pd/bns. Für den Fahrplan 2008 sind laut einer Medienmitteilung wiederum verschiedene Verbesserungen im STI-Angebot vorgesehen. Dank der finanziellen Unterstützung von Bund und Kanton könne das Busangebot um 200 000 Fahrplankilometer (plus fünf Prozent) erhöht werden.
Zehnminutentakt für frequenzstarke Stadtlinien
Die einzelnen Abschnitte der Linien 1 (bis Gwattzentrum), 2 und 5 werden nach STI-Angaben im Durchschnitt täglich von je 4300 bis 5000 Fahrgästen benutzt: «Mit der Einführung des Zehnminutentaktes kann der starken Nachfrage Rechnung getragen und die Kapazitätsengpässe reduziert werden. Aus betrieblichen Gründen wenden die Busse an der Endhaltestelle Schorenfriedhof wieder, die direkte Weiterfahrt ist daher nicht mehr möglich.»
Thierachern neu im Halbstundentakt
«Mit einem konsequenten Stundentakt der Linie 50 Thun–Uebeschi–Blumenstein zur halben Stunde und der Linie 51 Thun–Forst–Wattenwil zur vollen Stunde, wird Thierachern neu im Dreissigminutentakt bedient», verlautet im weiteren. Von dieser Angebotserweiterung profitiere somit auch die Gemeinde Forst-Längenbühl.» Durch die Verlegung der Zugskreuzung nach Uetendorf verschlechterten sich die Anschlüsse der Buslinie 53 in Seftigen in Richtung Thun.
Hangbus wird definitiv eingeführt
Der Versuchsbetrieb des Hangbusses in Hünibach, Hilterfingen und Oberhofen hat sich laut STI bewährt und könne dank erfreulichen Fahrgastzahlen auf den Fahrplanwechsel mit einem leicht ausgebauten Fahrplanangebot definitiv eingeführt werden: «Während dem Umbau der Hofstettenstrasse konnte für den Hangbus ein durchgehender Fahrplan angeboten werden. Diese Angebotserweiterung wurde von der Bevölkerung rege genutzt. Aufgrund dieser positiven Erfahrungen wird sich die STI für eine Verbesserung des Fahrplans einsetzen.»
Schwierige Zugsanschlüsse Richtung Oberland
Mit der Realisierung des Vollknotens in Interlaken Ost änderten sich die Abfahrtszeiten der Fernverkehrszüge und somit auch die Anschlusssituationen in Thun und Spiez, heisst es in der Medienmitteilung: «Mit dem neuen SBB-Fahrplan sind keine gleichzeitigen Zugsanschlüsse in Richtung Bern und Spiez mehr möglich. Aufgrund der starken Ausrichtung nach Bern hat die Regionale Verkehrskonferenz beschlossen, dass die Anschlüsse von und nach Bern Priorität haben. Abhängig vom Takt der Buslinie ergeben sich dadurch bessere Anschlüsse in Richtung Bern aber auch Verschlechterungen in Richtung Spiez und Berner Oberland. Die STI hoffen, dass diese Schwachstelle im Fahrplan 2009 gemildert oder sogar behoben werden kann.»
Fahrpreise werden angepasst
Gleichzeitig mit dem Fahrplanwechsel findet eine gesamtschweizerische Tariferhöhung statt. Die STI (www.stibus.ch) beteiligen sich am schweizerischen Tarifsystem und wenden die entsprechenden Fahrpreise an.
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