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Dienstag 2. Juni 2009
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Thun: Abfälle mit zusätzlichen Eimern korrekt entsorgen

In den nächsten Wochen werden in der Thuner Altstadt vorübergehend zusätzliche Abfalleimer mit Hinweisplakaten aufgestellt. Das Tiefbauamt der Stadt Thun will mit dieser Aktion die Bevölkerung sensibilisieren, damit Abfälle korrekt entsorgt werden.

pd/bns. In der Thuner Altstadt werden laut einer Medienmitteilung ab morgen Mittwoch 3. Juni 2009 zusätzliche mit Hinweisplakaten begleitete Abfalleimer vom Strasseninspektorat des Tiefbauamtes bereitgestellt: «An ausgewählten Standorten, wo nach Erfahrung der Strassenreinigung besonders in der wärmeren Jahreszeit ein hohes Abfallaufkommen erwartet wird, werden die Passanten mit einem Plakat darauf hingewiesen, dass Abfälle im nächstgelegenen Eimer entsorgt werden sollen.» Der nächstgelegene Abfalleimer stehe dabei direkt bei den Plakatständern: «Diese einfache Massnahme soll einerseits das vorhandene Entsorgungsangebot kurzfristig ergänzen. Andererseits sollen die Passanten darauf sensibilisiert werden, dass Abfälle nicht achtlos im öffentlichen Raum liegengelassen werden.» Die zusätzlichen Sackständer würden an rund zehn Standorten in der Altstadt installiert. Die Aktion des Tiefbauamtes dauere bis Anfang Juli 2009.

Nicht nur ein Thuner Problem
«Littering ist der Fachbegriff für das achtlose Wegwerfen und Liegenlassen von Abfällen im öffentlichen Raum», wird in der Medienmitteilung erinnert: Littering-Abfälle seien zum Beispiel leere Pet-Flaschen, Zeitungen, Reste der fliegenden Verpflegung, aber auch Kaugummis, Zigarettenstummel und vieles mehr. Littering sei ein weitverbreitetes gesellschaftliches Problem: «Mit Abfällen übersäte Plätze, Naherholungsgebiete, Verkehrsmittel und Strassen stören die Menschen. Littering verursacht zwar keine grossen Umweltschäden, aber Städte und Gemeinden werden unattraktiv, einzelne Orte werden deswegen sogar gemieden. Das Wegräumen und Entsorgen von Littering-Abfällen ist aufwendig und teuer. Der zeitliche Aufwand dafür hat sich in den letzten Jahren vervielfacht.» Der Schweizerische Städteverband habe hochgerechnet, dass sich der Reinigungsaufwand für Littering-Abfälle im urbanen Raum in der Schweiz pro Jahr zwischen 50 und 250 Millionen Franken belaufe: «In der Stadt Thun hat eine vorsichtige Hochrechnung ergeben, dass sich dieser Aufwand auf mindestens 100 000 Franken pro Jahr beläuft.»

Mehrere Massnahmen für eine saubere Stadt
Das Sauberhalten der Städte und Gemeinden, die Information und Beratung zum Thema Abfallvermeidung und das Vorgehen gegen das Phänomen Littering sei Aufgabe der Gemeinden, heisst es im weiteren: «Das Tiefbauamt der Stadt Thun ist sich bewusst, dass das Aufstellen zusätzlicher Abfalleimer nur kurzfristig eine Verbesserung bezüglich überfüllter, öffentlicher Abfalleimer gegen das Littering-Problem darstellt. Die Idee einer Plakataktion wurde durch den Altstadt-Stamm an das Tiefbauamt herangetragen. Das Tiefbauamt setzt diese nun in Zusammenarbeit mit dem Gewerbeinspektorat um. Das Team der Strassenreinigung ist während dieser Zeitspanne besorgt, dass die Eimer regelmässig geleert werden. Mittelfristig wird das städtische Netz öffentlicher Abfallverhältnisse im Rahmen eines neuen Reinigungskonzeptes grundsätzlich überprüft und angepasst. Die Erstellung von Abfallsammelstellen im Unterflursystem soll ebenfalls mittel- bis langfristig dazu beitragen, dass der öffentliche Raum sauberer und damit sicherer wird.»

Im Auftrag des Schweizerischen Städteverbandes, mehrerer Schweizer Städte und des Bundesamtes für Umwelt (Bafu) habe die Universität Basel an verschiedenen stark frequentierten Plätzen die Abfallmengen erfasst und ihren Inhalt analysiert, geht aus der Medienmitteilung im weiteren hervor: «Demnach sind die Ursachen für das Littering weder fehlende noch überquellende Mülleimer, denn Abfälle werden auch neben halbvollen Abfalleimern und an Orten mit zahlreichen Entsorgungsmöglichkeiten weggeworfen. Es wird vermutet, dass das Littering eher ein Phänomen von verändertem, gesellschaftlichem Verhalten (Fastfood, Einkaufen rund um die Uhr und so weiter) ist. Als nachhaltige und längerfristige Massnahme, die auf den Umgang mit Abfällen einwirkt, hat deshalb das Tiefbauamt den Abfallunterricht in den Thuner Schulen eingeführt.»
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