Thuner Bring- und Holtage wieder ein Erfolg
Als zusätzlichen Beitrag zur Abfallvermeidung und -verminderung hat die Stadt Thun gemeinsam mit den Gemeinden Steffisburg, Heimberg und Uetendorf bereits zum neunten Mal vom 24. bis 27. Juni die regionalen Bring- und Holtage durchgeführt.
pd/bns. Im Areal der Thun-Expo wurden laut einer Medienmitteilung vom Mittwoch 24. Juni bis Freitagmittag 26. Juni gebrauchsfähige Gegenstände aller Art entgegengenommen, sortiert und für die Bevölkerung zur Gratisabholung am Samstag bereitgestellt: «Die Einwohner der beteiligten Gemeinden machten rege von der Gelegenheit Gebrauch, intakte Gebrauchsgegenstände gratis abzugeben.» Eintrittsausweis war ein Flugblatt, welches in den betroffenen Gemeinden verteilt wurde. Für nicht wiederverwendbare Sachen oder für Gegenstände, welche erfahrungsgemäss am Holtag nicht genügend neue Besitzer finden (zum Beispiel Skis), wurde vor Ort die übliche Entsorgungsgebühr erhoben. Sonderabfälle aus Haushaltungen wie Farben und Chemikalien wurden an den Bringtagen gegen eine bescheidene Gebühr entgegengenommen.
Im Vergleich zu früher wiesen die Waren teilweise eine schlechtere Qualität auf. Die unbrauchbaren Waren wurden entsprechend aussortiert und dem fachgerechten Recycling zugeführt. Der zur Verfügung stehende Platz in den Hallen und auf dem Freigelände des Thun-Expo-Areals wurde im Vergleich zu den Vorjahren etwas weniger durch die abgegebenen Gegenstände beansprucht: «Wir gehen davon aus, dass der Verlust von Qualität und Quantität teilweise darauf zurückzuführen ist, dass gebrauchsfähige Waren vermehrt über Internet-Plattformen wie Ebay und Ricardo einen neuen Besitzer finden.»
Ziel der Bring- und Holtage sei es, einen zusätzlichen Beitrag zur Abfallvermeidung und -verminderung in der Region Thun zu leisten, verlautet im weiteren: «Mehrere Tausend Besucher nutzten am Samstag die Gelegenheit, kostenlos gebrauchte Konsumgüter zu beziehen. Wenige Minuten nach Einlass der Besucher fand ein Grossteil der sorgfältig bereitgestellten Gegenstände bereits einen neuen Besitzer.» Die Veranstalter schätzen, dass insgesamt rund 80 Prozent der bereitgestellten Waren abgeholt wurden: «Das restliche Material wird beziehungsweise wurde bereits sachgerecht entsorgt.»
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