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Berner Oberland News – 13. Jahrgang
Samstag 25. Juli 2009
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Seit Mitte Oktober 2008 ist es zu zeitweiligen Unterbrüchen in der aktuellen Berichterstattung der Berner Oberland News gekommen. Der Grund: Die im Sommer 2006 transplantierte Lunge von Beo-News-Herausgeber Peter Schmid zeigt Abstossreaktionen und muss im Universitätsspital Zürich entsprechend therapiert werden.



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Alpengarten Schynige Platte: Die Vielfalt blüht

Von Juli bis Anfang August ist die farbenfrohste Zeit im Alpengarten Schynige Platte oberhalb von Wilderswil: Ein grosser Teil seiner 600 Pflanzenarten steht in Blüte und zeigt so besonders schön die Vielfalt der alpinen Natur- und Kulturlandschaft.

Edelweiss und Alpenastern. (Bild zvg)

pd/bns. «Viele Besucher wollen zuerst einmal das Edelweiss sehen.» Chefgärtnerin Anita Bandi muss nicht lange überlegen, wenn sie nach den beliebtesten Sommerblumen im botanischen Alpengarten Schynige Platte gefragt wird. Im Garten findet das Publikum dann aber weit mehr: Im Hochsommer, wenn sich auf 2000 Meter über Meer die ersten Edelweissblüten öffnen, blüht fast die Hälfte der 600 Gebirgspflanzen im Alpengarten.

Vielfältige Lebensräume
Das Edelweiss und sein häufiger Begleiter, die Alpenaster, sind typische Vertreter der Blaugrashalde; die sonnigen, lockeren Wildrasen auf Kalkschutt gehören mit über 50 Arten pro Quadratmeter zu den blumenreichsten Pflanzengesellschaften überhaupt. Doch auch die anderen Pflanzengesellschaften des Alpengartens, die beispielhaft die Beziehungen zwischen natürlichen Gegebenheiten, allfälliger landwirtschaftlicher Nutzung und Pflanzenarten zeigen, tragen derzeit ihren farbenfrohen Sommerflor.

Männertreu (Nigritella nigra) in der Rostseggenhalde.

Die karge Kalkschutthalde und die benachbarten Felsen sind mit den zarten Blüten von Felsenehrenpreis, Alpenmohn und anderen Pionieren geschmückt. Im satten Grün der Milchkrautweide, die wegen ihrer guten Futterkräuter in der Alpwirtschaft besonders beliebt ist, leuchten Gold-Pippau und Muttern mit rosa angehauchten Dolden. In den Rostseggenhalden, den traditionell von Bergheuern genutzten Naturrasen, blühen der purpurfarbene Süssklee, die Bergesparsette und ihre grosse Schmetterlingsblütler-Verwandtschaft um die Wette mit gelbem Berg-Pippau und blauen Flockenblumen. In den Zwergstrauchheiden – auf den Alpweiden oft dort anzutreffen, wo die Nutzung zurückgeht – beginnt die Blüte der Alpenrosen.
Und jeder Standort, der mager genug ist, hat seine Orchideen: Auf der exponierten Windecke sitzt die Zwergorchis, in den Wildheuwiesen blühen die unscheinbare Hohlzunge und die rosa gepunktete Kugelorchis – oder auch das Männertreu, das an warmen Sommertagen so intensiv nach Vanille duftet, dass die Nase die Köpfchen aus winzigen dunklen Blüten oft vor den Augen findet.

Schmetterlinge sind die einzigen Besucher, die im Alpengarten auf den Blumen herumtrampeln dürfen: Bläuling auf Alpenlein.

Allen Pflanzen recht getan ...

Insgesamt zwei Drittel aller Gebirgspflanzen, die in der Schweiz vorkommen, zeigt der botanische Alpengarten heute. Gegen 250 Pflanzenarten kamen auf dem Gelände, das zur Alp Iselten gehört, schon vor der Gründung des Alpengartens im Jahr 1927 vor. Für Pflanzen aus anderen Regionen oder Höhenstufen wurden Standorte wie etwa das Urgesteinsfeld oder das kleine Flachmoor künstlich geschaffen. Und mit Jäten und anderen Pflegearbeiten sorgt das Gartenteam dafür, dass sich möglichst jede Pflanze wohl fühlt. Bei manchen «Zuzügern» wie dem Bündner Alpenglöcklein im Halbschatten des Erlengebüschs oder auch bei dem als Heilpflanze bekannten Allermannsharnisch ist das gut gelungen: Sie halten sich seit Jahrzehnten am gleichen Ort – so lange das Gartenteam aufpasst, dass die Nachbarn sie nicht überwuchern. Bei anderen rätseln Gärtnerinnen und Biologen weiter, wie sich im Garten die ökologischen Bedingungen schaffen liessen, unter denen auch diese Arten Fuss fassen könnten.

Informationen
Über das gärtnerische und botanische Wissen, das im Alpengarten Schynige Platte über die Jahrzehnte gesammelt und dokumentiert wurde, gibt das Gartenteam an Führungen Auskunft. Und Fragen von Besuchern werden auch ganz unkompliziert während der Gartenarbeit beantwortet. Wer sich selbständig weiter in die Botanik vertiefen möchte, kann seit diesem Sommer zudem im neuen Wintergarten und Kiosk beim Eingang des Alpengartens in der Fachliteratur schmökern.

Alpengarten 2009. Öffnungszeiten: täglich 8.30 bis 18.00 Uhr. Eintritt frei. Führungen nach Voranmeldung 50 Franken pro Gruppe (ab 20 Personen wird eine Gruppe geteilt). Telefon 033 822 28 35. Anfahrt per Bahn (Interlaken Ost-) Wilderswil–Schynige Platte: Fahrzeit ab Wilderswil 50 Minuten www.jungfraubahn.ch / Weitere Informationen unter www.alpengarten.ch
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