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Berner Oberland News – 14. Jahrgang
Samstag 29. August 2009
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Seit Mitte Oktober 2008 ist es zu zeitweiligen Unterbrüchen in der aktuellen Berichterstattung der Berner Oberland News gekommen. Der Grund: Die im Sommer 2006 transplantierte Lunge von Beo-News-Herausgeber Peter Schmid zeigt Abstossreaktionen und muss im Universitätsspital Zürich entsprechend therapiert werden.



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Erdgastankstelle in Interlaken eröffnet

Bei der Tankstelle der Agrola Landi Jungfrau AG an der Unteren Bönigstrasse 50 in Interlaken ist eine Betankungsanlage für Erdgasfahrzeuge offiziell eröffnet worden. Mit der gesamtschweizerisch 114. Erdgastankstelle gehört die Versorgungslücke zwischen Thun und Luzern der Vergangenheit an.

Ein Erdgasauto wird von Beni Knecht (links), Geschäftsleiter der Landi Jungfrau AG Interlaken, zusammen mit IBI-Direktor Gian Franco Lautanio (Mitte) und dem Fotografen und Abenteurer Thomas Ulrich (rechts) als Erdgaswerbeträger – betankt. (Bilder Dora Schmid-Zürcher)

ds. An den Kosten von 450 000 Franken für die neue Erdgastankstelle beteiligt sich neben den Industriellen Betrieben Interlaken (IBI) die Gasverbund Mittelland (GVM) aus Arlesheim (Kanton Baselland) mit etwa der Hälfte. Zusätzlich wurden von der GVM und den IBI je 10 000 Franken für die Förderung von Erdgasfahrzeugen bereitgestellt. Je tausend Franken sollen somit an zwanzig neue Erdgasfahrzeugbesitzer ausbezahlt werden.

Das Kompressionsmodul mit Hochdruck-Gasspeichern.

Fast auf den Tag genau ein Jahr nachdem das erste Erdgas am 24. August 2008 durch eine 34 Kilometer lange im Thunersee verlegte Leitung von Heimberg her geflossen ist, konnte gestern Freitagabend bei der Agrola Landi Jungfrau AG in Interlaken die neue Erdgastankstelle in Betrieb genommen werden. IBI-Direktor Gian Franco Lautanio bezeichnete diesen Moment als historisch und Erdgas als den Treibstoff der Zukunft. Auch von der Umweltseite her sei Erdgas ein guter Treibstoff ergebe sich doch im Vergleich zu benzin- oder dieselbetriebenen Fahrzeugen bei Erdgasfahrzeuge eine um rund 50 Prozent bessere Umweltbilanz, dies unter Einbezug aller vorgelagerten Prozesse wie Förderung und Transport. Erdgas als Treibstoff verursache bis zu 25 Prozent weniger Kohlendioxid, bis zu 95 Prozent weniger Stickoxide, bis zu 75 Prozent weniger giftige Kohlenwasserstoffe und keine Russpartikel. Hinzu komme die Tatsache, dass Erdgas als Treibstoff immer einen Anteil von bis zu 20 Prozent Biogas enthalte. Laut Lautanio ist geplant in nächster Zeit auf dem Bödeli eine Biogasanlage zu bauen um damit zehn Prozent Biogas vor Ort einzuspeisen. Das Betanken eines Fahrzeuges sei sehr einfach, und der Treibstoff Erdgas finanziell auch interessant, im Vergleich kostet das Benzin zurzeit pro Liter zirka 1.60 Franken, im Vergleich sei Erdgas jedoch günstiger. Mit einem Kilogramm Erdgas fahre man weiter als mit jeweils einem Liter Benzin oder Diesel. Trotz des scheinbar höheren Kilopreises ist Erdgas also im Vergleich günstiger. Dies zeige sich an der Tankstellen-Preissäule. Hier wird der Erdgaspreis in Liter Benzinäquivalent – zurzeit 1.04 Franken – angeschrieben, um einen Vergleich mit den konventionellen Treibstoffen zu schaffen. Auch würden von der Industrie immer mehr Fahrzeuge angeboten die sowohl mit Erdgas als auch mit Benzin betankt werden könnten.

Landi-Jungfrau-Geschäftsleiter Beni Knecht betonte an der offiziellen Übergabe der von der Greenfield AG in Pratteln (Kanton Baselland) gelieferten Erdgastankstelle, dass die Landi Jungfrau AG vermehrt auch in alternative, nachhaltig wirkende Energien investiere und zeigte sich deshalb erfreut, mit der Erdgastankstelle an Toplage die Kompetenz im Tankstellengeschäft zu unterstreichen. Zusätzlich führe die Landi Jungfrau AG als Brenn- und Treibstoffhändler nun noch ein spezielles Produkt. Es sei die einzige Möglichkeit in diesem bewegten Markt weiterhin eine Rolle zu spielen zum Beispiel auch mit dem Verkauf von Holzpellets. Knecht zeigte sich auch stolz, sich in der momentanen wirtschaftlichen Krisenstimmung mit Investitionen von rund einer Million Franken antizyklisch zu verhalten: Neben der von den IBI und der GVM finanzierten Erdgastankstelle habe die Landi Jungfrau AG gegen 500 000 Franken in einen neuen Parkplatz und rund 500 000 Franken in den Laden mit Erweiterung der Verkaufsfläche, neuem Eingang, Neugestaltung der Kassen und einer zusätzlichen Kasse investiert. Die Landi Jungfrau AG bildet alleine am Hauptsitz fünf Lehrlinge aus. Am 23. Oktober soll der neue Laden offiziell eröffnet werden.
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