Die kantonale Bau-, Verkehrs- und Energiedirektion teilte dem Gemeinderat mit, dass die Tunnelverlängerung gegenüber dem Nutzen (Unspunnenveranstaltung alle sechs Jahre) mit sehr grossem Aufwand verbunden ist. Auch würden mit einer Tunnelverlängerung verschiedene Nachteile eingehandelt, die sich gegenüber dem Nutzen und dem finanziellen Aufwand nur schwer rechtfertigen liessen (Tunnelbetriebskosten, Einbau einer permanenten Tunnellüftung, Verkehrssicherheitsverschlechterungen).
Gemeindeschreiber Peter Erismann, Matten bei Interlaken
Die Direktion verzichtete deshalb auf das weitere Behandeln des Tunnelverlängerungsanliegens für den Erneuerungszyklus 2009 bis 2010 der Nationalstrasse A8.
Kirchgemeindehaus
In den Jahren 2002 bis 2006 leistete die Gemeinde Matten einen jährlichen Betriebskostenbeitrag von 40 000 Franken an das Kirchgemeindehaus Matten. Laut früherer Abmachungen wird dieser Beitrag alle fünf Jahre neu festgelegt. Die Kirchgemeinde stellte das Gesuch, den Betriebskostenbeitrag um 15 000 auf neu 55 000 Franken für die Jahre 2007 bis 2011 zu erhöhen. Die Finanzkommission setzte zur Bearbeitung und Überprüfung dieses Gesuchs eine Arbeitsgruppe ein. Anhand der Erkenntnisse der Arbeitsgruppe ist die Finanzkommission der Ansicht, dass die Erhöhung auf einen jährlichen Beitrag von neu 55 000 Franken für die nächsten fünf Jahre gerechtfertigt ist. Auf Antrag der Finanzkommission hat der Gemeinderat beschlossen ...
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den jährlich wiederkehrenden Betriebskostenbeitrag an das Kirchgemeindehaus für die Jahre 2007 bis 2011 auf 55 000 Franken festzusetzen und der nächsten Gemeindeversammlung zur Beschlussfassung zu unterbreiten. |
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die Überprüfung des Betriebskostenbeitrags soll weiterhin alle fünf Jahre erstmals im Jahr 2011 für die Jahre 2012 bis 2016 erfolgen. |
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grosse Renovationen am Kirchgemeindehaus müssen der Gemeinde weiterhin separat zur Beschlussfassung unterbreitet und von der Kirchgemeinde frühzeitig gemeldet werden, sodass sie in den Finanzplan der Gemeinde aufgenommen werden können. |
Jugendbeiträge
Die Gemeinde Matten hat im Jahr 2006 für die Jugendarbeit Beiträge von total 36 024 Franken ausgerichtet. In diesem Betrag nicht enthalten sind Beiträge ...
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an die Kinderkrippe und Jugendarbeit Bödeli sowie die Mütter- und Väterberatung. |
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die über die Investitionsrechnung (zum Beispiel Investitionskostenbeitrag) ausbezahlt wurden. |
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die nicht ausschliesslich für die Jugendarbeit sind (zum Beispiel Bödelibad). |
Fürsorgefonds
Aus dem «Allgemeinen Fürsorgefonds der Gemeinde» wurden im Jahr 2006 Beiträge in der Höhe von 2495 Franken ausgerichtet. Der Saldo des Allgemeinen Fürsorgefonds beträgt per 31. Dezember 2006 144 732 Franken.
Spitexfusion
Die Spitexdienste Wilderswil und der Spitexverein Interlaken und Umgebung beabsichtigen, auf den 1. Januar 2008 zu fusionieren. Gemäss Leistungsvereinbarung mit dem Spitexverein Interlaken erfordert es die Zustimmung sämtlicher Vereinbarungsgemeinden für die Aufnahme weiterer Gemeinden. Die Leistungsvereinbarung wird durch eine Fusion mit den Spitexdiensten Wilderswil nicht geändert. Die Liste der unterzeichnenden Gemeinden wird lediglich mit Wilderswil ergänzt. Auf Antrag der Sozialkommission und der Finanzkommission hat der Gemeinderat dem Grundsatz für die Fusion zugestimmt. Noch nicht befasst hat sich der Gemeinderat mit dem Anschluss der Spitexdienste Ringgenberg.
Einbürgerungen
Der Gemeinderat nahm davon Kenntnis, dass der Zivilstands- und Bürgerrechtsdienst des Kantons Bern folgenden Personen die Schweizer Staatsbürgerschaft erteilte: Desa, Nevena und Theodora Savic, Aenderbergstrasse 17; Jelena Jelaca, Eyacheri 1; Mirela Merdzic, Pfarrweg 1. Organisationsreglement
Aufgrund des neuen Bundesgesetzes über «Eingetragene Partnerschaften gleichgeschlechtlicher Paare» musste der Gemeinderat die Art. 4 und 5 des Organisationsreglements der Einwohnergemeinde Matten vom 18. Mai 2001 den neuen Bestimmungen anpassen. Das heisst die Unvereinbarbestimmungen und der Verwandtenausschluss sowie die Ausstandspflicht gelten auch für Personen, die zusammen in eingetragener Partnerschaft oder faktischer Lebensgemeinschaft leben.
Einwohnerzahlen
Gemäss Einwohnerkontrolle sehen die Einwohnerzahlen per 1. Januar 2007 wie folgt aus: Schweizer 3151 (2006: 3106), Ausländer 506 (512), insgesamt 3657 (3618). Die Bevölkerungszahl ist damit im vergangenen Jahr um 39 Personen angestiegen.
Porschetreffen
Die Sicherheitskommission hat dem Gesuch für die Durchführung des Porschetreffens auf dem Flugplatzareal vom Samstag 18. August 2007 unter Einhaltung diverser Auflagen zugestimmt.
Baubewilligungen
Folgender Amtsbericht wurde an das Regierungsstatthalteramt weiter geleitet. BHG Jungfraublick Matten, Thun: Abbruch der Gebäude Nr. 4 und 4A an der Rütistrasse, Neubau eines Mehrfamilienhauses mit unterirdischer Autoeinstellhalle, Parzelle Nr. 766.
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