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Berner Oberland News – 13. Jahrgang
Donnerstag 25. Juni 2009
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Seit Mitte Oktober 2008 ist es zu zeitweiligen Unterbrüchen in der aktuellen Berichterstattung der Berner Oberland News gekommen. Der Grund: Die im Sommer 2006 transplantierte Lunge von Beo-News-Herausgeber Peter Schmid zeigt Abstossreaktionen und muss im Universitätsspital Zürich entsprechend therapiert werden.



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Gutes Geschäftsjahr der Spitäler FMI AG

Die Spitalgruppe Frutigen, Meiringen und Interlaken (Spitäler FMI AG) hat im Jahr 2008 einen Gewinn von 263 000 Franken. Der Umsatz stieg um knapp vier auf 104 Millionen Franken. Es wurden deutlich mehr ambulante Patienten behandelt als im Vorjahr. Der steigende Spardruck und die im Jahr 2012 folgende Ablösung der heutigen Spitalfinanzierung zwingt zu Optimierungen.

pd/bns. Die Zahl der stationär behandelten Patienten stieg laut einer Medienmitteilung des Verwaltungsrats der Spitäler FMI AG im vergangenen Jahr um 90 auf 8500. Davon stammen 6524 Patienten aus dem Einzugsgebiet der Spitäler FMI AG, 928 aus dem übrigen Kanton Bern, 453 aus der übrigen Schweiz und 595 aus dem Ausland. Im ambulanten Bereich wurden 27 602 Patienten behandelt (+1719 gegenüber 2007). Der Gesamtanteil der nicht aus der FMI-Region stammenden Patienten liegt hier bei 20xxProzent. In der Kategorie teilstationär, die per 1. Januar 2009 wegfiel, wurden vergangenes Jahr 2728 Patienten behandelt. Im psychiatrischen Dienst verzeichneten die Tagesklinik 75 und das Ambulatorium 801 Patientenaustritte.

Gewinn erzielt
Mit den neuen Finanzbestimmungen des kantonalen Spitalversorgungsgesetzes leistet der Kanton Bern seit dem 1. Januar 2007 keine Defizitdeckung mehr. Die Abgeltung an Behandlung und Aufenthalt der Patienten erfolgt seither in Form von fallabhängigen, leistungsorientierten Pauschalen. Die Spitäler FMI AG hat diesen Paradigmenwechsel auch im zweiten Jahr gemeistert: Der Betriebsaufwand belief sich auf 104,177 Millionen Franken, an Erträgen wurden 104,350 Millionen Franken verbucht. Damit stieg der Umsatz gegenüber 2007 um knapp vier Millionen Franken. Nach Abschreibungen und Zinsen erzielte die Spitäler FMI AG einen Jahresgewinn von 263 000 Franken. Der Anteil der Betriebsbeiträge durch den Kanton Bern betrug rund 32,8 Millionen Franken – rund drei Millionen Franken weniger als 2007. Dank dem guten Geschäftsjahr konnte vor Abschluss der Erfolgsrechnung auch vergangenes Jahr wiederum ein Teil des Erfolgs zugunsten des Personals verwendet werden.

Optimierungen eingeleitet
Mit der jüngsten KVG-Revision wird die heutige Spitalfinanzierung ab 1. Januar 2012 durch ein neues System abgelöst. Ab diesem Zeitpunkt werden nicht mehr Kosten vergütet, sondern Preise in Form von leistungsbezogenen Fallpauschalen bezahlt. Eine direkte Subventionierung der Spitäler in Form einer Defizitdeckung fällt weg. Dies kommt einer Gleichstellung öffentlicher und privater Spitäler und auch der inner- und ausserkantonalen Spitäler gleich; Voraussetzung ist lediglich die Aufnahme auf die Spitalliste eines Kantons. Künftige Investitionsbeiträge werden ebenfalls in den leistungsbezogenen Fallpauschalen enthalten sein. Noch offen ist, wie mit dem bestehenden Investitions-Nachholbedarf umgegangen wird.

