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Freitag 19. Juni 2009
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Seit Mitte Oktober 2008 ist es zu zeitweiligen Unterbrüchen in der aktuellen Berichterstattung der Berner Oberland News gekommen. Der Grund: Die im Sommer 2006 transplantierte Lunge von Beo-News-Herausgeber Peter Schmid zeigt Abstossreaktionen und muss im Universitätsspital Zürich entsprechend therapiert werden.



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Umweltverbände «Staumauererhöhung nicht verhandelbar»

Neun Umweltverbände sind zu Gesprächen über eine ökologische Wasserkraft an der Grimsel bereit. Sie wollen mithelfen, dass rechtlich unumstrittene Teile des Projekts «KWO plus» ökologisch vertretbar und rechtsstaatlich korrekt umgesetzt werden können.

pd/bns. Gespräche über das Teilprojekt Staumauererhöhung werden die Umweltverbände Pro Natura, WWF Schweiz, WWF Bern, Aqua viva, Stiftung Landschaftsschutz Schweiz, Grimselverein, Schweizerische Greina-Stiftung, Rheinaub und und Greenpeace laut einem gemeinsamen Mediencommuniqué keine führen. Die Auswirkungen einer solchen See-Vergrösserung verstossen nach Meinung der Umweltorganisationen nach wie vor gegen Verfassung und Bundesrecht, womit keine Grundlage für Verhandlungen bestehe: «Zudem bringt die Staumauererhöhung nur einen Bruchteil der Produktionssteigerung der anderen Teilprojekte. Dies bei ungleich grösserem Schaden für die Natur.»

Gesprächsangebot angenommen
Umweltorganisationen, die gegen das Teilprojekt 3 von «KWO plus» (Staumauererhöhung) Einsprache erhoben hatten, wurden laut der Medienmitteilung von der Berner Regierungspräsidentin Barbara Egger-Jenzer eingeladen, in einer Begleitgruppe zu den Projekten von «KWO plus» mitzuwirken: «Die eingeladenen Verbände nehmen das Gesprächsangebot an. Sie kommunizieren aber offen, dass eine Grimselseevergrösserung nicht verhandelbar ist, da die Auswirkungen einer solchen nach Auffassung der Umweltverbände gegen die Verfassung und das Natur- und Heimatschutzgesetz verstossen. Bei den Aufwertungen der Kraftwerke Handeck und Innertkirchen 1 sowie dem Neubau des Umwälzwerkes Grimsel 3 – siehe auch Abschnitt Investitionsprogramm «KWO plus» im Bericht 84. Generalversammlung der Kraftwerke Oberhasli AG vom Donnerstag 18. Juni 2009 – wollen die Umweltorganisationen mithelfen, eine ökologisch vertretbare Lösung zu finden.»

Geschützte Moorlandschaft
Die Vergrösserung des Grimselsees beeinträchtige eine von der Verfassung geschützte Moorlandschaft, verlautet im weiteren: «Zusätzlich gehört ein Teil des Gebiets zum Bundesinventar der Landschaften und Naturdenkmäler von nationaler Bedeutung (BLN-Objekt Nr. 1507 Berner Hochalpen) und fällt somit unter das Natur- und Heimatschutzgesetz. An dieser Einschätzung der Rechtslage durch die Umweltverbände hat sich nichts geändert.»

«Viel zerstörte Natur für wenig Energie»
Das Gesamtprojekt «KWO plus» bestehe aus sechs Etappen mit einer Mehrproduktion von insgesamt 135 Gigawattstunden (GWh), heisst es in der Medienmitteilung: «75 GWh wurden mit den ersten beiden Etappen ohne Widerstand unsererseits bereits realisiert.» Die Etappen 4 bis 6 brächten nochmals 40 GWh. Die Staumauererhöhung sollern hingegen bringt nach Angaben der Kraftwerke Oberhasli AG (KWO) lediglich 20 GWh bringen: «Bei der Grimselseevergrösserung geht es also um einen kleinen Teil des gesamten Projektes, mit wenig Energiegewinn dafür mit viel zerstörter Natur.»

Vorbehalte gegenüber Pumpspeicherung
Ausserdem hielten die Umweltorganisationen an ihren Vorbehalten gegenüber Pumpspeicherprojekten fest, wie sie die KWO an der Grimsel plane. Denn ein grosser Teil der für die Pumpspeicherung verwendeten Energie stamme heute aus Kohle- und Atomkraftwerken: «Pumpspeicherung fördert das Fortbestehen von Atom- und Kohlekraftwerken und führt zu grossen Stromverlusten. Dies widerspricht sowohl der Energiestrategie des Kantons Bern als auch den Umweltzielen der Verbände.»

Bundesgericht verlangte Konzessionsverfahren
«Die KWO hatte die Grimselsee-Vergrösserung mit einer Baubewilligung erreichen wollen, wogegen die Vertreter der Umweltorganisationen Einsprache erhoben hatten», wird in der Medienmitteilung erinnert: «Sowohl das Berner Verwaltungsgericht als auch später das Bundesgericht hatten ein ordentliches Konzessionsverfahren für ‹KWO plus› anstelle einer einfachen Baubewilligung verlangt. Weder das Verwaltungsgericht des Kantons Bern noch das Bundesgericht haben sich zu den Eingriffen in die Moorlandschaft und das BLN-Gebiet geäussert, die nach Auffassung der Umweltorganisationen verfassungs- und gesetzeswidrig sind.»
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