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Berner Oberland News – 14. Jahrgang
Montag 14. Dezember 2009
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Seit Mitte Oktober 2008 ist es zu zeitweiligen Unterbrüchen in der aktuellen Berichterstattung der Berner Oberland News gekommen. Der Grund: Die im Sommer 2006 transplantierte Lunge von Beo-News-Herausgeber Peter Schmid zeigt Abstossreaktionen und muss im Universitätsspital Zürich entsprechend therapiert werden.



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Frutigen: Gemeindeversammlung stimmt allen Vorlagen zu

Die Stimmberechtigen der Gemeinde Frutigen haben an der Gemeindeversammlung vom vergangenen Freitagabend allen Vorlagen deutlich zugestimmt. Der Voranschlag 2010 rechnet mit einem Aufwandüberschuss von 62 000 Franken. Gemeindepräsident Andreas Wäfler und Vizegemeindepräsident Hansruedi Wandfluh wurden verabschiedet.

pd/bns. Gemeindepräsident Andreas Wäfler konnte 108 Stimmberechtigte zur ordentlichen Herbstgemeindeversammlung im Kirchgemeindehaus begrüssen. Diese wurde durch die Jungjodler Frutigen – eine grosse Schar von Kindern und Jugendlichen aus dem Tal – feierlich eröffnet. Für ihre fröhlichen Darbietungen ernteten die jungen Interpreten grossen Applaus.

Voranschlag 2010 mit Aufwandüberschuss
Der Voranschlag 2010 wurde durch Finanzchef Bernhard Schüpbach präsentiert. Bei Erträgen von 30,36 Millionen Franken prognostizierte er für das kommende Jahr einen Aufwandüberschuss von 62 074 Franken. Zusammen mit dem bereits vorausgesagten Defizit im Jahr 2009 würde sich das Eigenkapital bis am 31. Dezember 2010 auf 2,48 Millionen Franken reduzieren.
Gemeindeverwaltung Frutigen
Die Anträge des Gemeinderates, die Gemeindesteueranlage auf 1,85 Einheiten und die Liegenschaftssteuer auf 1,3 Promille der amtlichen Werte zu belassen, wurden von den Versammlungsteilnehmern oppositionslos gutgeheissen. Auch die Hundetaxe bleibt bei 60 Franken pro Tier. Der Investitionsbedarf ist im 2010 mit gut fünf Millionen Franken netto ausserordentlich hoch.

Schulhaus Linter an Einheimischen verkauft
Der vom Gemeinderat beantragte Verkauf des ehemaligen Schulhauses Linter an den Frutiger Reto Grossen, zurzeit noch wohnhaft in Gwatt bei Thun (und Wochenaufenthalter in Frutigen) zum Preis von 223 000 Franken erhielt – obwohl bei 17 Enthaltungen – die grosse Unterstützung des Souveräns. Diese Gemeindeliegenschaft mit einem Schulraum und einer Fünfeinhalbzimmerwohnung wurde im Jahr 1952 erbaut. Aufgrund der rückläufigen Schülerzahlen musste der Schulbetrieb am 31. Juli 2008 eingestellt werden. Für den ehemaligen Primarlehrer, der sich heute als Eventmanager und DJ betätigt, sei es der perfekte Rückzugsort zum Wohnen und Arbeiten.

Revisionsstelle bleibt die gleiche
Wie vom Gemeinderat beantragt, wurde die Revision der Jahresrechnungen der Einwohnergemeinde Frutigen für weitere vier Jahre an die bisherige Revisionsstelle Rüegsegger Treuhand, Frutigen zum Preis von jährlich 11 800 Franken vergeben. Von den eingegangenen Offerten war sie die günstigste.

Weil sich im vergangenen Halbjahr die alte Adelbodenstrasse im Abschnitt Giebeli an einigen Stellen um bis zu 40 Zentimeter gesenkt hat, liess der Gemeinderat ein Sanierungsprojekt ausarbeiten. Das Projekt sieht eine «Vernagelung» des talseitigen Strassenrandes mit einer Stützmauer auf Mikropfählen vor. Ebenso soll die südlich davon gelegene Ausweichstelle saniert werden. Die Gemeindeversammlung bewilligte hiefür den beantragten Bruttokredit von 200'000 Franken.

