Ihr Ferien- und Seminarhotel
in Interlaken
Veranstaltungen im Artos
Berner Oberland News – 13. Jahrgang
Freitag 26. Juni 2009
Ihr Internet-Provider im
Berner Oberland
Aktuelle Frontseite
In eigener Sache
Seit Mitte Oktober 2008 ist es zu zeitweiligen Unterbrüchen in der aktuellen Berichterstattung der Berner Oberland News gekommen. Der Grund: Die im Sommer 2006 transplantierte Lunge von Beo-News-Herausgeber Peter Schmid zeigt Abstossreaktionen und muss im Universitätsspital Zürich entsprechend therapiert werden.



Eine wundervolle Mischung
von Ferien und Mykologie!
Ferien verbunden mit dem Beobachten und Bestimmen von Pilzen ist mit Sicherheit ein faszinierendes Erlebnis für jeden Pilzfreund. Das Rezept: Eine Ferienwohnung in Ringgenberg, ein interessantes Pilzgebiet und eine einzigartige Ferienregion

Anmeldung/Informationen:
hans.zurbuchen@quicknet.ch


Ferienwohnung
in Ringgenberg

Nur etwa drei Kilometer vom weltbekannten Berner Oberländer Tourismuszentrum Interlaken entfernt vermieten im idyllischen Dorf Ringgenberg Adolf und Elisabeth Imboden-Amacher im Kreuzli eine schöne Ferienwohnung.
Ringgenberg-Goldswil am Brienzersee
mit seinem idyllischen Burgseeli ein idealer Ferienort. 

Netz gegen Kinderporno

Seitenanfang
Alpengarten Schynige Platte: Mehr Besucher und neue Forschungsprojekte
 
Mit neuen Angeboten hat der Alpengarten Schynige Platte im Jahr 2008 mehr Publikum angezogen. Zugleich begannen im vergangenen Jahr verschiedene neue Forschungsprojekte.

 
Läusekräuter (hier das blattreiche Läusekraut, Pedicularis foliosa) bohren als Halbparasiten die Wurzeln anderer Pflanzen an. Wie sie die Entwicklung ihrer jeweiligen Pflanzengesellschaften beeinflussen, wird derzeit im Alpengarten Schynige Platte untersucht. (Bild zvg)

pd/bns. Wie wirkt sich der Klimawandel auf alpine Pflanzengesellschaften aus? Welche Langzeitwirkungen haben unterschiedliche Nutzungsformen auf die biologische Vielfalt? Und wie beeinflussen Pflanzen wie zum Beispiel die halbparasitischen Läusekräuter die Entwicklung ihrer Pflanzengesellschaften? Das sind einige der Fragen, mit denen sich Forscher gegenwärtig auf der Schynigen Platte beschäftigen. Die Entwicklungen im botanischen Alpengarten und in der benachbarten Versuchsweide, auf der Düngerversuche aus den 1930er Jahren bis heute nachwirken, werden seit 80 Jahren dokumentiert. Markus Fischer, Professor für Pflanzenökologie an der Universität Bern: «Diese Langzeit-Dokumentation ist weltweit einzigartig und für die Forschung von unschätzbarem Wert.» Entsprechend gross sei das internationale Interesse an den Daten und Forschungsergebnissen von der Schynigen Platte. Seit Fischer, zu dessen Forschungsschwerpunkten Biodiversität in den Alpen gehört, 2007 nach Bern berufen wurde, braucht die Universität den Alpengarten wieder vermehrt für Lehre und Forschung.

Internationale Zusammenarbeit pflegt der Alpengarten Schynige Platte auch im Rahmen einer Partnerschaft, die er 2008 mit dem Alpengarten Rokko in Japan eingegangen ist. Nach einem ersten Datenaustausch in den letzten Monaten sind für nächstes Jahr gemeinsame Experimente geplant, an denen sich zudem Forscher in Russland und Amerika beteiligen sollen.

Neben den Botanikern forschen derzeit auch Zoologen im Alpengarten: Sie untersuchen die Anpassungsfähigkeit einer invasiven Schneckenart, die sich in ganz Europa zu einem gefürchteten Schädling in landwirtschaftlichen Kulturen entwickelt hat und die mittlerweile auch schon auf der Schynige Platte vorkommt.
 
Garten für Geniesser
Mit den 600 Blütenpflanzen- und Farnarten aus dem gesamten Schweizer Alpenraum, die in ihren natürlichen Pflanzengesellschaften gezeigt werden, wendet sich der Alpengarten aber nicht nur an die Wissenschaft, sondern auch an ein breites Publikum. «Auch in diesem Bereich war 2008 ein Jahr der Veränderungen», sagte Präsident Peter Wenger an der Hauptversammlung vom 20. Juni. Am deutlichsten merken das die Besucher daran, dass der Eintrittspreis seit letztem Sommer im Billet der Schynige Platte-Bahn inbegriffen ist. Und weil die Bahn – die vor allem mit dem Alpengarten als Ausflugsziel wirbt – eine besonders gute Saison hatte stiegen auch die Besucherzahlen. Der Erfolg schlug sich in Rechnung nieder, die besser abschloss als 2007 und bei einem Aufwand von 198 425 Franken nach Abschreibungen 8124 Franken Gewinn auswies.

Guter Start in die Saison
Auch die laufende Saison hat schon wieder gut angefangen. Gegenwärtig treffen sich im Alpengarten Frühling und Sommer: Während man im Schneetälchen noch Frühlingsenziane findet, blüht an den sonnigen Hängen alles auf einmal, von den narzissenblütigen Anemonen bis zum purpurrotem Süssklee, von den Trollblumen und anderen üppigen Frühlingsblumen bis zum sommerlich zarten Alpenlein.

Alpengarten 2009. Öffnungszeiten: täglich 8.30 bis 18.00 Uhr. Eintritt frei. Führungen nach Voranmeldung 50 Franken pro Gruppe (ab 20 Personen wird eine Gruppe geteilt). Telefon 033 822 28 35. Anfahrt per Bahn (Interlaken Ost-) WilderswilSchynige Platte: Fahrzeit ab Wilderswil 50 Minuten www.jungfraubahn.ch / Weitere Informationen www.alpengarten.ch
Berner Oberland News
Leserbriefe an die Berner Oberland News sowie Anfragen für Werbebanner, Inserate und Bilder in druckfähiger Auflösung
Aktuelle Frontseite
Seitenanfang
Herausgegeben von Peter Schmid, Freier Journalist, Obdorfstrasse 279 A, 3852 Ringgenberg / Redaktionsstube Ringgenberg Telefon +41(0)33 821 10 60 / Mobiles +41(0)79 427 45 78 und Dora Schmid +41(0)79 645 27 11 / Postcheckkonto 40-71882-7
Für den Inhalt von verknüpften externen Websites (Links) beziehungsweise für die darauf von Dritten angebotenen Informationen, Produkte und Dienstleistungen übernehmen die «Berner Oberland News» keine Verantwortung.

 
'