Das Kurhaus auf der Sonnenterrasse in Ringgenberg mit Aussicht auf Berge und Brienzersee

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Berner Oberland News – 12. Jahrgang
Freitag 2. März 2007
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Eine wundervolle Mischung
von Ferien und Mykologie!
Ferien verbunden mit dem Beobachten und Bestimmen von Pilzen ist mit Sicherheit ein faszinierendes Erlebnis für jeden Pilzfreund. Das Rezept: Eine Ferienwohnung in Ringgenberg, ein interessantes Pilzgebiet und eine einzigartige Ferienregion

Anmeldung/Informationen:
hans.zurbuchen@quicknet.ch


Ferienwohnung
in Ringgenberg

Nur etwa drei Kilometer vom weltbekannten Berner Oberländer Tourismuszentrum Interlaken entfernt vermieten im idyllischen Dorf Ringgenberg Adolf und Elisabeth Imboden-Amacher im Kreuzli eine schöne Ferienwohnung.
Ringgenberg-Goldswil am Brienzersee
mit seinem idyllischen Burgseeli ein idealer Ferienort. 

Netz gegen Kinderporno

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Stephan Siegrist führt seine neue Multivisionsshow vor

Stephan Siegrist gehört weltweit zu den bekanntesten Spitzenalpinisten: Mit seiner neuesten Multivisionsshow lässt Siegrist das Oberländer Publikum an seinem Balanceakt zwischen Berg und Alltag teilhaben.

Der 34jährige Interlakner Kletterprofi lässt sein Publikum in diesen Tagen teilhaben an seinen Erfolgen, Misserfolgen, Zweifeln, Ängsten und Gefühlen. Und zwar tiefgründiger, als man das von einem der weltbesten Alpinisten vielleicht erwarten würde. Sogar sein Freund, der Abenteurer und Fotograf Thomas Ulrich sagte letzte Woche zu ihm: «Du gibst auch noch schampar viel von dir preis.» In der live kommentierten, hundertminütigen Multivisionsshow erzählt Stephan Siegrist von seiner Erstbegehung der Thalay-Sagar-Nordwand, führt das Publikum durch Patagonien und in der antiken Ausrüstung der Erstbegeher vor 69 Jahren durch die Eigernordwand. Auch erzählt Siegrist von seinem Unfall vor anderthalb Jahren in den Dolomiten, der ihn und seine Partnerin Ines Papert bei einem selber ausgelösten Steinschlag beinahe das Leben gekostet hätte.
Bruno Petroni, freier Journalist, Matten bei Interlaken / petroni@gmx.ch
Es war ein Kampf mit sich selber, wie er ihn nie zuvor geführt hatte: «Den ganzen Tag war ich hin und her gerissen und wusste tief in mir drin ganz genau: Du darfst dort nicht mehr wieder einsteigen. Dein Glück für diesen Berg ist aufgebraucht.» Mit dem unpopulären Entscheid, seinen Freund Ueli Steck beim Gipfelsturm ziehen zu lassen, setzte Stephan Siegrist bei der Gasherbrum-Expedition vom letzten Sommer ein wichtiges Signal für den ganzen Alpinismus: «Die Aussicht auf den Gipfelerfolg darf nicht jegliches Risiko rechtfertigen.» Diese dramatischen Tage im inneren Karakorum (Himalaja) zeigen eindrücklich, in welchem Spannungsfeld sich Topalpinisten wie Stephan Siegrist tagtäglich bewegen. Ihre Leistungen werden ausschliesslich aufgrund der Exklusivität der begangenen Route oder erreichten Gipfel gewertet. Ein eindrückliches Finale seiner Multivisionsshow bietet denn das grosse Ringen mit sich selber am Gasherbrum, «das zum Nachdenken animiert». Viel nachdenken tut Siegrist auch, nachdem er innerhalb eines Jahres gleich fünf gute Freunde für immer in den Bergen verloren hat: Die Amerikanerin Sue Nott, den Basejumper Peter Schläffler, den Berner-Oberländer-Redaktor Rolf Hafner, den deutschen Eiskletterprofi Harry Berger und erst vor zwei Wochen schliesslich die Bergsteigerlegende Kaspar Ochsner. «Du schaust plötzlich das Leben von einer ganz anderen Seite an.»

Buch über Stephan Siegrist
Am Wochenende erscheint «Balance zwischen Berg und Alltag», ein 285seitiges Buch über den Topalpinisten Stephan Siegrist. «Da telefonierte ich mit Stephan, und er sagte, er hätte Angst ans Telefon zu gehen, denn er fürchte sich vor einer dritten Todesnachricht»: Was Stephan Siegrists jüngere Schwester Kathrin im Interview mit Autor Röbi Koller da preisgab, ist eine von zahlreichen Passagen, wo der Leser merkt: Hier ist von Gefühlen, Zweifeln und Ängsten die Rede. Im Buch «Balance zwischen Berg und Alltag» steht der Mensch Stephan Siegrist im Brennpunkt. Seine Jugend, die Entwicklung zum Erwachsenen, sein Werdegang zum Spitzenalpinisten und die Auseinandersetzungen mit sich selber. Wie ein guter Krimi lesen sich Stephans Meisterwerke: Die 25stündige Durchsteigung von Eiger-, Mönch- und Jungfraunordwand, die erste Winterbesteigung des patagonischen Cerro Torre und die Erstbegehung der Thalay-Sagar-Nordwand. Aber ebenso oft und ungeschminkt erfährt der Leser auch von Siegrists Rückschlägen und Misserfolgen.

Stephan Siegrists neue Multivisionsshow. 2. März 20 Uhr in der Aula des Sekundarschulhauses Interlaken. 3. März 20 Uhr Bärensaal Thun. 5. März 19 Uhr Lötschbergsaal Spiez. 6. März 19 Uhr Hotel Seepark Thun. Ausserdem 10. März 16 und 20 Uhr Hotel Kreuz Bern. 7. März 20 Uhr und 12. März 19 Uhr Hotel Jardin Bern. – Abendkasse eine Stunde vor Beginn. Eintritt 28 Franken, Kinder 12 Franken, Familien 60 Franken. Informationen: www.explora.ch
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