Bildband über den Jungfraumarathon 2009
Unter dem neudeutschen Titel «The Highest High» hat der Zürcher Werber, Sportveranstalter und Autor Peter Wirz in einer Auflage von 1400 Exemplaren ein reich bebildertes Buch über den Jungfraumarathon 2009 herausgegeben.
OK-Präsident Christoph Seiler (rechts) nimmt aus der Hand von Autor und Herausgeber Peter Wirz (links) ein ganz persönliches Exemplar von «The Highest High» entgegen. (Bild Dora Schmid-Zürcher)
ds/bns. Das am Dienstag 15. Dezember 2009 an der Buchvernissage vorgestellte knapp 200 Seiten starke Buch enthält viele schöne Fotos vor, während und rund um den 17. Jungfraumarathon im Jahr 2009 vom Start bis ins Ziel, über die Bergwelt, das Rollstuhlrennen, den Mini-Marathon, das Minirace, den Minirun und die Jungfrau-Meile sowie die Siegerinterviews mit Jonathan Wyatt und Claudia Landolt, die Geschichte(n) der geistigen Väter des Jungfrau-Marathons, Heinz Schild und Peter Wenger, Fakten und Reportagen über Logistik, Auf- und Abbau der Infrastruktur, Medien, Sponsoren, Organisationskomitee, Kommunikation, Verpflegung, Rettungsdienst und vieles mehr. Peter Wirz setze seine Serie mit «The Highest High» fort, nachdem er bereits ein Buch über den «Trans Swiss Triathlon» und «Swisspower», den Gigathlon 2007, und das Buch «Dem Geheimnis auf der Spur» zum Engadiner Skimarathon herausgegeben habe, verlautete an der Buchvernissage im Interlakner Hotel Victoria-Jungfrau. Er sei mit seinem Team und unterstützt durch Organisationskomiteepräsident Christoph Seiler vom 1. bis 6. September 2009 in der Jungfrauregion unterwegs gewesen, um sich an Ort und Stelle den Stoff für sein Buch über den Jungfraumarathon 2009 zu erlaufen und zu erleben. In den Jahren 2010 und 2011 soll das Buch mit 48 ausgewechselten Seiten erscheinen.
OK-Präsident Christoph Seiler streifte an der Buchvernissage einige wichtige Stationen des Jungfraumarathons über die 42,195 Kilometer und 1839 Höhenmeter. Im Jahr 1993 habe der erste Lauf mit 1800 Läufern aus 18 Nationen stattgefunden und sei sofort ein grosser Erfolg gewesen. Zwar habe er damals die Idee zuerst als abstrus empfunden, habe aber bald gemerkt, dass er sich getäuscht habe. Ein weiterer Meilenstein sei gewesen, als im Jahr 1997 in einem amerikanischen Reiseführer vom «schönsten Marathon der Welt» berichtet worden sei. Der Jungfraumarathon sei seit dieser Zeit immer ausverkauft. Im Jahr 1998 sei der Start zum Lauf auf 3000 und später auf 4000 Läufer limitiert worden. Zum Zehn-Jahre-Jubiläum 2002 wurde laut Seiler als Weltpremiere beschlossen, den Lauf an zwei Tagen durchzuführen. Dadurch habe jeder Läufer einen Startplatz gehabt. Im Jahr 2004 wurden die erste Jungfraumeile, 2006 der erste Minimarathon lanciert. 2007 konnte im Zusammenhang mit dem 15-Jahr-Jubiläum die Langdistanz-Marathonweltmeisterschaft durchgeführt werden.
«The Highest High». Auflage 1400 Exemplare. 69 Franken plus Porto. Das Buch kann beim Verleger Peter Wirz direkt bestellt werden.
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