| Baustart zur Neugestaltung des Bahnhofs Grindelwald Die Berner Oberland-Bahnen AG (BOB) beabsichtigt gemeinsam mit der Wengernalpbahn AG (WAB) den Bahnhof Grindelwald neu zu gestalten. Ein grosszügiger Umsteigebereich zwischen den beiden Bahnen und komfortable Einstiegverhältnisse zusammen mit einem neugestalteten Bahnhofumfeld bilden die Schwerpunkte des rund 2,6 Millionen Franken teuren Projektes.
pd/bns. Der Baustart erfolgt laut einer Medienmitteilung unmittelbar nach Ostern 2009. Nach einer Rückbauphase der bestehenden Hochbauten und weiterer Anlageteile soll unmittelbar mit dem Bau der neuen Infrastrukturen begonnen werden: «Die Umsetzungsplanung erlaubt es, den Bahnbetrieb mit geringen Einschränkungen über die volle Bauzeit aufrecht zu erhalten. Um die Nachbarschaft möglichst zu schonen, wird fast ausschliesslich am Tag gearbeitet. Die Hauptarbeiten werden voraussichtlich bis Ende 2009 abgeschlossen sein.»
Mit der Neugestaltung des Bahnhofareals bezwecke die BOB zusammen mit der WAB die Umsteigebeziehungen, die Ein- und Ausstiegsverhältnisse sowie den Personenfluss in Grindelwald zu verbessern, verlautet im weiteren: «Gleichzeitig sollen die Ansprüche der Behinderten gemäss Behindertengleichstellungsgesetz erfüllt und in Zusammenarbeit mit der Gemeinde Grindelwald eine attraktive Umgebungsgestaltung unter Einbezug der erforderlichen Zweckbauten (Fahrradunterstand und Dienstgebäude) realisiert werden.»
Bereits am 6. November 2002 sei eine erste Planvorlage durch das Bundesamt für Verkehr (BAV) genehmigt worden, wird in der Medienmitteilung erinnert: «Vorab aus politischen Gründen im Zusammenhang mit dem Nachbarvorhaben ‹Fuhrenmatte› war an eine vollumfängliche Umsetzung des bewilligten Projektes nicht zu denken. Umgesetzt wurden bisher lediglich die Einfahrten WAB und BOB und das benachbarte kommunale Projekt ‹Umfahrung West›, das zu einer ersten spürbaren verkehrstechnischen Entflechtung und Entlastung am Ort geführt hat. So wurde das Betriebskonzept nochmals den neuen Gegebenheiten angepasst und die Bahnhofinfrastruktur optimiert.»
Der wesentlichste Gewinn des nochmals leicht überarbeiteten und vom BAV bewilligten Projektes wird nach Angaben der Jungfraubahnen aber in einem wesentlich breiteren Hauptperron zwischen BOB und WAB und durch die Perronerhöhung in einem niveaugleichen Ein- und Ausstieg liegen: «Zeitgleich mit dem Bau des Bahnteils wird die Gemeinde Grindelwald die Wasserleitung in der Spillstattstrasse neu verlegen.»
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