Ihr Ferien- und Seminarhotel
in Interlaken
Veranstaltungen im Artos
Berner Oberland News – 14. Jahrgang
Samstag 12. Dezember 2009
Ihr Internet-Provider im
Berner Oberland
Aktuelle Frontseite
In eigener Sache
Seit Mitte Oktober 2008 ist es zu zeitweiligen Unterbrüchen in der aktuellen Berichterstattung der Berner Oberland News gekommen. Der Grund: Die im Sommer 2006 transplantierte Lunge von Beo-News-Herausgeber Peter Schmid zeigt Abstossreaktionen und muss im Universitätsspital Zürich entsprechend therapiert werden.



Eine wundervolle Mischung
von Ferien und Mykologie!
Ferien verbunden mit dem Beobachten und Bestimmen von Pilzen ist mit Sicherheit ein faszinierendes Erlebnis für jeden Pilzfreund. Das Rezept: Eine Ferienwohnung in Ringgenberg, ein interessantes Pilzgebiet und eine einzigartige Ferienregion

Anmeldung/Informationen:
hans.zurbuchen@quicknet.ch


Ferienwohnung
in Ringgenberg

Nur etwa drei Kilometer vom weltbekannten Berner Oberländer Tourismuszentrum Interlaken entfernt vermieten im idyllischen Dorf Ringgenberg Adolf und Elisabeth Imboden-Amacher im Kreuzli eine schöne Ferienwohnung.
Ringgenberg-Goldswil am Brienzersee
mit seinem idyllischen Burgseeli ein idealer Ferienort. 

Netz gegen Kinderporno

Seitenanfang

Brienz: Kein Verzicht auf Arkade an der Hauptstrasse

Auf eine Arkade an der Hauptstrasse 30 in Brienz mit einem zirka sieben Meter langen Trottoirteilstück soll nicht verzichtet werden: Bei der Schlussabstimmung über eine Teilwiedererwägung des Gemeindeversammlungsbeschlusses vom 8. Dezember 2005 unterlag der Gemeinderatsantrag klar mit 84 gegen acht Stimmen und sechs Enthaltungen.

pd/bns. Die vom Brienzer Gemeindepräsident Peter Flück geleitete Gemeindeversammlung vom 8. Dezember 2005 legte damit laut einem Medienbericht anhand einer zirka sieben Meter langen zu bauenden Arkade an der Hauptstrasse 30 fest, wie die künftige Verkehrspolitik im Aenderdorf in Zusammenarbeit mit dem Kanton Bern aussehen soll.

An der Gemeindeversammlung vom 8. Dezember 2005 sei beschlossen worden, die Liegenschaft Hauptstrasse 30 zu verkaufen, wird in dem Bericht erinnert: «Als zusätzliche Bedingung wurde festgehalten, dass entlang der Hauptstrasse ein Teil des Grundstückes nicht verkauft wird, damit längerfristig ein durchgehendes Trottoir erstellt werden kann.» Die Liegenschaft sei entsprechend dem Antrag verkauft worden und soll nun umgebaut werden: «Im Rahmen der Bauplanung wurden die Kosten für den Bau der Arkade errechnet.» Das Ergebnis dieser Berechnung – zirka 100 000 Franken – habe die Baukommission wie den Gemeinderat veranlasst, den Beschluss vom 8. Dezember 2005 der Gemeindeversammlung zur Wiedererwägung zu unterbreiten: «Es scheint allen am Bauprojekt beteiligten Parteien ein zu grosser Aufwand, für ein Trottoirteilstück von zirka sieben Meter eine derart grosse Summe aufzuwenden.» Zudem habe ein Gespräch mit dem Eigentümer der Liegenschaft Hauptstrasse 32 ergeben, dass dieser nicht bereit sei, die Fortsetzung des Gehweges auf seinem Grundstück zu akzeptieren.

Die Parteien FDP, SVP und SP vertraten laut dem Bericht den Standpunkt, dass die Verkehrssituation im Aenderdorf in Zusammenarbeit mit dem Kanton langfristig und in Ergänzung zu Planunterlagen aus den siebziger Jahren verbessern müsse, weshalb auf eine Arkade nicht verzichtet werden dürfe. Die Schlussabstimmung ergab, dass der Gemeinderatsantrag mit 84 gegen acht Stimmen und sechs Enthaltungen klar unterlag: «Dieses Abstimmungsergebnis verdeutlicht die gewünschte Verkehrspolitik im Aenderdorf.»

