Prekäre winterliche Strassenverhältnisse
Unter prekären Strassenbedingungen vor allem im Berner Oberland haben sich im Kanton Bern am Sonntag zwischen 8.00 und 16.00 Uhr insgesamt 27 Verkehrsunfälle ereignet. Zehn Personen – davon neun im Oberland – wurden leicht verletzt. pkb/bns. Infolge der starken Schneefälle waren die Strassenverhältnisse im Berner Oberland laut einer Medienmitteilung zeitweise prekär. Zusätzliche Verkehrsbehinderungen entstanden dadurch, dass zahlreiche Verkehrsteilnehmer das vorübergehend für mehrere Strecken ausgesprochene Kettenobligatorium missachtetet hatten und infolgedessen auf den verschneiten Strassen stecken blieben.
Am Sonntag 22. Februar 2009 hat die Kantonspolizei Bern zwischen 8.00 und 16.00 Uhr insgesamt 27 Verkehrsunfälle registriert. Insgesamt zogen sich bei drei Unfällen zehn Personen leichte Verletzungen zu. In den übrigen Fällen blieb es beim Sachschaden. Am stärksten betroffen war das Berner Oberland: 17 der gemeldeten Unfälle entfallen auf diese Region. Sieben Unfälle wurden in der Region Mittelland-Emmental-Oberaargau registriert, zwei Unfälle in der Region Seeland–Berner Jura und ein Unfall in der Region Bern.
In Zweisimmen kam es am Sonntagvormittag um zirka 9.30 Uhr zu einer Kollision, an der insgesamt drei Fahrzeuge beteiligt waren. Dabei zogen sich fünf Personen leichte Verletzungen zu und mussten zur Kontrolle ins Spital gebracht werden.
In Oberwil im Simmental kam es kurz vor 12.00 Uhr zu einer Kollision unter drei Fahrzeugen. Dabei zogen sich vier Personen leichte Verletzungen zu. Infolge des Unfalles musste die Hauptstrasse Spiez–Saanen vorübergehend gesperrt werden.
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