Das Kurhaus auf der Sonnenterrasse in Ringgenberg mit Aussicht auf Berge und Brienzersee

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Berner Oberland News – 12. Jahrgang
Mittwoch 7. März 2007
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Weniger Arbeitslose in allen Branchen und Regionen

Die Zahl der Arbeitslosen im Kanton Bern ist im Februar 2007 um 691 auf 12 347 gesunken (Schweiz –4662 auf 126 395). Die Arbeitslosenquote ging im Kanton Bern damit von 2,5 auf 2,4 Prozent zurück (Schweiz von 3,3 auf 3,2 Prozent). Die Zahl der jugendlichen Arbeitlosen nahm überdurchschnittlich ab (–173 auf 2303). Vom Rückgang profitierten alle Branchen und Regionen. Die Zahl der Stellensuchenden sank um 685 auf 18 527.

aid/bns. In 23 von 26 bernischen Amtsbezirken ging laut einer Medienmitteilung die Zahl der Arbeitslosen zurück. Die höchste Quote verzeichnete der Amtsbezirk Biel mit 3,2 Prozent gefolgt von Bern mit 3,1 Prozent. Am niedrigsten war die Quote im Amtsbezirk Oberhasli und Signau – siehe auch Tabelle Arbeitslosigkeit nach Amtsbezirken – mit je 1,2 Prozent. Bei allen Altersgruppen ging die Arbeitslosigkeit zurück, am stärksten bei der Altersgruppe der 25- bis 49jährigen –409 auf 7345 Personen). Auch die Zahl der arbeitslos gemeldeten Lehrlinge (–31 auf 412) sowie Schüler und Studenten (–25 auf 300) sank. Wegen der guten Wirtschaftslage und der milden Witterung konnten alle Branchen und Regionen vom Rückgang profitieren. Bei den Männern sank die Zahl der gemeldeten Arbeitslosen um 459 (–6,5 Prozent) auf 6646, bei den Frauen sank sie um 232 (–3,9 Prozent) auf 5701. Mit 8140 Personen waren 516 Schweizer weniger arbeitslos als im Vormonat. Bei den Ausländern sank die Zahl um 175 auf 4207.

Von den 18 527 Stellensuchenden (–685 oder –3,6 Prozent) gingen 3416 Personen (–62) einer bezahlten Arbeit im Sinne eines Zwischenverdienstes nach. 1115 Personen (+20) nahmen an einem Beschäftigungsprogramm teil und 399 (+39) aller Stellensuchenden absolvierten eine Weiterbildung beziehungsweise Umschulung, die länger als einen Monat dauerte. Gemessen am Total der Stellensuchenden waren 18,4 Prozent (Vormonat 18,1) in einem Zwischenverdienst. 6,0 Prozent (Vormonat 5,7) absolvierten ein Beschäftigungsprogramm und 2,2 Prozent (Vormonat 1,9) eine Weiterbildung.
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