Bauverwaltung von Frutigen soll entlastet werden
Mit befristeten Massnahmen soll die Bauverwaltung von Frutigen entlastet werden. – Die alte Adelbodenstrasse muss im Bereich «Giebeli» saniert werden. – Für das Freibad Frutigen wird ein Sanierungsprojekt erstellt.
pd/bns. Traditionsgemäss fand die Augustsitzung des Gemeinderates von Frutigen auch dieses Jahr ausserhalb der Amtsstube statt. Gemeinderatsmitglied Christian Fuhrer lud den Gemeinderat ins schöne Kiental (Spiggen) ein.
Bauverwaltung wird entlastet
Zur personellen Entlastung der Bauverwaltung hat der Gemeinderat – auf Antrag der Personalkommission – Sofortmassnahmen und Krediten zugestimmt, darunter 20 000 Franken im administrativen Bereich. Darin enthalten ist eine bis am 31. Dezember 2009 anzustellende kaufmännische Aushilfe zu einem Beschäftigungsgrad von 40 Prozent sowie ein vorzeitiger Ersatz der per 15. November 2009 freiwerdenden Stelle von Bettina Lerch, Sekretärin des Ressorts Umwelt und Betriebe auf 1. November 2009. – 10 000 Franken im technischen Bereich: Auslagerung von Ausschreibungsarbeiten beziehungsweise externe Mithilfe bei der Erarbeitung von Submissionsgrundlagen. – Bauverwalter Beat Lombriser wird voraussichtlich Ende 2010 in Pension gehen. Die Nachfolgeregelung sowie eine Organisationsüberprüfung der Bauverwaltung soll demnächst intern an die Hand genommen werden.
Dringende Sanierung im «Giebeli»
In den vergangenen Wochen hat sich die alte Adelbodenstrasse im Bereich «Giebeli» an einigen Stellen um bis zu 40 Zentimeter gesenkt. Die talseitige Böschung weist im durchnässten Gebiet Rutschungen und Setzungen auf. Weil dort eine akute Abrutschgefahr besteht, beantragte das Ressort Tiefbau, Verkehr und Wasserbau einen gebundenen Sanierungskredit von 200 000 Franken. Der Gemeinderat erkannte den sofortigen Handlungsbedarf, bewilligte aber vorerst «nur» einen Verpflichtungskredit zur Investitionsrechnung 2009 von 100 000 Franken. Damit soll die «gefährlichste Stelle» auf einer Länge von zirka 30 Meter saniert werden. Weil diese Ausgabe bisher im Investitionsprogramm nicht enthalten war, wurde als «Gegenleistung» das Projekt Strasse Riedbündi (Böschungssanierung) auf später zurückgestellt.
Sanierungskonzept für das Schwimmbad
Am 23. April 2009 bewilligte der Gemeinderat einen Kredit von 37 000 Franken für Sofortmassnahmen im und ums Freibad Frutigen (Entfernung Beckenumzäunung und Parkplatzsanierung). Während die Parkplatzsanierungsarbeiten zur Zeit im Gang sind, hat sich der Gemeinderat – auf Antrag der Hochbau- und Raumplanungskommission – bereit erklärt, die ursprünglich geplante Entfernung der Beckenumzäunung zurück zu stellen und dafür ein generelles Sanierungsprojekt ausarbeiten zu lassen. Diese Arbeiten wurden dem Büro Allenbach und Trachsel Architekten AG, Wengi bei Frutigen, vergeben.
Wilden Deponien den Kampf angesagt
Im Mai 2009 informierte die Waldabteilung 2 (Amt für Wald des Kantons Bern) die Gemeinde, dass in verschiedenen Waldgebieten der Gemeinde Frutigen illegale Deponien entstanden seien. Dabei handelt es sich meistens um Gartenabfälle, ausgediente Fahrzeuge und Maschinen, Pneus, Tanks und so weiter Der Gemeinderat hat den Antrag der Kommission Umwelt und Betriebe im Grundsatz gutgeheissen, gegen die Verursacher solcher illegalen Deponien vorzugehen.
Im weiteren hat der Gemeinderat ...
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im Rahmen der Revision des Personalreglementes beschlossen, die Entschädigungen der Gemeinderatsmitglieder unverändert zu belassen; |
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das Protokoll der ordentlichen Frühjahrs-Gemeindeversammlung vom 29. Mai 2009 genehmigt; |
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einen Antrag aus dem Gemeinderat um Senkung von Gebühren im Gebührenreglement und -tarif der Gemeinde Frutigen aus Gründen des unverhältnismässigen administrativen Aufwandes abgelehnt; |
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im Zusammenhang mit dem Gesuch von Hermann Schlatter, Hotel Terminus, Frutigen um eine Festwirtschaftsbewilligung für das «Oktoberfest 2009» beschlossen, dem Regierungsstatthalter zu beantragen, den Anlass an zwei Wochenenden im Oktober gutzuheissen, jedoch mit der Auflage, dass die Musik (und damit die grösste Lärmbelastung) um 1.30 Uhr eingestellt wird; |
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ein Gesuch des Handwerker- und Gewerbevereins Frutigen um Erlass der Mietgebühren sowie des Signalisationsaufwandes an der Gewerbeausstellung vom 6. bis 8. November 2009 im Betrag von 5125 Franken gutgeheissen und einen entsprechenden Nachkredit zu Lasten des Kontos «Erlass von Gemeindeleistungen» bewilligt; |
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für den Ersatz des Unimogs U90 Turbo der Beschaffung eines Lindner Unitracs 102 S mit Hakengerät, Abrollmulde und Schneepflug zugestimmt und eine Vergabe an die Schmid Landmaschinen, Frutigen, zum Preis von 189 600 Franken gutgeheissen. Die Gemeindeversammlung vom 29. Mai 2009 bewilligte hiefür einen Bruttokredit von 190 000 Franken; |
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der Weggenossenschaft Gibeli-Kürz einen Gemeindebeitrag von 10 Prozent an die Kosten des Belagseinbaus in Aussicht gestellt; |
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einem Gesuch um Übernahme von Teilbereichen der Mänimattestrasse zugestimmt; |
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der Weggenossenschaft Linter-Kratzern einen Gemeindebeitrag von 10 Prozent an die Strassenerweiterung Oberlinter-Kratzern in Aussicht gestellt; |
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auf Antrag der Kommission Umwelt und Betriebe die Tarife für den Häckseldienst leicht angepasst; |
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den Quartalsbericht der Kantonspolizei für Gemeindepolizeieinsätze zur Kenntnis genommen. Im zweiten Quartal 2009 wurden 45,5 Stunden für den Patrouillendienst sowie 8,3 Stunden für Interventionen geleistet. Diese Dienstleistung ist mit einem Leistungsvertrag geregelt; |
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zwei Vereinbarungen im Schulbereich genehmigt: Jene zwischen Frutigen und den Gemeinden Adelboden, Kandergrund, Kandersteg sowie Reichenbach im Zusammenhang mit besonderen Massnahmen in Kindergarten und Volksschule sowie jene über die künftig zu verrechnenden Schulkostenbeiträge; |
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im Zusammenhang mit der Eröffnung einer zweiten Kindergartenklasse Kanderbrück im Oberfeld zwei Nachkredite bewilligt: 9400 Franken für die Anschaffung von Einrichtungsgegenständen sowie 6400 Franken für die Transporte der Kindergärteler. |
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