| Jungfraubahnen: «Erfolgreiches Jahr 2008» Bei der Jungfraubahn und bei der Wengernalpbahn sind im Jahr 2008 niedrigere Frequenzen verzeichnet worden. Positiv schnitten demgegenüber die Jungfraubahnen-Töchter Firstbahn, Bergbahn Lauterbrunnen–Mürren (BLM) und Harderbahn ab.
Jungfraubahn: «Das zweitbeste Ergebnis der Geschichte.» (Bild Anton Albrecht)
pd/bns. «Das Jahr 2008 ist für die Jungfraubahn Holding AG hinsichtlich der Gästefrequenzen gut verlaufen», heisst es in einer Medienmitteilung: 628 000 Besucher reisten letztes Jahr auf das Jungfraujoch. Das sei das zweitbeste Ergebnis der Geschichte und es seien acht Prozent mehr im Vergleich zum Fünfjahredurchschnitt. Die Mürrenbahn und die Harderbahn erzielten nach Angaben der Jungfraubahnen Rekordfrequenzen: «Die Gästeeintritte waren 2008 die besten der Geschichte und lagen 8,9 Prozent über dem Fünfjahredurchschnitt». Die Ankünfte auf dem Jungfraujoch, dem wichtigsten Reiseangebot der Jungfraubahnen, lagen deutlich über dem Fünfjahredurchschnitt, aber 10,6 Prozent unter dem historischen Rekordwert des letzten Jahres. Der Rückgang gegenüber dem letzten Jahr hat zwei Hauptgründe: Die Aktion der Gebäudeversicherung Bern (GVB) von 2007 (mit attraktivem Ticket-Preis) sowie der Markt Korea, welcher besonders stark von der Finanzkrise betroffen ist. Bereits jetzt zeichnet sich jedoch positiv ab, dass der Durchschnittsertrag pro Jochbesucher 2008 deutlich gesteigert werden konnte. Gut hätten die Firstbahn und die Kleine Scheidegg (Wengernalpbahn) abgeschnitten. Sehr positive Resultate hätten die Bergbahn Lauterbrunnen–Mürren (BLM) und die hundertjährige Harderbahn erzielt: «Die Harderbahn verzeichnete in ihrem Jubiläums- und Rekordjahr praktisch eine Verdoppelung der Gäste gegenüber 2007. Dies erklärt sich zum Teil dadurch, dass die Bahn im August/September 2007 einen rund sechswöchigen Unterbruch wegen eines Erdrutsches zu verzeichnen hatte. Vergleicht man die Zahl mit dem Fünfjahredurchschnitt, ergibt sich auch da noch eine Steigerung von 72,5 Prozent.» Die Personenfrequenzen bei den fünf Tochtergesellschaften im Jahr 2008. Jungfraubahn 628 000 (Jungfraujoch an; 2007 702 000) –10,6 Prozent. Wengernalpbahn (Gesamtfrequenzen) 2 420 500 (2 525 000) –4,1 Prozent. Grindelwald-First (Tal ab) 472 100 (453 700) +4,1 Prozent. Mürrenbahn (Gesamtfrequenzen) 567 300 (529 300) +7,2 Prozent. Harderbahn (Gesamtfrequenzen) 179 000 (90 000) +99,3 Prozent.
Reger Skibetrieb auf der Kleinen Scheidegg. (Bild Silvia Albrecht)
Wintersport
Mit viel Schnee und schönem Wetter startete die Jungfrauregion Ende November in die Wintersaison 2008/2009, verlautet im weiteren: «Rechtzeitig konnte der zweite Teil der Beschneiungsanlage Kleine Scheidegg in Betrieb genommen werden. Zusätzlich werden nun fünf Pistenkilometer entlang der Sesselbahnen Wixi und Fallboden sowie zwei Pistenkilometer auf der Talabfahrt nach Brandegg beschneit. So können nun 50 Prozent der Pistenfläche im Gebiet technisch beschneit werden. Die Jungfraubahnen bieten damit den Schneesportlern eine noch grössere Schneesicherheit.» Im November und Dezember 2008 habe das gesamte Skigebiet gegenüber dem Vorjahr vier Prozent weniger Gäste verzeichnet. Die Jungfrauregion sei im Jahr 2008 insgesamt von 1,2 Millionen Schneesportlern besucht worden: «Über Weihnachten/Neujahr (22. Dezember.2008 bis 4. Januar 2009) fuhren gar 217 700 Gäste (sieben Prozent mehr als 2007) über die Pisten von Grindelwald-First, Kleine Scheidegg-Männlichen und Mürren-Schilthorn. Hier zahlt sich der gute Gästemix der Jungfrauregion mit einem gesunden Mass Tagestourismus, vor allem aber auch mit treuen Stammgästen aus den Nahmärkten sowie internationalen Wintersportgästen aus.»
Bilanzmedienkonferenz am 18. März 2009. Detailliertere Informationen zum Geschäftsjahr 2008 der Jungfraubahnen erhalten Sie an der Bilanzmedienkonferenz der Jungfraubahn Holding AG vom 18. März 2009 in Zürich. Die Generalversammlung findet am 25. Mai 2009 in Interlaken statt.
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