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Donnerstag 12. Februar 2009
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Nach Mitte Oktober 2008 kann es zu zeitweiligen Unterbrüchen in der aktuellen Berichterstattung der Berner Oberland News kommen. Der Grund: Die vor zweieinhalb Jahren transplantierte Lunge von Beo-News-Herausgeber Peter Schmid zeigt Abstossreaktionen und muss im Universitätsspital Zürich entsprechend therapiert werden.



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«Jesus Christ Superstar»: Vorverkauf läuft an

Am Valentinstag 14. Februar 2009 beginnt der Vorverkauf für die Inszenierung der Rockoper «Jesus Christ Superstar» der Thuner Seespiele im kommenden Sommer. Von den in der Zeit vom 11. Juli bis 29. August 2009 geplanten 30 Aufführungen sind bereits deren drei verkauft.

Guppenbild mit Hauptdarstellern. Von links nach rechts: Philipp Hägeli (Jesus), Simone Geyer (Maria Magdalena), Helga Wolf (Regie/Choreografie), Mischa Mang (Judas Ischarioth) und Klaus Brantzen (Herodes Antipas). (Bilder Dora Schmid-Zürcher)

ds/pd. Nach dem Musical «West Side Story im letzen Sommer ist nach Angaben der Thuner Seespiele erneut die erfolgreiche Regisseurin Helga Wolf für die Inszenierung von «Jesus Christ Superstar» verantwortlich. Der Cast setze sich aus erstklassigen Musicaldarstellern zusammen, angeführt vom Schweizer Philipp Hägeli in der Rolle des Jesus. Bereits sei für die Seebühne von Ueli Binggeli ein beeindruckendes Bühnenbild entworfen worden, das den See und die einmalige Landschaftskulisse mit einbeziehe und spektakuläre Bilder verspreche. An einer Medienorientierung am Donnerstag wurde darauf hingewiesen, die Kostüme von Markus Pysall erinnerten an die Powerflower-Zeiten – uraufgeführt wurde das umstrittene Bühnenstück am 12. Oktober 1971 am Broadway in New York.

Der musikalische Leiter Iwan Wassilevski.

«Die Rockoper vom Autorenduo Andrew Lloyd Webber und Tim Rice schildert mit gefühlvollen Balladen, kraftvollen Rocksongs und dramatischen Szenen die bewegenden letzten sieben Tage im Leben Jesu», ist einer Mediendokumentation zu entnehmen. Die Musik sei bis heute aktuell und ansteckend: «Songs wie ‹I Don’t Know How To Love Him› oder ‹Superstar› sind längst Popklassiker geworden.» Bereits ein Jahr vor der Aufführung war der Titelsong bereits ein Singlehit in den USA: «Entgegen allen Protesten aus konservativ-religiösen Kreisen und trotz den durchzogenen Premierenkritiken wurde auch das Theaterstück zu einem Riesenerfolg. Es wurde seither in elf Sprachen übersetzt und in zwanzig Ländern aufgeführt.» Bereits im Februar 1972 sei in Münster die deutschsprachige Version von Anja Hauptmann zur Aufführung gekommen: «Erst danach, im August startete ‹Jesus Christ Superstar› im Londoner West End, wo es in der Folge acht Jahre lang gespielt wurde.»

Inspiriert zur Rockoper seien die beiden Autoren übrigens vom Dekan der Londoner St. Pauls Cathedral worden, verlautet im weiteren: «Religiöse Themen waren damals, Ende der sechziger Jahre, bei englischen Popstars beliebt. Dem aufgeschlossenen Kirchenmann war nicht verborgen geblieben, dass mit Rockmusik und Gospelsongs die Jugendlichen besser anzusprechen wären. Also schlug er Andrew Lloyd Webber und Tim Rice vor, sie könnten das neue Testament als Basis für ein Stück nehmen und es dann in seiner Kirche aufführen. Um Blasphemie-Vorwürfen entgegen zu wirken, hatte der Dekan dann auf der Single ‹Jesus Christ Superstar› sogar noch ein Geleitwort geschrieben. Verhindern konnte er die Proteste nicht.» Fast an allen Spielorten hätten radikal religiöse Gruppen gegen die angebliche Gotteslästerung demonstrierten. «Jesus Christ Superstar» habe die beiden Autoren schlagartig weltberühmt gemacht. Mit «Evita» (1978), «Cats» (1981), «Starlight Express» (1984) und «The Phantom Of The Opera» (1986) zähle es zu den erfolgreichsten Stücken des englischen Musical-Komponisten.

Vorverkauf und weitere Informationen siehe unter www.thunerseespiele.ch
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