| Lauterbrunnen: Sanierungsauftrag erneut vergeben Der Gemeinderat von Lauterbrunnen hat einen bereits erteilten Auftrag für Sanierungsarbeiten an der Abwasserreinigungsanlage (ARA) ein zweites Mal, diesmal an die Aeschimann Elektro AG in Wilderswil, vergeben.
pd. Am 18. Mai 2009 hat der Gemeinderat auf Grund einer Submission Arbeiten für Elektroinstallationen an eine in der Region ansässige Firma vergeben. Die erlassene Zuschlagsverfügung ist in Rechtskraft erwachsen. Den Werkvertrag wollten die Verantwortlichen der besagten Firma jedoch nicht unterzeichnen und so musste der Auftrag neu vergeben werden. Diese Situation führt zu Terminproblemen und hat Mehrkosten zur Folge. Der Gemeinderat prüft daher, ob er rechtliche Schritte einleiten will. Die Vergabe für die Elektroinstallationen wurden nun zum Preis von rund 148 000 Franken an die Aeschimann AG in Wilderswil vergeben.
Abwasserentsorgung: Verordnung angepasst
Die Verordnung über die Abwasserentsorgung wurde letztmals am 16. Juni 2006 angepasst. Die Gebühr für das Einleiten von häuslichen Abwassern aus abflusslosen Abwassergruben in die Kanalisation liegt neu nun um 25 Prozent über dem ordentlichen Tarif. Sanierung von Kanalisationsleitungen
Im Rahmen des bewilligten Kredites von 1,8 Millionen für die Sanierung der bestehenden Gemeindekanalisation werden nun in Wengen insgesamt 170 Meter Kanalisationsleitung mit einem Inliner saniert. Insgesamt werden sieben Teilstrecken zwischen 16 und 250 Meter Gesamtlänge saniert. Der Auftrag wurde an die Notter AG, Boswil, im Einladungsverfahren zum Preis von rund 94 000 Franken vergeben.
Öffentliches Wegrecht
Nachdem nun der Winterwanderweg Waldbort–Waldweid in Wengen umgelegt wurde, konnte der Gemeinderat nun auf diesem Wegstück ein öffentliches Wegrecht errichten. Ebenfalls wurde die Zuständigkeit für den Unterhalt geregelt.
Air-Glaciers SA: Vereinbarung neu geregelt
Für Not- und Katastropheneinsätze besteht mit der Air-Glaciers SA eine Vereinbarung. Die Air-Glaciers SA übernimmt die Flugkosten, die in Not- und Katastrophenfällen entstehen in der Höhe von 10 000 Franken beziehungsweise 50 000 Franken. Diese Leistung kostet pro Jahr eine Prämie von 3000 Franken.
Helikopterlärm – ein Dauerbrenner
Der Gemeinderat musste davon Kenntnis nehmen, dass zurzeit vermehrt Reklamationen über Lärmbelästigung durch Helikoptereinsätze eingehen. Mit den Verantwortlichen der Helikopterbasis Lauterbrunnen wurde umgehend das Gespräch aufgenommen. Wie so oft musste festgestellt werden, dass der unliebsame Helikopterlärm nicht ausschliesslich durch die ansässige Fluggesellschaft, sondern auch durch auswärtige Flugunternehmen verursacht wird. Als Teilmassnahme wird der Gemeinderat das bestehende aus dem Jahr 1973 stammende Betriebsreglement für das Helikopterflugfeld Lauterbrunnen überprüfen lassen.
Flugplatz Interlaken
Der Gemeinderat hat im Rahmen einer Vernehmlassung zu verschiedenen Fragen über ein zukünftiges Nutzungskonzept für den Flugplatz Interlaken Stellung genommen.
Standortfrage für den neuen Werkhof Wengen
Dass Wengen in absehbarer Zeit einen neuen Werkhof benötigt, ist unbestritten und hat daher eine hohe Priorität. Dass der Standort in der geplanten Gewerbezone nicht fraglos ist, ist ebenfalls kein Geheimnis. Daher beschäftigen sich der Gemeinderat und im speziellen die Bauverwaltung intensiv mit alternativen Standorten. Der Gemeinderat hat nun einen Zwischenbericht zur Kenntnis genommen und beschlossen, dass zwei weitere mögliche Standorte überprüft werden sollen. Nach Vorliegen der Resultate, wird der Gemeinderat über das weitere Vorgehen beschliessen können.
Anzeige gegen Unbekannt
Beim Schulhaus Hohsteg in Lauterbrunnen versuchten Unbekannte einzubrechen. Durch die Lichtkuppen wollten diese ins Schulhaus eindringen, was ihnen aber nicht gelungen ist. Es ist lediglich Materialschaden entstanden. Der Gemeinderat wird nun Anzeige gegen Unbekannt erstatten. Es besteht Hoffnung, die Täterschaft ausfindig zu machen um diese zur Rechenschaft zu ziehen.
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