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Montag 28. Dezember 2009
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Interlaken: Harderpotschete 2010 mit Landvogt

Eine alte Tradition wird wiederbelebt: Dieses Jahr verteilt der Landvogt an der Harderpotschete vor dem Umzug durch Interlaken und Unterseen das «Guetjahresbrot» an die Zuschauer. Die Potschen werden verstärkt von Hexen und am Abend halten furchterregende Gestalten in Interlaken Einzug.

Der traditionelle 2. Jänner verspricht laut einer Medienmitteilung ein abwechslungsreiches Programm. Am Samstag 2. Januar 2010 halten nicht nur die Masken der Harderpotschete Einzug in Interlakens Dorfzentrum: «Kein geringerer als der Landvogt – hoch zu Ross – sucht die Ortschaften ‹Rameli› und ‹Troya› heim. Doch er führt Gutes im Schilde: Sei Auftrag ist es, das «Guetjahresbrot» an die Bevölkerung zu verteilen. Überlieferungen aus dem alten Berner Oberland besagen, dass Klosterherren oder das weltliche Oberhaupt ihre Untertanen jeweils an Neujahr mit gewürzten Broten, sogenannten Wastelen, beschenkte. An der Harderpotschete in Interlaken soll diese vergessene Tradition wiederbelebt werden. Der Landvogt wird am 2. Jänner mit seinen Schergen das «Guetjahrsbrot» im Vorfeld des Umzuges verteilen. Dazu gibt es feine Suppe der IG Gulaschkanone.»

Harderma Wyb und Kinderpotscheni
Der eigentliche Umzug durch Interlaken startet nach Angaben des Harderpotschetevereins Interlaken um 14 Uhr. Die Route führe wie gewohnt durch die Marktgasse, zum Stadthausplatz in Unterseen, über den Räuberegge, hinunter zum Westbahnhof. Von da aus gehe es weiter bis zum Hotel Victoria-Jungfrau und wieder zurück zum Sagiplatz (Marktplatz). Der Harderma und sein Wyb, die beiden Hauptfiguren des Anlasses, zusammen mit dem bösen Mönch Harder, der einem Meitschi beim Holzsammeln nachsteigt, werden von einer grossen Gefolgschaft begleitet: Neben den rund 40 Holzmasken des Harderpotschetevereins werden wiederum gegen hundert Kinder mit selbstgebastelten Masken aus unterschiedlichen Naturmaterialien erwartet.» Jedes Kind, das sich vor Umzugsbeginn mit einem selber gebastelten Potsche-Outfit auf dem Marktplatz meldet, erhält als Dankeschön ein Holzmäskeli und einen Fünfliber.

Hexen treiben Schabernack
Dieses Jahr erhielten die Potschen maskierte Verstärkung aus Winterthur: «Die Hölloch-Hexen treiben ihren Schabernack mit dem Publikum. Die markanten, grün-roten Hexen kennen Interlaken bereits vom 50-Jahre-Jubiläum der Harderpotschete 2006. Jetzt sind die, wie der Name es besagt, aus dem Hölloch stammenden Gestalten zum ersten Mal an einer traditionellen Potschete zu Jahresbeginn mit dabei.» Neben all den maskierten Gestalten gehörten die Trychelklubs Goldswil, Matten und Unterseen, die Tambouren Matten und die «Rameli Chlöis» der Musikgesellschaft Interlaken seit Jahren fest zum Umzugsprogramm: «Ihre glänzenden, farbenfrohen Kostüme gegen den Potschen-Look getauscht hat die Guggenmusik Bödeli-Rasselbande. Ihre musikalischen Darbietungen, insbesondere das Konzert auf dem Marktplatz nach dem Umzug, sind vom 2. Jänner nicht mehr wegzudenken.  Für Unterhaltung ist gesorgt. Beim Publikumsspiel nach dem Umzug gibt es wiederum tolle Preise zu gewinnen. Die Holzmäskeli mit der dreistelligen Wettbewerbsnummer oder der Jahrzahl sind ebenfalls auf dem Platz erhältlich.»

Perchten sorgen für Glück
Einen speziellen Auftritt am Rande des traditionellen Harderpotschete-Programms könnten die Zuschauer um 19 Uhr auf dem Marktplatz erleben, verlautet im weiteren: Neben den Hölloch-Hexen aus Winterthur ist dieses Jahr noch eine weitere Gastformation in Interlaken zugegen – die Riettüfel Triber aus Altstätten (Kanton St. Gallen): «Sie zeigen ihre speziellen und furchterregenden Holzmasken nur nachts. Ihr Brauchtum reicht auf die gleichen Wurzeln zurück wie dasjenige der Potschete – die Maskierung zum Vertreiben von bösen Geistern während den Raunächten. Als erster Perchtenverein der Schweiz, gegründet im Jahr 2006, nehmen die Riettüfel Triber inzwischen an zahlreichen Veranstaltungen im In- und nahen Ausland teil. Ihre teuflischen, bizarren Masken sind speziell anzuschauen, die fürchterlichen Gestalten jagen einem einen kalten Schauer über den Rücken. Perchten oder das Perchtenlaufen soll – trotz der schaurigen Masken – viel Glück fürs neue Jahr bringen.


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