Oppositionslos wurde auch die Kostenabrechnung für die Anschaffung eines neuen Kommunalfahrzeuges (als Ersatz für den Unimog) mit einer Kostenüberschreitung von 13 500 Franken gutgeheissen.

Verschiedenes
Im Traktandum «Verschiedenes» informierte Gemeinderatspräsident Karl Klossner die Versammlungsteilnehmer über aktuelle Themen in der Gemeinde, so konkret über die Neugründung der Zivilschutzorganisation (ZSO) Niesen per 1. Januar 2010 die Situation im Zusammenhang mit dem Erdrutsch Innerachseten, den neuen Fahrplan (zusätzliche Regionalzüge Spiez – Frutigen), die künftige kostenlose Grüngutannahme im Kanderspitz (dafür wird das Grüngut nicht mehr abgeholt), den Entscheid betreffend Biogasanlage (Projekt ist auch nach dem negativen Entscheid des Gemeinderates noch nicht gestorben) sowie über die kürzliche Eröffnung des Tropenhauses Frutigen. Die Besucherzahlen liegen zurzeit deutlich über den erwarteten Zahlen, einheimische Produkte werden angeboten und die Gemeinde kassiert jedes Jahr 68 000 Franken Baurechtszinsen ein.

Verschiedene Voten aus der Versammlung äusserten sich gegen eine drohende Klassenschliessung in der Schule Oberfeld. Diese Vorlage soll am 15. Dezember (oder allenfalls auch später) im Gemeinderat diskutiert werden.

Ein Bürger erkundigte sich nach dem Stand der Wasserbauprojekte. Gemeinderatspräsident Karl Klossner konnte zwar die Ängste der Anwohner verstehen, zeigte aber auch auf, dass aus finanziellen Gründen wohl nur punktuell reagiert werden kann.

Verabschiedungen
Am Schluss der Versammlung verabschiedete Karl Klossner den per Ende Jahr infolge Ablauf der Amtsdauer zurücktretenden Gemeindepräsidenten Andreas Wäfler sowie dessen Vizepräsidenten Hansruedi Wandfluh. Während den vergangenen acht Jahren leitete Wäfler 18 Gemeindeversammlungen, brachte 109 Traktanden souverän zur Beschlussfassung und konnte eine durchschnittliche Zahl von 170 Versammlungsbesuchern begrüssen. Zudem habe Wäfler die Gemeinde Frutigen jeweils auf sympathische Weise repräsentiert oder in zahlreichen Bürgergesprächen die vielseitigsten Anliegen entgegengenommen und zusammen mit dem Gemeinderat sowie der Gemeindeverwaltung nach Lösungen gesucht. Nie sei ihm ein Anliegen zu viel gewesen und stets lag ihm das Wohl der Bevölkerung im Vordergrund. Im Namen der Behörden sowie der Bevölkerung von Frutigen dankte Klossner dem scheidenden Gemeindepräsidenten für sein engagiertes Wirken und Schaffen und bedankte sich ebenfalls beim Vizepräsidenten Hansruedi Wandfluh für seine Bereitschaft, den Präsidenten bei Verhinderungen oder Abwesenheiten zu vertreten. Beide erhielten ein Geschenk überreicht sowie einen grossen Applaus der Versammlungsteilnehmern.

Andreas Wäfler und Hansruedi Wandfluh bedankten sich ihrerseits für eine schöne und erspriessliche Zusammenarbeit. Der scheidende Gemeindepräsident Wäfler nahm die Gelegenheit wahr, auch Gemeinderatspräsident Karl Klossner sowie die fünf infolge Ablauf der Amtsdauer ebenfalls zurücktretenden Gemeinderatsmitglieder zu verabschieden. Unter dem Präsidium von Karl Klossner habe die Behörde sehr effizient und erfolgreich «politisiert» und während dieser Zeit auch die Gemeindefinanzen wieder ins Lot gebracht. Wäfler überreichte den scheidenden Räten ein kleines Präsent und die Versammlung quittierte diese Ehrung mit einem Applaus.

Nachdem der neue Gemeinderatspräsident Ruedi Egger der Versammlung seine neue Mannschaft vorgestellt hat, ging die Versammlung zu Ende und zuletzt lud der Gemeindepräsident alle Versammlungsteilnehmer noch zu einem Apéro ein.
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