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Berner Oberland News – 13. Jahrgang
Freitag 21. August 2009
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Seit Mitte Oktober 2008 ist es zu zeitweiligen Unterbrüchen in der aktuellen Berichterstattung der Berner Oberland News gekommen. Der Grund: Die im Sommer 2006 transplantierte Lunge von Beo-News-Herausgeber Peter Schmid zeigt Abstossreaktionen und muss im Universitätsspital Zürich entsprechend therapiert werden.



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Petition gegen Kleinwasserkraftwerk in Grindelwald

Der drei Wochen nach seiner Gründung bereits 245 Mitglieder zählende Verein Bachlägerwasserfall Grindelwald lanciert eine Petition an den Gemeinderat Grindelwald im Zusammenhang mit dem Projekt eines Kleinwasserkraftwerks Bort.

Der Bachlägerwasserfall in Grindelwald soll in seiner vollen Schönheit erhalten bleiben. (Bild zvg)

pd/bns. Die Petition gemäss Art. 21 Gemeindeordnung im Wortlaut: «Der Gemeinderat der Einwohnergemeinde Grindelwald wird ersucht, alle politischen und rechtlichen Möglichkeiten auszuschöpfen, um heute und in Zukunft zu verhindern, dass der Mühlebach und der Bachlägerwasserfall im Raum Bachläger– Bort (Bortsee) durch Wasserentnahme für die Produktion elektrischer Energie genutzt wird. – Begründung: 1. Eine Wasserentnahme aus dem Mühlebach zur Produktion von elektrischer Energie würde das durch den Bachlägerwasserfall und den Wildbach geprägte Landschaftsbild wesentlich beeinträchtigen. 2. Mit der Wasserentnahme aus dem Mühlebach würde ein besonders wertvoller touristischer Mosaikstein im Naturangebot des Tourismusortes Grindelwald verloren gehen. 3. Der Tourismus ist der bedeutendste Teil der Grindelwalder Volkswirtschaft, dessen Entwicklung in erster Linie von der Schönheit der Landschaft und der Natur bestimmt wird. Deshalb ist hier die Erhaltung des Landschaftsbildes höher zu werten als die Gewinnung von zusätzlicher Energie. 4. Der Mühlebach fliesst in diesem Abschnitt durch eine praktisch unberührte Naturlandschaft mit einem kommunalen Schutzgebiet (Beschluss der Gemeindeversammlung vom 19. Juni 2009). Im Umfeld des Baches befindet sich die artenreichste Flora im Grindelwaldtal. Entlang des Baches wird mit besonderen Massnahmen der Lebensraum einer Unterart des Sudeten-Mohrenfalters geschützt. Findet dieser Schmetterling in Grindelwald (Raum Grosse Scheidegg, Niederbach) kein Auskommen mehr, gilt er weltweit als ausgestorben. Der beliebte ‹Blumenweg› bietet im unteren Teil des Abschnittes Waldspitz–Bort imposante Einblicke zum herabstürzenden Wasser und endet beim viel besuchten Ruheplatz Niederbach, der direkt am Mühlebach liegt. Diese Naturbesonderheiten dürfen durch eine starke Rückbildung des Wildbaches nicht grundlegend beeinträchtigt werden.»

Wie eine Gruppe für die Erhaltung des Bachlägerwasserfalls bereits im Juni 2009 gemeldet hatte, plant das Elektrizitätswerk Grindelwald – eine 97-Prozent-Tochter der Bernischen Kraftwerke – in Grindelwald zwischen Bachläger und Bort ein Kleinwasserkraftwerk. Damit würden der Bachlägerwasserfall und der Wildbach Mühlebach zu einem Rinnsal verkommen. Das Wasser des Mühlebachs – siehe auch Grindelwald: Touristische Attraktionen durch Kleinkraftwerk bedroht vom Freitag 12. Juni 2009 – soll zwischen Bachläger (zirka 2000 Meter über Meer) und Bort (zirka 1500 Meter über Meer) bis auf eine minimale Restwassermenge von 10 bis 75 Sekundenliter in eine Druckleitung umgeleitet werden: «Damit gehen im Herzen des Wandergebietes First mit dem Bachlägerwasserfall zwei einmalige Naturschönheiten und Touristenattraktionen verloren ... derweil andere Tourismusorte immer mehr das Wasser und insbesondere die Wasserfälle in ihrem Tourismusangebot thematisieren, droht in Grindelwald dem einzigen ganzjährig attraktiven Wasserfall das Aus.»
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