Verkehrsbehinderungen nach Schneefällen
Starke Schneefälle in der Nacht auf Dienstag namentlich auch im Berner Oberland haben zu Verkehrsbehinderungen auf Strasse und Schiene sowie zu einzelnen Unfällen geführt. Mancherorts standen Feuerwehren im Einsatz, um Bäume oder grössere Äste von den Fahrbahnen zu räumen.
Pünktlich zum meteorologischen Winteranfang ist der namentlich in den Wintersportorten herbeigesehnte Schnee auch in tieferen Lagen eingetroffen. (Bild Peter Schmid)
pkb/bns. Die Auswirkungen der starken Schneefälle betrafen laut einer Medienmitteilung vor allem das Berner Oberland sowie die Region Mittelland-Emmental-Oberaargau: Zwischen Montag 30. November 2009 um 18 Uhr und Dienstag 1. Dezember 2009 um sechs Uhr früh, gingen bei den Einsatzzentralen der Kantonspolizei Bern über 60 Meldungen über umgestürzte Bäume, abgerissene Äste oder andere Gegenstände ein, die Fahrbahnen blockierten: «In der Folge standen zahlreiche Feuerwehren im Einsatz.»
In derselben Zeit verzeichnete die Kantonspolizei rund 30 Verkehrsunfälle, einzelne davon mit Verletzten. Dabei handle es sich vorwiegend um leicht verletzte Personen: «Grösstenteils blieb es beim Blech- oder weiterem Sachschaden.»
Wegen einer Fahrleitungsstörung zwischen Giswil und Lungern infolge der heftigen Schneefälle war die Strecke über den Brünig nach Angaben der Zentralbahn am Dienstagmorgen von 6.00 bis am Vormittag um 10.30 Uhr für den Zugverkehr unterbrochen: «Zwischen Giswil und Meiringen verkehrten Bahnersatzbusse; es gab Verspätungen von bis zu einer halben Stunde.» Seit 11.00 Uhr sei die Störung behoben und die Strecke für den Zugverkehr wieder offen.
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