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| Anschlussknoten Interlaken-Ost: Kürzere Reisezeiten und schlankere Anschlüsse |
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Der neue Anschlussknoten Interlaken ermöglicht ab Dezember 2007 kürzere Reisezeiten ins östliche Oberland und schlankere Anschlüsse in die Jungfrauregion. Der Regioexpress Lötschberg kommt sieben Minuten schneller im Kandertal an als geplant. Der neue Fahrplan wird Ende Mai 2007 im Internet veröffentlicht.
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Bereits auf den nächsten Fahrplanwechsel im Dezember 2007 wollen die SBB mit einer Übergangslösung den Anschlussknoten Interlaken-Ost schaffen. (Bild Peter Schmid)
aid/bns. Mit einer Übergangslösung wollen die SBB den vom Kanton Bern und der Region seit über 20 Jahren geforderten Anschlussknoten Interlaken vorzeitig realisieren. Damit können die Reisezeiten in die Tourismusdestinationen des östlichen Berner Oberlands um 10 bis 15 Minuten verkürzt werden. Vom neuen Fahrplankonzept sollen auch das Kander- und das Simmental profitieren. Die bernische Verkehrsdirektorin Barbara Egger-Jenzer und Vertreter der beteiligten Transportunternehmen stellten Auswirkungen des Anschlussknotens Interlaken auf den Regionalverkehr am Dienstag an einer Medienkonferenz in Bern vor.
Die Intercity- und Regioexpress-Züge kommen laut einer Mediendokumentation zu jeder halben und vollen Stunde im Bahnhof Interlaken Ost an: Dort hätten sie schlanke Anschlüsse auf die Züge der Berner Oberland-Bahn in die Jungfrauregion. Die Umsteigezeiten von heute 15 bis 17 Minuten würden auf 7 bis 8 Minuten halbiert. Die Reisezeiten zwischen Bern und den Lütschinentälern verkürzten sich um 10 Minuten. Ab Basel und Zürich sei der Zeitgewinn mit 19 beziehungsweise 15 Minuten noch grösser: «Der Hauptnachteil des neuen Konzepts ist der Wegfall der Direktverbindung zwischen Interlaken und Zürich-Flughafen.»
Eine Unschönheit im Fahrplan des neuen Regioexpress Lötschberg in Richtung Frutigen/Kandersteg komme gar nicht erst zustande, verlautet im weiteren: «Dank einem kürzeren Aufenthalt im Bahnhof Spiez ist die Reisezeit wieder mit der heutigen vergleichbar.» Das neue Angebotskonzept im Simmental mit einer Verkürzung der Reisezeit der Regional- und Regioexpresszüge sei ebenfalls möglich. Die Anschlüsse in Spiez verbesserten sich sogar: «Ab 2009 können die ab Bern direkt geführten Regionalzüge allerdings zwischen Spiez und Wimmis nicht mehr halten; eine Erschliessung durch Bus wird geprüft.» Auswirkungen habe das neue Fahrplankonzept auch im Bahnhof Thun auf die Anschlüsse in Richtung Gürbetal und Konolfingen.
Das neue Konzept – siehe auch Kürzere Reisezeiten ins Berner Oberland schon ab Ende 2007 möglich vom Freitag 16. März 2007 – sei jedoch sowohl für den Kanton als auch für die SBB nur eine Übergangslösung, heisst es im weiteren: «Der Kanton will so rasch wie möglich wieder eine direkte Verbindung zwischen Interlaken und Zürich-Flughafen.» Zudem müssten die Zufahrt zum Bahnhof Bern mit der Entflechtung Wylerfeld vordringlich gelöst und die Doppelspur am Thunersee realisiert werden.
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