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Freitag 28. August 2009
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Fünf Millionen Franken für Schindeldächer

Über fünf Millionen Franken sind in 23 Jahren aus dem Lotteriefonds an Beiträgen zur Erhaltung von Holzschindeldächern ins Berner Oberland geflossen.

Schindeldach vor der Kulisse des Wetterhorns. (Bild zvg)

pd/bns. 23 Jahre sind es laut einer Medienmitteilung her, dass die Regionalgruppe Interlaken-Oberhasli des Berner Heimatschutzes das erste Gesuch für Beiträge an drei Holzschindeldächer an den Lotteriefonds eingereicht hat: «Aus diesem bescheidenen Anfang ist eine echte Erfolgsgeschichte geworden. Seither sind nämlich Beiträge an 1850 Objekte im Umfange von über fünf Millionen Franken ins Berner Oberland geflossen. Die mit Schindeln eingedeckte Fläche beträgt rund 154 600 Quadratmeter. Die Aktion Holzschindeldach dürfe als vorbildliches Beispiel für nachhaltiges Handeln bezeichnet werden: «Mit dem einheimische Rohstoff Holz und viel Eigenarbeit der ortsansässigen Bevölkerung wird hier ein wichtiger Beitrag zur Erhaltung der traditionellen Kulturlandschaft geleistet. Dies ist angesichts der weltweiten Banalisierung des Bauens gerade in einem Tourismusgebiet von besonderer Bedeutung.» Der Berner Heimatschutz habe damit schweizweit Pionierarbeit geleistet. Dazu zählten nicht nur die vermittelten Beiträge, sondern ebenso die zahlreichen Schindelmacherkurse, in denen das alte Handwerk an hunderte von Interessierten habe weitergegeben werden können. Nachdem die Beiträge nach Angaben der Heimatschutz-Regionalgruppe Interlaken-Oberhasli aus finanziellen Gründen vorübergehend auf 25 Franken pro Quadratmeter habe reduziert werden müssen, hätten sie letztes Jahr wieder auf die früheren 40 Franken erhöht werden können.

Das grösste Echo habe die Aktion in Grindelwald ausgelöst, wird in der Medienmitteilung erinnert. Dieses Tal sei so etwas wie die Schindelhochburg des Berner Oberlandes: «Dank der örtlichen Schindelkommission und dem lokalen Schindelfonds, welcher in beispielhafter Weise von der Gemeinde, den Bahnen, Grindelwald Tourismus, dem Handwerker- und Gewerbeverein und dem Hotelierverein gespiesen wird, wurden in den letzten 23 Jahren zusätzliche Beiträge von mehr als 600 000 Franken an über 450 Objekte ausbezahlt.

Die Verwendung von Holzschindeln reicht laut der Medienmitteilung sehr weit zurück. Dennoch könnten Schindeldächer gerade heute wieder als sehr modern bezeichnet werden. Sie entsprächen nämlich wie keine andere Art der Dacheindeckung dem wichtigen Grundsatz der Nachhaltigkeit: «Dies beginnt mit der Verwendung des vor Ort gewachsenen Materials und reicht bis zur Entsorgung der alt gewordenen Schindeln. Dabei kann die Lebensdauer von Schindeldächern gut bis zu 50 Jahren betragen, womit sie dem Vergleich mit Ziegeln, Blech oder Eternit durchaus standhalten. Ein grosser qualitativer Vorteil ist auch die isolierende Wirkung, was besonders gegenüber Blechdächern stark ins Gewicht fällt. Ein Hauptargument für die Schindeln ist aber deren optimale Wirkung in der Landschaft. Darum wird der Berner Heimatschutz sich auch künftig nach Kräften für seine Aktion Holzschindeldächer einsetzen.»
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