Das neue Abgeltungssystem zwingt also dazu, die Betriebs- und Investitionskosten zu optimieren. Verwaltungsrat und Geschäftsleitung der Spitäler FMI AG haben sich in Studien, wie die Kosten gesenkt werden können, ohne Qualitätseinbussen in Kauf zu nehmen zu müssen, bereits im vergangenen Jahr intensiv mit dem Thema befasst. Damit die vielfältigen Aufgaben weiterhin auf hohem Niveau erfüllt werden können, sind eine gut durchdachte und den geforderten Auflagen genügende Betriebs-Infrastruktur und synergiefördernde Abläufe nötig. Hierzu wurden weitere organisatorische und stategische Massnahmen umgesetzt.

Einbezogen wurden auch planerische Überlegungen in Bezug auf die heutige und künftige Raum-Nutzung der bestehenden Gebäude an allen drei Unternehmensstandorten. Mit der Schliessung der defizitären Postakutpflestation am Standort Meiringen bei Aufrechterhaltung der Tageschirurgie und verschiedenen weiteren Fachangeboten sowie den Investitionen in den räumlichen Umbau des Gebäudes zur Drittvermietung und der geplanten Einrichtung von Praxisgemeinschaften wurden konkrete Massnahmen eingeleitet. Um den Anforderungen an eine moderne und gleichzeitig vernünftige und kostenbewusste Spitalversorgung gerecht zu werden, sind aber weitere Anstrengungen nötig.

Angebot ausgebaut
Kernaufgabe der Spitäler FMI AG ist die Aufgabenerfüllung nach Leistungsverträgen für den somatischen Akutbereich, die Psychiatrie und den Rettungsdienst. Den verbleibenden unternehmerischen Spielraum nutzte die Spitäler FMI AG dazu, die in den vergangenen Jahren entwickelten Angebote, die über den Versorgungsauftrag hinausgehen, weiter auszubauen. Das Zentrum für den Bewegungsapparat wurde um die Disziplinen Sportmedizin und Handchirurgie erweitert, die Arthroskopie auf alle Gelenke ausgedehnt und die minimal invasive Operationstechnik auch bei Hüftoperationen eingeführt. 2008 konnte die Zertifizierung des Schlaflabors abgeschlossen werden; aktuell läuft eine Studie zur Therapie der Schlafapnoe. Das Zentrum für Schmerzmedizin hat mit dem ambulanten, multimodalen Schmerzprogramm Interlaken (AMSI) eine vielversprechende, im Kanton Bern einmalige Methode in der Therapie von chronischen Schmerzen eingeführt und das interdisziplinäre Team mit einem Schmerzpsychologen des psychiatrischen Dienstes erweitert. Generell setzte sich der Trend zur «Knopfloch-Chirurgie» auch bei der Spitäler FMI AG fort und wird immer häufiger bei Operationen an Brustkorb, Bauch, Unterleib und Gelenken eingesetzt. Die Lasertechnik bei Prostataoperationen erweist sich als deutlicher Fortschritt.

Der psychiatrische Dienst verzeichnete ein Zunahme der Konsultationen um 24 Prozent und hat die Dienstleistungen ebenfalls ausgebaut. Dazu zählen etwa ein spezifisches alterspsychiatrisches Angebot in der Tagesklinik mit den Schwerpunkten Depression, Angst, beginnende Demenz sowie der Ausbau der Gruppentherapien (Emotionsregulationsgruppe, Depressionsgruppe, Selbstsicherheitstraining, Entspannungsgruppe, Herz-Rehabilitation).

Nach dem altersbedingten Rücktritt des langjährigen Chefarztes Gynäkologie/Geburtshilfe am FMI-Standort Frutigen, Walter Zumofen, konnte die Nachfolge mit dem neuen Chefarzt Norbert Müller-Strobelt sowie der Neuanstellung des Ehepaars Martin und Su Zan Lie-Staudenmaier erfolgreich abgeschlossen werden. Erfolgreich war auch die Mitarbeit am Brustzentrum Aare mit der Universität Bern.

