz werde durch eine optimale Flächenausnutzung um sechs Meter verbreitert: «Ab Frühsommer 2008 wird der Trainigs- und Spielbetrieb auch auf diesem Platz möglich sein.»
«Um die Kosten tief zu halten, werden der Nordplatz und der Sandplatz zeitgleich umgebaut», heisst es im weiteren. Dies ermögliche die Einsparung von Humus und von Materialien für den Unterbau der Plätze. Als Folge davon sei in den ersten zwei Wochen ab Baubeginn mit Behinderungen auf dem Strandweg im Bereich Nordplatz (Strandbad) und dem Sandplatz zu rechnen: «Die Benutzung des Strandweges ist jedoch jederzeit sichergestellt.»
Am 21. September 2006 habe der Thuner Stadtrat einen Kredit von 3,6 Millionen Franken für Sofortmassnahmen im Breitensport bewilligt, wird in der Medienmitteilung erinnert. Konkret seien zusätzlich zu den erwähnten beiden Plätzen im Lachen, folgende Veränderungen an den bestehenden Plätzen vorgesehen: Das Hauptfeld des FC Lerchenfeld wird unter dem Vorbehalt der Baubewilligung in einen Kunstrasen umgebaut und mit einer Beleuchtung versehen. In Allmendingen wird unter dem Vorbehalt der Baubewilligung ein neuer Rasenplatz gebaut und auf der Burgerallmend voraussichtlich der Sandplatz in einen Naturrasen umgebaut.
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