Ihr Ferien- und Seminarhotel
in Interlaken
Veranstaltungen im Artos
Berner Oberland News – 14. Jahrgang
Samstag 1. August 2009
Ihr Internet-Provider im
Berner Oberland
Aktuelle Frontseite
In eigener Sache
Seit Mitte Oktober 2008 ist es zu zeitweiligen Unterbrüchen in der aktuellen Berichterstattung der Berner Oberland News gekommen. Der Grund: Die im Sommer 2006 transplantierte Lunge von Beo-News-Herausgeber Peter Schmid zeigt Abstossreaktionen und muss im Universitätsspital Zürich entsprechend therapiert werden.



Eine wundervolle Mischung
von Ferien und Mykologie!
Ferien verbunden mit dem Beobachten und Bestimmen von Pilzen ist mit Sicherheit ein faszinierendes Erlebnis für jeden Pilzfreund. Das Rezept: Eine Ferienwohnung in Ringgenberg, ein interessantes Pilzgebiet und eine einzigartige Ferienregion

Anmeldung/Informationen:
hans.zurbuchen@quicknet.ch


Ferienwohnung
in Ringgenberg

Nur etwa drei Kilometer vom weltbekannten Berner Oberländer Tourismuszentrum Interlaken entfernt vermieten im idyllischen Dorf Ringgenberg Adolf und Elisabeth Imboden-Amacher im Kreuzli eine schöne Ferienwohnung.
Ringgenberg-Goldswil am Brienzersee
mit seinem idyllischen Burgseeli ein idealer Ferienort. 

Netz gegen Kinderporno

Seitenanfang
Der neue Gebirgshelikopter vom Typ Agusta Westland Da Vinci auf der Rettungsflugwachtbasis Wilderswil. Von links nach rechts: Basisleiter Heinz Segessenmann, Stiftungsratspräsident Albert Keller, Regierungsstatthalter Walter Dietrich, Rettungsflugwacht-Geschäftsleiter Ernst Kohler und Chefpilot Heinz Leibundgut (Bilder Dora Schmid-Zürcher)
Wilderswil: Gebirgshelikopter offiziell vorgestellt

Vor einem Tag der offenen Tür morgen Samstag ist heute Freitag auf der Rettungsflugwachtbasis Wilderswil der neue Gebirgshelikopter vom Typ Agusta Westland Da Vinci nach dem Tessin und der Ostschweiz nun auch im Berner Oberland an einem Medienanlass offiziell vorgestellt worden.

Zehn Millionen Franken im Landeanflug auf die Basis Wilderswil: Die Agusta Westland Da Vinci.

ds. Insgesamt werden nach Angaben der Rettungsflugwacht für 113,5 Millionen Franken elf Maschinen zum Systempreis von 10,32 Millionen Franken beschafft. Die Agusta Westland Da Vinci, eine völlig neue Version des bewährten Modells AW 109 Grand – weitere detaillierte Informationen anlässlich einer ersten Landung auf dem Bödeli siehe auch Wilderswil: Neuer Gebirgshelikopter der Rettungsflugwacht vom Dienstag 7. Juli 2009 – soll im Zuge eines zweiten Schrittes zur Erneuerung der Helikopterflotte die inzwischen 15jährige Agusta A 109 K2 ersetzen. Dieser Schritt wird als notwendig bezeichnet: Die Zahl der jährlichen Flugstunden habe sich in den letzten 20 Jahren beinahe verdoppelt – bei heute kleinerer Flotte. Grösserer Verschleiss und kürzere Wartungsintervalle seien die Folge: «Die Beschaffung des neuen Helikopters trägt diesen Entwicklungen Rechnung.»

Handschlag nach der Landung in Wilderswil: Links Chefpilot Heinz Leibundgut aus Interlaken, rechts Basisleiter Heinz Segessenmann.