Der Rettungsdienst erhielt ein neues Garagierungsgebäude und verfügt seit Januar über ein neues telemetriefähiges Monitorsystem. Damit wird nicht nur die Diagnostik schneller sondern auch die Therapiesteuerung verbessert.

Eine Stärkung erfuhr schliesslich auch die Spitalapotheke der Spitäler FMI AG, die neu auch die Versorgung der Privatklinik Meiringen übernimmt. Als grosser Einkäufer ist eine Steigerung der Effizienz und eine Reduktion der Kosten möglich.

Im Dialog mit der Bevölkerung
Mit dem Ziel, die Selbstverantwortung und die Fähigkeit zur Beurteilung der eigenen körperlichen Befindlichkeit zu stärken und die Vorsorge zu fördern, führte die spitäler fmi ag 2008 unter dem Titel «Regioinfo-Medizin» neun öffentliche, kostenlose Publikumsvorträge durch. Die Veranstaltungen in Interlaken und Spiez erfreuten sich grossen Interesses. Im Anschluss an die Vorträge standen die referierenden Spezialisten jeweils während eines gemeinsamen Apéros für Gespräche und Fragen zur Verfügung. Die Vortragsserie wird 2009 fortgesetzt.

Qualität gross geschrieben
Für die Spitäler FMI AG steht das Wohlbefinden und die Verbesserung der Lebensqualität der Patienten und deren Umfeld im Mittelpunkt. Dabei orientiert sie sich in allen Bereichen an den neuesten Entwicklungen und verpflichtet sich zu einer kontinuierlichen Überwachung der Qualität.

Die seit einigen Jahren praktizierte Erfassung und Auswertung sogenannter Beinahezwischenfälle und kritischer Zwischenfälle wurde 2008 mit einem elektronischen Meldeportal umfassend vernetzt und damit wesentlich vereinfacht. Die über das Meldeportal eingegangenen Meldungen werden an jedem Betriebsstandort in einem interdisziplinären Gremium analysiert und nötige Massnahmen umgehend in die Wege geleitet. Dank des elektronischen Systems können die Mitarbeiter rasch und transparent informiert werden. Primäres Ziel ist es, aus Fehlern zu lernen und damit die Patientensicherheit weiter zu verbessern.

Ein weiterer zentraler Punkt ist die kontinuierliche Überprüfung der Unternehmenswirtschaftlichkeit. Als mit Geldern der öffentlichen Hand finanzierte Institution und wichtiger Arbeitgeber der Region sieht es die Spitäler FMI AG als ihre Pflicht an, gegenüber dem Aktionär, dem Kanton Bern, aber auch gegenüber der Bevölkerung grösste Sorgfalt und Transparenz walten zu lassen und dafür zu sorgen, dass die bestehenden Rechtsnormen eingehalten werden. Um diese Verantwortung noch besser wahrzunehmen, wurde im vergangenen Jahr ein Verhaltenskodex in Kraft gesetzt und eine Compliance-Stelle geschaffen. Zur Gewährleistung von Unabhängigkeit und Transparenz wurden zudem erste Schritte zur personellen Entflechtung zwischen der Spitäler FMI AG und weiteren, ihr nahestehenden Institutionen eingeleitet.

Auch im Jahr 2008 wurden zahlreiche kleinere und grössere Investitionen zur Verbesserung der Angebotsqualität getätigt. Realisiert wurden etwa in Frutigen die Erweiterung der Notfallabteilung oder am Standort Interlaken der Abschluss der Gesamterneuerung der Dialysestation oder der Neubau eines Garagengebäudes für den Rettungsdienst. Und mit der Zertifizierung der beiden Analyselabors Interlaken und Frutigen nach den ISO-Normen 9001:2000 und 15189:2003 wurde ein weiterer Schritt zur nachhaltigen Qualitätssteigerung vollzogen.
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