Neuer Spritzensammeldienst der Stadt Thun
Die Stadt Thun organisiert ab 17. August 2009 einen Sammel- und Entsorgungsdienst für Spritzen, die nach Drogengebrauch liegengelassen werden. Die Bevölkerung kann ab sofort Spritzenfunde jeder Stelle der Stadtverwaltung oder der Polizei melden. Die Spritzen werden werktags innerhalb von maximal 24 Stunden eingesammelt und entsorgt.
pd/bns. Das Problem sei bekannt, «ärgerlich und wichtig, obwohl es mengenmässig klein ist»: Drogenkonsumenten liessen gelegentlich gebrauchte Spritzen und weitere Gegenstände auf öffentlichem oder privatem Boden liegen. «Im Vergleich zu Bern, wo jährlich gegen 90 Meldungen über Spritzenfunde bei der Citypflege eingehen, erhält die Polizei in Thun jährlich lediglich vier bis acht Meldungen.» Aber jede einzelne gefundene Spritze, verunsichere und löse Ängste aus – besonders, wenn sie bei Kinderspielplätzen oder Schulanlagen liege. Die Stadt Thun habe deshalb einen Spritzensammeldienst aufgebaut, um eine rasche, gefahrlose und sachgerechte Beseitigung zu gewährleisten: «Der Spritzenentsorgungsdienst konnte durch die Kooperation unter den drei beteiligten Direktionen Präsidiales und Finanzen, Soziales und Sicherheit kostenneutral und unbürokratisch aufgebaut werden.»
Meldestellen. Meldungen über Spritzenfunde nehmen entgegen: Telefonzentrale der Stadtverwaltung 033 225 88 11, Kantonspolizei Telefon 033 227 61 11 oder jede andere Empfangsstelle der Stadtverwaltung.
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