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Berner Oberland News – 13. Jahrgang
Samstag 21. März 2009
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Nach Mitte Oktober 2008 kann es zu zeitweiligen Unterbrüchen in der aktuellen Berichterstattung der Berner Oberland News kommen. Der Grund: Die vor zweieinhalb Jahren transplantierte Lunge von Beo-News-Herausgeber Peter Schmid zeigt Abstossreaktionen und muss im Universitätsspital Zürich entsprechend therapiert werden.



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Gemeindefusion Bödeli: Abstimmungskomitee in Matten

Mit Blick auf die Volksabstimmung vom 17. Mai 2009 über die Vorbereitung einer Gemeindefusion von Matten und Interlaken hat sich in Matten ein Abstimmungskomitee gebildet. Das überparteiliche Komitee mit dem Namen «Unser Dorf» will die Stimmbürger über die Folgen einer Gemeindefusion informieren.

pd/bns. Zudem ist das Komitee laut einer Medienmitteilung überzeugt, dass es am 17. Mai nicht darum geht, lediglich die Vor- und Nachteile einer Fusion abzuklären, sondern um eine Vorbereitung der Fusion. Deshalb werden die Mattnerinnen und Mattner über einen folgenschweren Schritt Richtung Fusion abstimmen müssen.

Zur Auflösung der Gemeinde hat Matten erst im Jahre 2000 klar Nein gesagt. Jetzt wenden die Fusionsbefürworter eine Salamitaktik an und erklären, es gehe lediglich um Abklärungen. Damit soll der Widerstand in Matten gebrochen und Sachzwänge geschaffen werden, welche in einem zweiten Schritt ein Ja zur Fusion erzwingen sollen.

Das neunköpfige Kern-Komitee wird von bereits weit über 100 Frauen und Männern aktiv unterstützt. Das Komitee «Unser Dorf» wird eine bürgernahe «Strassenkampagne» führen. Die Internetseite www.unser-dorf.ch und ein Logo begleiten die Kampagne. Matten wird oft als «Kuh-Kaff» belächelt. Die Matten-Kuh des Komitees zeigt auf, um was es eigentlich geht: Matten würde mit einer Fusion zum Aussenquartier einer «Alpenstadt Interlaken». In der Folge verliert die heute gesunde und attraktive Wohngemeinde ihren ländlichen Dorfcharakter. Die Kuh symbolisiert diese Standortqualität.

Matten ist bestens für die Zukunft gerüstet. Matten kann als übersichtliche, bürgernahe Gemeinde am besten für die Lebensqualität der Bürger sorgen. Matten war, ist und bleibt ein zuverlässiger und engagierter Partner für alle Nachbargemeinden. Matten will ein Dorf in den Alpen bleiben, kein Quartier einer «Alpenstadt» werden.

Die Hauptargumente für ein Nein am 17. Mai 2009:
–  Matten hat erst im Jahre 2000 klar Nein zur Fusion gesagt.
–  In Tat und Wahrheit geht es am 17. Mai nicht nur um Abklärungen, sondern um die Vorbereitung der Fusion. Stopp der ewigen Salamitaktik.
–  Für eine Fusion gibt es keine Gründe mehr: Seit 2000 wurde alles zusammengelegt, was Sinn machte – oder eine Zusammenlegung wurde bereits geprüft.
–  Ein Gross-Interlaken würde auf Kosten der Quartiere (Matten!) das Zentrum „Höheweg“ vergolden.
–  Matten wäre Bauland-Lieferant für die „Stadtplaner“..
–  Matten müsste noch mehr „Gross-Events“ mit Lärm und Vandalismus ertragen.
–  Millionen von Steuerfranken fliessen in ein neues, «repräsentatives» Stadthaus mit einer «verprofessionalisierten, zentralistischen Verwaltung».
–  Matten als kleinste der IMU-Gemeinden verliert an Selbstbestimmung.
–  Unsere – gute! – Schule Matten würde von Bildungsexperten in einer Stadtschule «wegorganisiert». Wohin werden unsere Kinder in die Schule, in den Kindergarten gehen müssen?
–  Für die Interessenwahrung braucht das Oberland Ost fähige Volksvertreter sowie endlich wieder Nationalräte und nicht geknechtete Gemeinden.

Mitglieder des Kernkomitees.
Droz Paul, Hauptstrasse 35 / Gartenmann Werner, Kupfergasse 15 / Krenger Paul, Eyacheri 6 / Kübli Paul, Lärchenweg 3 B / Müller Manuel, Fliederweg 10 / Müller Ursula, Alpenstrasse 36 C, 3800 Interlaken / Ritschard Albert, Metzgergasse 5 / Wolf Anni, Kupfergasse 9 / Zwahlen Paul, Aegertenstrasse 5.
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