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Berner Oberland News – 13. Jahrgang
Freitag 24. April 2009
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Nach Mitte Oktober 2008 kann es zu zeitweiligen Unterbrüchen in der aktuellen Berichterstattung der Berner Oberland News kommen. Der Grund: Die vor zweieinhalb Jahren transplantierte Lunge von Beo-News-Herausgeber Peter Schmid zeigt Abstossreaktionen und muss im Universitätsspital Zürich entsprechend therapiert werden.



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Aus den Parteien
Parolen der GFL Interlaken-Oberhasli

Die Grüne Freie Liste (GFL) Interlaken-Oberhasli sagt Ja zur Komplementärmedizin, Nein zum biometrischen Pass und Ja zu den Fusionsabklärungen auf dem Bödeli.

pd. Die Mitglieder der GFL Interlaken-Oberhasli stehen klar und deutlich für ein Ja zu den Fusionsabklärungen ein. Das Bödeli kann ein wichtiges und starkes Zentrum in und für die Region werden, Zusammenarbeit stärkt, während unnützes Gegeneinander bloss bremst und was demografisch und baulich zusammengewachsen ist, kann gut auch politisch zusammen arbeiten – so lauteten die Argumente, welche die beiden GGR-Mitglieder der GFL, Urs Hofer und Bernhard Weinekötter ins Feld führten. Die engagierte Diskussion unter den Mitgliedern zeigte klar auf, was die GFL bereits in früheren Jahren immer betont hatte; Zusammenarbeit kann die Region stärken und eine Abklärung von Potential und Risiken kann nur sinnvoll und gewinnbringend sein. Die Mitglieder der GFL sprachen sich einstimmig für ein Ja zu den Fusionsabklärungen aus.

Einstimmig fasste die GFL ebenfalls die Ja-Parole zur Komplementärmedizin. Dass die sinnvolle Kombination von Schulmedizin und Komplementärmedizin sehr vielen Patienten hilft, ist heute unbestritten. Gleichzeitig hilft die Komplementärmedizin oft dort mit sanfteren Methoden, wo die Schul- und Spitzenmedizin an ihre Grenzen gelangt. Mehrheitlich für eine Neinparole sprachen sich die GFL-Mitglieder in bezug auf den biometrischen Pass aus – hier waren es vor allem Datenschutzgründe, die eine Mehrheit der Mitglieder bewogen, gegen den neuen Pass zu stimmen.

Schliesslich liessen sich die Mitglieder der GFL von Grossrätin Christine Häsler über die Sondersession des Grossen Rats zur Finanzkrise informieren. Die Bankenkrise habe sich inzwischen zur Finanz- und Wirtschaftskrise ausgewachsen, welche spürbare Auswirkungen auch auf den Kanton Bern und die Region haben werde. Es sei schwierig, mit kantonaler Politik sinnvoll auf diese Krise einzuwirken und doch sei es sehr wichtig, das Mögliche zu tun, statt über das Unmögliche zu lamentieren, erklärte Häsler. Die Fraktionspräsidentin der Grünen im Grossen Rat lobte die Regierung für ihre konsequent verantwortungsbewusste Finanzpolitik und den erneut sehr positiven Rechnungsabschluss. Die Idee der Regierung, mit der Schaffung eines Fonds zur Deckung der Investitionsspitzen trotz Krise die nötigen Investitionen zu sichern, wird von der Grossratsfraktion begrüsst. Investitionen seien dabei stets auf ihre Nachhaltigkeit zu prüfen. So fordert die GFL insbesondere Investitionen in den Klimaschutz (etwa in sinnvolle Gebäudemassnahmen), in die Förderung von Alternativenergie aber auch in die Bildung.
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