Regierungsstatthalter Walter Dietrich zeigte sich an dem Medienanlass in einer Ansprache dankbar für die Hilfe und das Engagement der Rettungsflugwacht in dieser Region, würden täglich doch zirka 39 Einsätze für die Bevölkerung und die Touristen geflogen und jeden könne es treffen. Die Rettungsflugwacht mit ihren über zwei Millionen Gönnern sei für ihn der Inbegriff der Rettung aus der Luft. Dietrich wies auch auf die Arbeitsplätze in der Region hin. Speziell freue es ihn, dass auf dem Land und im speziellen die Basis Wilderswil mit dem neuen Helikopter ausgerüstet werde. Stiftungsratspräsident Albert Keller sagte vor den Medien, dass der neue Gebirgshelikopter an Leonardo da Vinci erinnern soll, der Ende des 15. Jahrhunderts als erster ein modernes Konzept für einen «Luftschrauber» entwickelt habe. Die drei Standorte der Rettungsflugwacht seien im Kanton Bern gut verankert und die Einsätze der Rettungsflugwacht für Rettungen unter anderem bei Berg-, Ski- und Wanderunfällen, Rettungen bei Unfällen auf den Strassen, Patientenverlegungen, Hilfe für Bergbauern seien vielfältig. Die Basis Wilderswil sei eine Vorzeigebasis und in den Medien ein Imageträger für die Rettungsflugwacht. Der neue Gebirgshelikopter Agusta Westland Da Vinci sei ein wichtiger Meilenstein in die Zukunft.

Rettungsflugwacht-Geschäftsleiter Ernst Kohler eröffnete seine Ansprache mit den Worten: «Da Vinci trifft Eiger, Mönch und Jungfrau.» Er sagte dass das prächtige Tourismusmekka Berner Oberland neben all seinen schönen Seiten auch eine dunkle Seite mit vielen tragische Ereignissen habe sei es im Tal, in den Bergen oder Gewässern. Neben der Ruhe, der Freude und der Begeisterung seien auch viel Hektik, Tod und Leid. Deshalb sei es wichtig dass terrestrisch und durch die Rettungsflugwacht in der Luft eine gute Rettung bestehe. Die Rettungsflugwacht bekenne sich zum Berner Oberland und die neue Basis Wilderswil sei für die Zukunft mit dem modernsten Gebirgshelikopter der Welt bestens gerüstet. Dieser gebe ein Plus an Sicherheit und Flexibilität. Er zeigte anhand vergangener Ereignisse auf, wie lange eine Rettung früher gedauert habe und wie viele Personen dazu hätten eingesetzt werden müssen und wie schnell heute eine Bergung mit einem vierköpfigen Team – Pilot, Arzt, Sanitäter und Rettungsspezialist – geleistet werden könne. Bei seinen Überlegungen sprach Kohler auch darüber, ob heute durch die Möglichkeit der Rettung durch die Rettungsflugwacht die Risikobereitschaft grösser geworden sei. Er bemerkte dazu, die Rettungsflugwacht richte nicht, sondern rette. Zum Schluss gab er zu bedenken dass es in der Schweiz leider immer noch nicht möglich sei, mit Satellitennavigation Spitäler anzufliegen. Deshalb werde sich auch die Rettungsflugwacht weiterhin als ein Glied in der Rettungskette dafür einsetzen. Die Rettungsflugwacht fliege jährlich an die 14 000 Rettungseinsätze. – Heinz Segessenmann, Leiter der Basis Wilderswil, erwähnte, dass ein Flottenwechsel nur alle 15 Jahre stattfinde und nun mit dem neuen in Italien hergestellten Gebirgshelikopter Agusta Westland Da Vinci ein Technologiefortschritt von 20 Jahren gemacht worden sei.
Berner Oberland News
Leserbriefe an die Berner Oberland News sowie Anfragen für Werbebanner, Inserate und Bilder in druckfähiger Auflösung
Aktuelle Frontseite
Seitenanfang
Herausgegeben von Peter Schmid, Freier Journalist, Obdorfstrasse 279 A, 3852 Ringgenberg / Redaktionsstube Ringgenberg Telefon +41(0)33 821 10 60 / Mobiles +41(0)79 427 45 78 und Dora Schmid +41(0)79 645 27 11 / Postcheckkonto 40-71882-7
Für den Inhalt von verknüpften externen Websites (Links) beziehungsweise für die darauf von Dritten angebotenen Informationen, Produkte und Dienstleistungen übernehmen die «Berner Oberland News» keine Verantwortung.

 
'