Lötschberg-Basistunnel für Fahrten bis 250 Kilometer pro Stunde freigegeben
Das Bundesamt für Verkehr (BAV) hat Ende Jahr nach Prüfung der von der BLS AG als Betreiber des Lötschberg-Basistunnels eingereichten Nachweise nun auch die Sicherungsanlagen und damit den gesamten Tunnel für Fahrten mit einer Höchstgeschwindigkeit von 250 Kilometer pro Stunde freigegeben.
pd/bns. Das BAV habe am 6. Dezember 2007 die Betriebsbewilligung für die Aufnahme des fahrplanmässigen Vollbetriebs im Lötschberg-Basistunnel erteilt, wird in einer Medienmitteilung erinnert: «Da für die Sicherungsanlagen verschiedene Nachweise für höhere Geschwindigkeiten noch nicht vorlagen, wurde die Maximalgeschwindigkeit vorerst auf 200 Kilometer pro Stunde beschränkt. Die BLS AG hat in der Folge die erforderlichen Nachweise erbracht. Damit war die Voraussetzung erfüllt, um die vom Bundesrat für diese Neubaustrecke vorgegebene Geschwindigkeit von 250 Kilometer pro Stunde freizugeben.»
Eisenbahnverkehrsunternehmungen, welche auf der Lötschberg-Basisstrecke mit dieser erhöhten Geschwindigkeit verkehren wollten, hätten ihrerseits vorgängig nachzuweisen, dass ihre Fahrzeuge dafür geeignet seien, verlautet im weiteren..
Im ersten Betriebsjahr haben nach Angaben des Bundesamtes für Verkehr über 33 000 Züge die Lötschberg-Basisstrecke befahren: «Die Verfügbarkeit der Infrastruktur erwies sich dabei mit über 99,8 Prozent als sehr hoch. Rund 450 Züge mussten über die Bergstrecke geleitet werden. Die Gründe hiefür lagen in den meisten Fällen auf der Fahrzeugseite.»
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