| Kunsthaus Interlaken: Silvio Keller übergibt an Christine Häsler Mit der Eröffnung des Kunsthauses Interlaken am vorletzten Wochenende hat auch das Präsidium des Stiftungsrates des Kunst- und Kulturhauses Interlaken (KKI) von Silvio Keller zu Grossrätin Christine Häsler gewechselt.
Die neue Stiftungsratspräsidentin Christine Häsler. (Bild zvg)
pd/bns. Nach neun Jahren Planungs- und Bauzeit verfügt die Region laut einer Medienmitteilung nun mit dem Kunsthaus Interlaken – die Gesamtkosten des Projektes inklusive Ausstattung, Licht- und Tontechnik werden mit 2,98 Millionen Franken angegeben – über ein Angebot mit regionaler und überregionaler Ausstrahlung: «Dieser Erfolg ist nicht zuletzt Stiftungsratspräsident Silvio Keller zu verdanken; er zählt zu den wichtigsten Vordenkern und Promotoren und hat unzählige Arbeitsstunden in die Verwirklichung des Kunsthaus Interlaken investiert.» Pünktlich zur Fertigstellung und Eröffnung sei er nun als Präsident und als Mitglied des Stiftungsrates zurückgetreten. Kellers Nachfolge als Stiftungsratspräsidentin übernehme Grossrätin Christine Häsler: «Die Amtsübergabe erfolgte nach der Kunsthauseröffnung.»
Das frisch eröffnete Kunsthaus Interlaken soll zum kulturellen Zentrum der Region Oberland Ost werden, verlautet im weiteren: «Dafür engagieren sich der Stiftungsrat und seine Präsidentin Christine Häsler gemeinsam und mit viel Herzblut.» Das Kunsthaus soll zudem der einheimischen Bevölkerung als auch den Gästen aus aller Welt Ausstellungen in bester Qualität und professionelle Veranstaltungen aus allen Bereichen der Kultur bieten: «Mit seiner äusserst attraktiven Infrastruktur kann das Kunsthaus zudem für Anlässe verschiedenster Art genutzt werden.»
Die Finanzierung des Kulturhauses Interlaken: Gemeinde Interlaken 800 000 Franken. Burgergemeinde Interlaken 100 000 Franken. Kunstgesellschaft Interlaken 100 000 Franken. Familie Brügger, Meiringen 100 000 Franken. Lotteriefonds Kanton Bern 900 000 Franken. Gemeinden, Sponsoren, Gönner 280 000 Franken. IHG-Darlehen 400 000 Franken. Bankhypothek 300 000 Franken. Bei der Finanzierung des Betriebs – Gesamtaufwand pro Jahr gemäss Businessplan 200 000 Franken – wird nach Angaben von Stiftungsratspräsidentin Christine Häsler ein ausgeglichenes Budget angestrebt. Die angestrebte Finanzierung: Beiträge des Kantons (40 Prozent, zugesichert) 40 000 Franken. Standortgemeinden (50 Prozent, zugesichert 27 000 Franken) 50 000 Franken. Region (10 Prozent) 10 000 Franken. Eintritte, Bilderverkäufe (Konzerte, Ausstellung) 22 000 Franken. Mieteinnahmen (Saal, Bar, Vitrinen) 32 000 Franken. Gönnerbeiträge, Verein Freunde Kunsthaus 15 000 Franken. Beitrag Kunstgesellschaft Interlaken (zugesichert) 20 000 Franken. Sponsoring, Betriebsbeiträge Dritter 10 000 Franken. Verkäufe Kunstkiosk 1000 Franken.
|