Voranschlag 2010
Bei einem Ertrag von rund 21,9 Millionen Franken wird ein Aufwandüberschuss von 228 900 Franken budgetiert. Der Voranschlag wurde laut Medienbericht genehmigt, mit der Konsequenz, dass die Steueranlage auf der Steuerbasis 1,81 unverändert festgesetzt wurde. Der Finanz- und Investitionsplan wurde diskussionslos zur Kenntnis genommen. Den verschiedenen Globaldbudgets wurde ebenfalls zugestimmt. Gemeinderat Walter Flühmann wies darauf hin, dass das Investitionsvolumen auch im Jahr 2010 auf einem sehr hohen Niveau bleiben werde. Die Bruttoinvestitionen beliefen sich auf rund neun Millionen Franken: «Die erwarteten Beiträge betragen zirka vier Millionen Franken.» Die Doppelturnhalle mit Mehrzwecknutzung werde mit einer Kostenerwartung bei rund 8,5 Millionen Franken im Herbst 2010 fertiggestellt und ein Teil der Umgebungsarbeiten sollen zu einem späteren Zeitpunkt (2011) ausgeführt werden. Der Bau des Reservoir Gampeli werde im Frühjahr 2010 gestartet; mit einem Provisorium soll die Wasserversorgung sichergestellt werden. «Die Druckleitung des Kraftwerkes Giessbach kann nach fünf Jahren Verzögerung endlich ab Herbst 2010 gebaut werden. Die Detailplanung und die Bauarbeiten werden in Absprache mit dem Naturschutzinspektorat des Kantons Bern durch eine ausgewiesene Fachperson aus dem Bereich Natur- und Landschaftsschutz begleitet.» Auf dem Quai sollen weitere Etappen ausgeführt, wichtig seien die Seegrunduntersuchungen, welche die geologischen Verhältnisse und somit die nötigen baulichen Massnahmen und deren Kosten aufzeigten.

Die Wasserbauprojekte schreiten laut Flühmann weiter voran: «Die Gemeinde wurde durch die geänderten gesetzlichen Grundlagen von ihren Pflichtanteilen an die Kantonsstrassen befreit und somit deutlich entlastet. Es verbleiben die Kosten der Gemeindeerschliessungen und Verlegungen für Brücken, Wasser-, Stromversorgung und Abwasserentsorgung.»

Nach der Eingabe der Budgetzahlen 2010 hätten viele Kürzungen vorgenommen werden müssen, um nicht einen allzu grossen Aufwandüberschuss vorzulegen. Wegen der Steuergesetzrevision werde bei den Steuererträgen gegenüber dem Jahr 2008 mit einem leichten Rückgang gerechnet: «Durch die aktuell sehr hohe Investitionstätigkeit und der dadurch sehr guten Auslastung des Baugewerbes wird bei den natürlichen und den juristischen Personen eine leichte Zunahme des Steuerertrages prognostiziert.»

Flühmann erläuterte laut dem Medienbericht detailliert, warum der Gemeinderat von Brienz die Wasser- und Abwassergebühren habe erhöhen müssen (Unterdeckungen). Sämtliche Berechnungsgrundlagen gingen gemäss Art. 14 Preisüberwachungsgesetz zusätzlich an den Preisüberwacher des Bundes.

Stromproduktion aus dem Reservoir Gampeli
Die Gemeindeversammlung bestätigte, dass sie in erneuerbare Energien investieren wolle und bewilligte einen Objektkredit von 271 000 Franken für eine Stromproduktion aus dem Reservoir Gampeli diskussionslos, verlautet im weiteren. Am 24. September 2006 sei an der Urne ein Kredit für den Neubau des Reservoir Gampeli bewilligt worden, wird in dem Medienbericht erinnert: «Bereits zu dieser Zeit existierte die Idee, den Quellzufluss im Reservoir mit einer Turbine für die Gewinnung von elektrischer Energie zu nutzen. Da aber die Grösse und technischen Spezifikationen noch nicht bekannt waren, wurde zu diesem Zeitpunkt noch kein Kredit für das Kraftwerk beantragt.» Mit der Detailplanung des Reservoirs und Kraftwerks sind laut Gemeinderat Albrecht Thöni inzwischen auch die technischen Angaben und damit die Kostengrösse für das Kraftwerk bekannt. Das Kraftwerk werde rund 174 000 Kilowattstunden (kWh) Strom erzeugen können, was den Bedarf von ungefähr 40 durchschnittlichen Haushaltungen decken wird. Die Kosten sind mit 271 000 Franken veranschlagt worden. Im Herbst 2008 konnte die Anlage für die Ausrichtung einer kostendeckenden Einspeisevergütung erfolgreich angemeldet werden. Mit den zugesicherten 29,2 Rappen pro Kilowattstunde sollen die Investitionen in rund fünfeinhalb Jahren amortisiert sein.

