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Eine wundervolle Mischung
von Ferien und Mykologie! |
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Ferienwohnung
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| Thun: Wasser- und Pilzkontrollen bleiben städtische Angebote |
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Per 1. Januar 2008 werden die Lebensmittelkontrollen kantonalisiert - künftig werden also auch in Thun nicht mehr städtische, sondern kantonale Kontrolleure Gastgewerbe- und andere Betriebe kontrollieren. Wichtige Aufgaben wird die Stadt Thun jedoch weiterhin selbständig anbieten. Die Kontrolle von Trink- und Badewasser im Labor an der Allmendstrasse 8 bleibt erhalten, ebenso die bewährte Pilzkontrolle, Beratungen von Gast- und Festwirten, die Schädlingsbekämpfung und gewerbepolizeiliche Aufgaben der Alkohol- und Tabakprävention.
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sth/bns. Die Lebensmittelkontrollen im Kanton Bern werden laut einer Medienmitteilung per 1. Januar 2008 kantonalisiert. Der Kanton übernimmt damit aber nur die lebensmittelpolizeilichen Aufgaben im engeren Sinn, also die Kontrollen von Gastgewerbe- und andern Betrieben, die mit Lebensmittelverarbeitung zu tun haben. Ausgewählte Aufgaben will der Thuner Gemeinderat aber – aus regionalpolitischer Sicht und um die Kundennähe zu erhalten – selbständig weiterführen: Die Wasserkontrollen, die bewährte Pilzkontrolle, die Beratung von Fest- und Gastwirten, die Schädlingsbekämpfung sowie gewerbepolizeiliche Aufgaben der Alkohol- und Tabakprävention. Das Labor für Trink- und Badewasserkontrollen an der Allmendstrasse 8 wird deshalb weiterhin betrieben. Das bewährte Angebot soll wie bis anhin auf Fachkompetenz und Kundennähe basieren. Das Labor wird zudem akkredidiert, damit die Prozesse internationalen Standards entsprechen. – Infolge der Kantonalisierung der Lebensmittelkontrollen muss das Gewerbeinspektorat der Stadt Thun seinen Personalbestand um eine Stelle reduzieren. Lebensmittelkontrolleur Alfred Brunner, der seit 17 Jahren bei der Stadt angestellt ist, wechselt Anfang 2008 zum Kanton. Trink- und Badewasserkontrollen Öffentliche und private Wasserversorger werden im Rahmen der Selbstkontrolle gesetzlich angehalten, jährlich mikrobiologische und chemische Untersuchungen durchzuführen. Diese Untersuchungen werden sie auch nach dem 1. Januar 2008 weiterhin im Labor für Trink und Badewasserkontrollen durchführen lassen. Die grössten Kunden des Labors sind die Energie Thun AG und die Netzulg AG. Die Anzahl Proben richtet sich nach der Versorgungsgrösse und der Anzahl Bezüger. Auch die Badewasserproben sollen im bisherigen Rahmen durch das Labor Thun untersucht werden. Pilzkontrolle
Die Stadt Thun erfüllt die Aufgaben rund um die Pilzkontrolle seit Jahren auf feiwilliger Basis. Verschiedene Agglomerationsgemeinden beteiligen sich mit einem freiwilligen Beitrag an den Kosten. Dieser Entscheid des Gemeinderates hat sich in den letzten Jahren mehrfach gelohnt und bewährt. Immer wieder stellen die Pilzfachleute ungeniessbares oder tödlich giftiges Sammelgut sicher. Die umsichtigen und weit über die Grenzen von Thun anerkannten Kontrolleure haben Menschenleben gerettet sowie Arzt- und Spitalkosten gespart. Beratungen von Gast- und Festwirten
Die Führung eines Gastgewerbebetriebes oder einer Festwirtschaft ist anspruchsvoll. Die eidg. Lebensmittelgesetzgebung verlangt beispielsweise die Erstellung und die Anwendung einer Selbstkontrolle. Diese beinhaltet neben einer Gefahrenanalyse und Arbeitsanweisungen auch Aufzeichnungen. In diesem Bereich bietet das Gewerbeinspektorat der Stadt Thun eine umfassende Beratung an. Die Kosten werden den Kunden, gestützt auf die geltende Gebührenverordnung, weiterverrechnet. Interessierte können sich direkt mit der Lebensmittelkontrolle Thun, Telefon 033 221 46 20, in Verbindung setzen.
Alkohol- und Tabakprävention
Durch die Revision des kantonalen Gesetzes über Handel und Gewerbe wurden die Vorschriften rund um die Alkohol- und Tabakprävention verschärft. Den Gemeinden obliegen die Kontroll- und Vollzugsaufgaben. Die Stadt Thun will ihre Verantwortung wahrnehmen und die Fachkompetenz auch Nachbargemeinden zur Verfügung stellen. Für die Aufgabenerfüllung werden kostendeckende Gebühren verrechnet.
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