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| Der geplante neue Kongresssaal (rechts) neben dem bestehenden Casino-Kursaal. (Fotomontage zvg) |
Interlaken: Spatenstich für den neuen Kongresssaal Neben dem bestehenden Kongresszentrum Casino-Kursaal Interlaken soll am 1. Mai 2010 ein mit Investitionen von 25 Millionen Franken geplanter neuen Kongresssaal eröffnet werden. Nachdem die Baubewilligung Anfang dieses Jahres erteilt worden ist, hat am Dienstag 10. Februar 2009 mit dem Spatenstich die rund einjährige Bauphase begonnen.
Beim Spatenstich für den neuen Kongresssaal. Von links nach rechts: Peter Honegger, Präsident des Verwaltungsrates der Casino Kursaal Interlaken AG, Regierungsrat Andreas Rickenbacher, Ole Hartjen, Direktor Casino Kursaal Interlaken AG, Urs Graf, Gemeindepräsident Interlaken, Martin Kull, CEO des Generalunternehmens HRS Hauser Rutishauser Suter AG Bern und der Architekt Renato Mösch vom Architekturbüro Kunz und Mösch, Basel. (Bilder Dora Schmid-Zürcher)
In einer Ansprache wies Volkswirtschaftsdirektor Regierungsrat Andreas Rickenbacher beim Spatenstich darauf hin, dass der Kanton einen Baukostenbeitrag von sieben Millionen Franken leiste. Damit könne sichergestellt werden, dass Interlaken ein wichtiger Kongress- und Tourismusstandort bleibe. Rickenbacher zeigte sich zuversichtlich, dass sich die Investitionen sowohl für das ganze Berner Oberland als auch für den Kanton Bern lohnen werde.
Volkswirtschaftsdirektor Regierungsrat Andreas Rickenbacher bei seiner Ansprache.
Interlakens Gemeindepräsident Urs Graf bezeichnete den Tag des Spatenstichs als «Aufbruch zu neuen Ufern». Er führte aus, dass die Agglomeration eine Schicksalsgemeinschaft sei und dass die lokale Wirtschaft einen Beitrag von 1,3 Millionen. Franken leiste. Weitere Beiträge stammten unter anderem von einem anonymen Spender (1,0 Millionen Franken). Touristiker: Hotellerie und TOI stünden für 2,5 Millionen Franken gerade. Nicht weniger als sechs Einwohnergemeinden und vier Burgergemeinden hätten Beiträge an dieses neue Haus beschlossen. Das Land werde von der Bauherrschaft Casino Kursaal Interlaken AG zur Verfügung gestellt. – Die Kongresserweiterung sieht nach Angaben der Casino Kursaal Interlaken AG eine Kapazität von 1200 Personen in Konzertbestuhlung und 600 Personen in Seminarbestuhlung vor, eine Foyer- und Ausstellungsfläche von 1000 Quadratmeter und modernste Infrastruktur. Dazu gehörten ein Raum für Rückprojektion, vier Kabinen für Simultanübersetzung (schalldicht und klimatisiert), ein Referentenraum, Seminarräume und Künstlergarderoben sowie Lagerräume im Untergeschoss. Sodann soll es eine Zufahrt für Autos bis zur Bühne geben. Das Kongresszentrum im historischen Teil bleibe während der gesamten Bauzeit geöffnet.
Säle können individuell eingerichtet werden
«Alle Säle können individuell eingerichtet werden und bieten somit höchste Flexibilität in ihrer Nutzung», geht sodann aus einer Mediendokumentation hervor: «Für Konferenzen, Tagungen, Generalversammlungen, Produktionspräsentationen und Mitarbeiteranlässe von 50 bis 1200 Personen bieten sich unzähligen Möglichkeiten. Die auf dem neusten Stand stehende Kongresstechnik ist geschickt in das nostalgische Ambiente der Räume integriert. Alles aus einer Hand
Das Kongresszentrum Casino-Kursaal verfügt laut der Medienmitteilung selber über alle Dienstleistungen: «Neben der konzeptionellen und organisatorischen Unterstützung nimmt es auch die gesamte Gastronomie gleich selber in die Hand. Der langjährige Küchenchef Jan Reimann hat mit dem gastronomischen Berater und mehrfach ausgezeichneter Spitzenkoch Martin Liefeith ein Konzept auf die Beine gestellt, das auf einer kreativen und inspirierenden Gastronomie basiert. Für jeden Anlass im Kongresszentrum wird ein auf die Kunden zugeschnittener Vorschlag ausgearbeitet.»
«Durch die Kongresserweiterung wird Interlaken zu einem der attraktivsten Kongressorte der Alpen», verlautete im weiteren: «Aufgewertet wird das Kongresszentrum zusätzlich durch die hervorragenden geographischen und infrastrukturellen Rahmenbedingungen. Auf der einen Seite die atemberaubende Landschaft mit dem Jungfraumassiv, andererseits die Vielzahl von Ausflugsmöglichkeiten und Freizeitaktivitäten rund um.
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