Familien-Skirennen am Lauberhorn
77 Familien haben am siebten Familienrennen am Lauberhorn teilgenommen. Das Wetter mit Schneefall und schlechter Sicht stellte die Eltern und Kinder vor eine schwierige Aufgabe. Mit viel guter Laune und Ausdauer schafften es alle 77 gestarteten Familien ins Ziel und konnten klassiert werden.
pd/bns. Die erste Herausforderung wartete für einige Familien allerdings bereits bei der Anreise wegen schwieriger Strassenverhältnisse. Deshalb musste der Start laut einer Medienmitteilung auf elf Uhr verschoben werden. Davon liessen sich die Teilnehmer aber nicht den Spass am Rennen verderben. Auch der viele Neuschnee und die schlechte Sicht konnten der guten Laune und der Wettkampf-Ambiance nichts anhaben.
Beim Rennen muss jeweils ein Riesenslalom bewältigt werden. Absolvieren können ihn drei bis fünf Familienmitglieder mit Ski oder Snowboard. Bedingung dabei ist, dass mindestens ein Elternteil mit mindestens einem Kind unter 14 Jahren teilnimmt. Die Zeit stoppt, wenn der letzte Fahrer des Teams die Ziellinie überquert hat. Trotz vieler Stürze verletzte sich niemand. Wer den Riesenslalom absolviert hatte, konnte sich danach auf der Kleinen Scheidegg aufwärmen und verpflegen.
Bei der Preisverleihung, die bei anhaltendem Schneefall stattfand, konnte eine Familie den Pechvogelpreis in Empfang nehmen, die unter den Verhältnissen besonders gelitten hatte: Während mehr als fünf Minuten musste ein Familienmitglied einen Ski im Tiefschnee suchen. Gewonnen hat den Riesenslalom Familie Mentzner aus Meiringen vor der Familie Müller aus Meierskappel und der Familie Schlageter aus Frenkendorf. Organisiert wurde der Anlass nach Angaben der Jungfraubahnen unter Mithilfe von vielen Freiwilligen vom Skiklub Lauterbrunnen. – Das Familienrennen startete um Jahr 1982 in den Wintersportorten Wildhaus, Leysin und Sörenberg. Inzwischen wird das Familienrennen in 26 Orten ausgetragen.
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