| Inferno-Abfahrt: Mario Teuscher und Marianne Rubi In einer verkürzten Inferno-Abfahrt Mürren hat in der Hauptklasse Mario Teuscher (Därstetten) seinen Vorjahressieg wiederholt. Er nahm dem Zweitplazierten Mathias Salzmann (Blatten bei Naters) über 15 Sekunden ab. Die Zeit von Teuscher: 10.31,32 und jene von Salzmann 10.46,54. Bei den Frauen I gewann Marianne Rubi (Grindelwald) mit einer Zeit von 11.30,48.
Inferno-Abfahrt in Mürren: Mit dem Teufel im Genick ... (Bild Bruno Petroni)
pd/bns. Der Hauptklassen-Drittplazierte Marc Schori (Unterseen) verpasste mit seiner Zeit von 10.46,87 die Silbermedaille nur gerade um 33 Hundertstelsekunden. Der Mürrner Oliver Feuz erreichte mit einer Zeit von 10.50,29 den fünften Platz. Bei den Frauen I gewann Marianne Rubi (Grindelwald) mit einer Zeit von 11.30,48 vor Melanie Steuri, ebenfalls aus Grindelwald (11.43.79). Eine ehemalige Siegerin, Susanne Bleuer-Tschanz (Matten) nahm den dritten Platz ein.11.59,93. Pamela Stettler aus Zweisimmen konnte das Rennen bei den Frauen II für sich entscheiden. Die Kategorie der Senioren I konnte Kuno Michel (Kerns) mit einer Zeit von 10.36,66 für sich entscheiden. Der Deutsche Klaus Zürn gewann in der Kategorie Senioren II wie bereits im Vorjahr. Seine Zeit war 11.08,55.
Blaublütig gestartet
Pünktlich startete das Rennen, der erste Läufer wurde vom Mürren-Gast Herzog von Kent gestartet. Er ist ein Cousin der britischen Königin Elisabeth II . Das Wetter liess nach Angaben der Veranstalter eine Durchführung der Abfahrt auf der Originalstrecke nicht zu: «Die Organisatoren hofften lange, dass die Bedingungen sich noch zum Guten wenden und wieder einmal vom Kleinen Schilthorn bis nach Lauterbrunnen gefahren werden kann. Die ganze Woche vor dem Rennen konzentrierte sich das Organisationskomitee auf den Pistenabschnitt von Winteregg nach Lauterbrunnen. Am Ende sollte dieser Teil kein Problem mehr darstellen. Erst am Samstagmorgen kurz vor sechs Uhr entschieden der Organisationskomiteepräsident Ueli Stäger und Rennleiter Thomas Gertsch, dass der Start auf den Allmendhubel verlegt wird. Trotz dieser verkürzten Strecke konnte man mit einem spannenden Rennen rechnen. Die Bedingungen waren, trotz leichtem Schneefall, immer sehr gut. Es wurde noch mit hohen Startnummern um die 1700 Zeiten bei elf Minuten erreicht. Das spricht für die sehr gut präparierte Piste. Neben sehr wenigen Bagatellunfällen musste ein Teilnehmer mit einer leichten Hirnerschütterung mit dem Helikopter ins Spital Interlaken geflogen werden.»
Teilweise Start und das Ziel am gleichen Ort
Eine ganz spezielle Erkenntnis habe der Organisationskomiteepräsident während dem Rennen gehabt, verlautet im weiteren: «Das Inferno-Rennen ist sicher die einzige Abfahrt, wo teilweise der Start und das Ziel am gleichen Ort liegen.» Im Jahr 2007 sei das Ziel auf dem Allmendhubel in diesem Jahr der Start an diesem Ort, heisst es in der Medienmitteilung: «Entlang der Strecke, aber vor allem beim Start auf dem Allmendhubel, bei der Höhenlücke und in Winteregg warteten viele Zuschauer und feuerten die Teilnehmer kräftig an. Die Flower Ceremony gleich nach dem Rennen fand in diesem Jahr im Ziel in Lauterbrunnen statt und die offizielle Siegerehrung um 21 Uhr im Sportzentrum Mürren.»
66. Internationale Inferno-Rennen 21. bis 24. Januar 2009. Start Allmendhubel 1935 Meter über Meer (Normalnull). Ziel Lauterbrunnen 800 Meter über Meer. Höhendifferenz 1135 Meter. Länge 9,6 Kilometer. – Teilnehmer: Angemeldet 1850, davon am Start 1610, klassiert 1604. – Die 67. Inferno-Skirennen Mürren finden vom Mittwoch 20. Januar bis Samstag 21. Januar 2010 statt. – Ranglisten und Bilder unter www.inferno-muerren.ch
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