| pd. Mit den Vorlagen zum Kongressausbau bietet sich Interlaken die einmalige Chance, die Kongressinfrastruktur den modernen Bedürfnissen anzupassen. Will Interlaken auch in Zukunft in der oberen Liga der Kongressdestinationen mitspielen, bedarf es der Anpassung an die Bedürfnisse der Kongresskunden von heute und der Zukunft. Am heutigen Kongressstandort besteht zu wenig Ausstellungsfläche und zudem kann die Infrastruktur nicht effizient genutzt werden, da in den Auf- und Abbauphasen von grossen Kongressen keine Möglichkeit besteht, parallele Veranstaltungen durchzuführen. Um auf dem internationalen Markt zu bestehen, braucht es eine moderne und leistungsfähige Infrastruktur. Nur so kommen die einmalige Natur in der Umgebung, die zentrale Lage, die gute Anbindung an den öffentlichen Verkehr und der Umstand, dass 80% des Bettenangebotes in 20 Minuten Gehdistanz zu erreichen sind, überhaupt zum Tragen. Auch andere Kongressdestinationen bauen aus; lassen wir uns von diesen nicht das Wasser abgraben. Mit grossem Elan haben die Burgergemeinden, die Hotellerie, die TOI und das Gewerbe Geld aufgetrieben, um sich an den Gesamtkosten von 25 Millionen Franken zu beteiligen. Nun geht es darum, dass sich auch die Gemeinden ihren Teil an das zukunftsweisende Projekt beitragen, das Arbeitsplätze und eine grosse Wertschöpfung für die ganze Region und generieren wird. Wenn alle diese Partner bereit sind, Ihren Beitrag zu leisten, wird auch der Kanton sieben Millionen Franken beisteuern. Die Beispiele von Luzern, Montreux und weiteren Destinationen zeigen, dass ein Kongresshaus nicht kostendeckend betrieben werden kann. An diesen Orten muss die öffentliche Hand für die Defizite aufkommen. Ganz anders mit der nun vorliegenden Lösung: Im Gegenzug zur Finanzierung durch à-fonds-perdu-Beiträge verpflichtet sich der Kursaal Interlaken, das neu entstehende Gebäude mindestens 20 Jahre als Kongressinfrastruktur zu betreiben. Die Defizite trägt der Kursaal Interlaken allein und mit Hilfe der Gewinne aus dem Casinobetrieb. Auch die Vereine auf dem Bödeli profitieren vom Ausbau. Sie haben unter gewissen Bedingungen ein Anrecht auf reduzierte Saalmieten. Zudem leistet die Gemeinde Beiträge an Saalmieten von Vereinsanlässen in anderen Räumlichkeiten.
Budget 2008
Die grosse Arbeit der Finanzabteilung und die übersichtliche und genaue Darstellung des Budgets 2008 wurde von allen Seiten gelobt. Im grossen und ganzen ist der Sparwille im neuen Voranschlag zu erkennen. Trotzdem sieht das Budget ein Defizit von rund 40 000 Franken vor. Die FDP Interlaken hat einstimmig die Ja-Parole beschlossen. Die Gemeindefinanzen bleiben für die FDP auch in Zukunft ein Thema, dem sie grösste Aufmerksamkeit beimisst.
Gemeindewahlen 2007
Die FDP Interlaken ist stolz, der Bevölkerung zwei vollständige und starke Listen zu präsentieren. Zu den bewährten Kräften konnten bekannte Persönlichkeiten mit klarem Profil gewonnen werden, die sich zum Wohle Interlakens und des Bödelis einsetzen wollen. Die Partei hofft auf eine rege Wahlbeteiligung.
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