Nachkredit für das Waldpflegeprojekt 2008/2009
Diskussionslos genehmigte die Gemeindeversammlung einen Nachkredit für das Waldpflegeprojekt 2008/2009 von 46 862 Franken wurde genehmigt. Die Gemeindeversammlung hatte einen Nachkredit von 46 862 Franken zu bewilligen, weil die Kompetenz des Gemeinderates überschritten wird.

Personalreglement genehmigt
Auch ein überarbeitete Personalreglement wurde nach den Erläuterungen von Gemeinderatspräsidentin Annelise Zimmermann genehmigt. Die Vollzugsarbeiten sind laut Medienbericht bereits angelaufen. Im Projekt (Revision des Besoldungswesens Brienz) seien die Gehaltsstrukturen der Gemeinde Brienz überprüft worden, mit dem Ziel eine Verbesserung der internen und externen Lohngerechtigkeit zu erreichen: «Dabei sollte die Konkurrenzfähigkeit der Gemeinde Brienz als Arbeitgeber durch die Überprüfung und Anpassung des Einreihungsplans sowie die Überprüfung und Anpassung der Lohnsystematik sichergestellt werden. Nach den Empfehlungen des Projekt- und des Leitungsteams habe der Gemeinderat Anpassungen auf den 1. Januar 2010 vorgesehen. Dies bedinge zum Teil auch Anpassungen beim Personalreglement und bei der Personalverordnung. Das Personalreglement sei in dem Sinn überarbeitet worden, «dass Bewährtes behalten und kantonales Recht mit ‹ja, aber› auf die lokalen Gegebenheiten angepasst wurde».

Abfallentsorgungsreglement
Die Einführung eines Containerwägesystems war unbestritten, weshalb die Gemeindeversammlung das Abfallentsorgungsreglement einstimmig genehmigte.
Die Firma Christian Abegglen, Brienz, werde ab 1. Januar 2010 gestützt auf einen Zehnjahresvertrag, mit einem neuen Kehrichtabfuhrwagen in den Gemeinden Brienz, Brienzwiler, Gadmen, Guttannen, Hasliberg, Hofstetten, Innertkirchen, Meiringen, Oberried, Schattenhalb und Schwanden den Haus- und Gewerbekehricht entsorgen. Der Kehrichtabfuhrwagen soll neu mit einem Containerwägesystem der G. Kolly SA, Le Mouret (Kanton Freiburg), ausgerüstet werden. Jeder Container werde über einen Chip verfügen (Verzicht auf Containerplomben), damit der Gewerbekehricht verursachergerecht in Rechnung gestellt werden könne: «Private entsorgen ihren Hauskehricht unverändert mit gebührenpflichtigen Säcken. Die offiziellen Kehrichtsammelplätze bleiben unverändert in Kraft.»

Orientierungen
Gemeinderatspräsidentin Annelise Zimmermann orientierte am Schluss der Versammlung über folgende Themen: Realisierungsstand Grossprojekte (Doppelturnhalle mit Mehrzweckraum, Feuerwehrmagazin Balm, Quai). Ersatz der Druckleitung des Kraftwerkes Giessbach (Vollzug der Urnenabstimmung vom 25. September 2005). Belegungsplanung 2010 für den Militärflugplatz Meiringen. Zusammenarbeit der Feuerwehr Brienz mit den Nachbargemeinden. Aktualisierung des Heimatbuches Brienz. Anpassungsarbeiten Dienstleistungszentrum Glyssibach. Neubau der Fussgängerbrücke Strandweg.
Berner Oberland News
Leserbriefe an die Berner Oberland News sowie Anfragen für Werbebanner, Inserate und Bilder in druckfähiger Auflösung
Aktuelle Frontseite
Seitenanfang
Herausgegeben von Peter Schmid, Freier Journalist, Obdorfstrasse 279 A, 3852 Ringgenberg / Redaktionsstube Ringgenberg Telefon +41(0)33 821 10 60 / Mobiles +41(0)79 427 45 78 und Dora Schmid +41(0)79 645 27 11 / Postcheckkonto 40-71882-7
Für den Inhalt von verknüpften externen Websites (Links) beziehungsweise für die darauf von Dritten angebotenen Informationen, Produkte und Dienstleistungen übernehmen die «Berner Oberland News» keine Verantwortung.

 
'