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Sonntag 16. September 2007
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In Seen abgelagerte Munition: Beginn von Ortungsarbeiten

In Absprache mit den Anliegerkantonen von Thuner-, Brienzer- und Vierwaldstättersee hat das eidgenössische Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) mit Ortungsarbeiten für die in den Seen abgelagerte Munition in Auftrag gegeben. Die Arbeiten erfolgen von Mitte September 2007 bis Ende November 2007.

pd/bns. «Im Zusammenhang mit den weiteren Abklärungen über die in Schweizer Seen abgelagerte Munition finden in diesem Herbst ergänzende Ortungsarbeiten statt», verlautet in einer Medienmitteilung des VBS. Die vermuteten Ablagerungsflächen im Thuner-, Brienzer- und Vierwaldstättersee – siehe auch VBS und Kanton Bern wollen Munitionsbergung prüfen / Auch im Brienzersee 500 bis 600 Tonnen Altmunition deponiert vom Montag 19. April 2004 – sollen dabei überprüft und vermessen werden: «Die im Herbst 2007 geplanten Ortungsarbeiten werden grossflächig durchgeführt. Es wird die zumeist in 150 bis 200 Meter Tiefe liegende Munition von einem Schiff aus gesucht. Die Suchsonden werden an einem langen Kabel in parallelen Bahnen und ohne Bodenkontakt über die Ablagerungsflächen geschleppt. Die aufgezeichneten Signale werden anschliessend mit modernster Computertechnologie zu Karten des Seegrundes und der Lage der Munition verarbeitet. Im nächsten Jahr sollen dann die einzelnen Ablagerungsflächen detaillierter untersucht werden.»
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