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Berner Oberland News – 13. Jahrgang
Freitag 15. Mai 2009
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Nach Mitte Oktober 2008 kann es zu zeitweiligen Unterbrüchen in der aktuellen Berichterstattung der Berner Oberland News kommen. Der Grund: Die vor zweieinhalb Jahren transplantierte Lunge von Beo-News-Herausgeber Peter Schmid zeigt Abstossreaktionen und muss im Universitätsspital Zürich entsprechend therapiert werden.



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Oberland muss über 300 Asylsuchende aufnehmen

Per 1. August 2009 weist der Kanton Bern den der Professionellen Asylkoordination auf Gemeindeebene (PAG) Thun/Oberland angeschlossenen Gemeinden 307 Asylsuchende zu; für knapp die Hälfte werden noch günstige Wohnungen gesucht.

pd/bns. Adelboden, Aeschi, Krattigen, Kandergrund, Kandersteg, Leissigen und Reichenbach werden laut einer Medienmitteilung rückwirkend per 1. Mai 2009 in die PAG Thun/Oberland aufgenommen. Damit umfasse die PAG gesamthaft 85 Gemeinden: «Im Zentrum der Diskussion an der Frühjahreskonferenz der PAG Thun/Oberland stand die aktuelle Zuweisungsaktion.» Der Kanton habe aufgrund der starken Zunahme von Asylgesuchen angekündigt, den bernischen Gemeinden innerhalb von sechs Monaten, das heisst per 1. August 2009 rund 1500 Asylsuchende zuzuweisen. Die der PAG Thun/Oberland angeschlossenen Gemeinden müssten 307 Personen aufnehmen. Bisher hätten rund 80 Personen in die Gemeinden umplaciert werden können. Für weitere 85 Personen sei Wohnraum bereits gefunden worden: «Einige Gemeinden haben trotz ihrer Bemühungen noch keine geeigneten Unterkünfte gefunden. Es werden daher weiterhin günstige Wohnungen für Asylsuchende und vorläufig aufgenommene Personen in der Region gesucht. Interessierte Vermieter werden gebeten, diese der Asylkoordination zu melden.»

Die früher in der PAG-Kander zusammengeschlossenen Gemeinden Adelboden, Aeschi, Krattigen, Kandergrund, Kandersteg, Leissigen und Reichenbach hätten per 1. Mai 2009 um Aufnahme in die PAG Thun/Oberland ersucht: «Der Gemeinderat der Stadt Thun hat dem Gesuch stattgegeben, so dass sich nun alle Gemeinden des Berner Oberlandes und sieben Gemeinden des Amtsbezirks Seftigen zusammengeschlossen haben, was als Zeichen der Solidarität und der guten Zusammenarbeit der Gemeinden dieser Region zu werten ist.» Die Zusammenarbeitsverträge gälten für die Zeit vom 1. Mai 2009 bis 31. Dezember 2009, da die ab 1. Januar 2010 geltenden Modalitäten der Zusammenarbeit mit der Polizei- und Militärdirektion des Kantons Bern zum heutigen Zeitpunkt noch nicht bekannt seien.
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