| Gstaad (Saanen): Grosser Schaden bei Chaletbrand In einem dreistöckigen grossen Ferienchalet in Gstaad (Gemeinde Saanen) hat am Dienstagvormittag ein Brand grossen Schaden angerichtet. Verletzt wurde niemand.
pkb/bns. Neun Feriengäste – sieben Erwachsene und zwei Kinder – die sich zum Zeitpunkt des Brandes im Haus befanden, konnten sich laut einer Medienmitteilung unverletzt ins Freie begeben: «Sie fanden in der Nachbarschaft Unterschlupf.» Die Brandursache steht nach Angaben des Regierungsstatthalteramtes Saanen und der Kantonspolizei noch nicht fest: «Entsprechende Ermittlungen sind im Gang.»
Am Dienstag 17. Februar 2009 um etwa 9.40 Uhr war laut der Medienmitteilung die Meldung eingegangen, dass in einem Chalet am Jomenweg ein Brand ausgebrochen sei: «Die Feuerwehren Gstaad, Saanen und Saanenmöser/Schönried brachten den Brand rasch unter Kontrolle. Der Dachstock wurde aber grösstenteils zerstört. Das darunter liegende Stockwerk erlitt Rauch- und Wasserschaden; das erste Stockwerk blieb weitgehend verschont. Das Haus ist aber nicht mehr bewohnbar. Die Höhe des Sachschadens kann noch nicht beziffert werden.»
Nach der Meldung über den Brandausbruch in Gstaad hat laut einer Meldung vom Nachmittag die Feuerwehr nicht auf dem üblichen Weg alarmiert werden können: «Aus noch zu klärenden Gründen fiel bei der Kantonspolizei Bern das Alarmierungssystem aus, Dies hatte zur Folge, dass die Feuerwehr Gstaad die Alarmierung lokal vornehmen musste.»
Um das Alarmierungssystem auf den neusten Stand zu bringen, war nach Angaben der Kantonspolizei in den letzten Tagen bis heute Dienstag ein Update durchgeführt worden. Bei diesem rund zweimal pro Jahr vorgenommenen Verfahren sei bei der Kantonspolizei Bern erstmals das Alarmierungssystem ausgefallen: «Das bedeutete, dass nach der Meldung über den Brandausbruch in Gstaad die Feuerwehr nicht auf dem üblichen Weg alarmiert werden konnte. Die zuständige Einsatzzentrale nahm telefonischen Kontakt mit dem Feuerwehrkommandanten von Gstaad auf. Dieser musste in der Folge lokal die Feuerwehrsirenen auslösen. Zusätzlich nahm ein Patrouillenwagen der Kantonspolizei per Lautsprecher die Alarmierung vor.»
Betroffen vom Ausfall waren laut der Medienmitteilung auch alle auf den Einsatzzentralen eingehenden technischen Alarme (Brände und Einbruchdiebstähle): «Trotz Sperrung im System wurden diese technischen Alarme ausgelöst, was zur Folge hatte, dass Feuerwehren irrtümlich mobilisiert wurden. Die betroffenen Feuerwehren wurden direkt informiert. Der Ausfall hat etwa zehn Minuten gedauert. Ein zweiter Ausfall zwei Stunden später hatte keine Folgen. Die Gründe, welche zum Ausfall des Alarmierungssystems führten, sind Gegenstand der laufenden Abklärungen.»
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