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Samstag 28. November 2009
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Auseinandersetzung um die Interlaken Congress & Events AG

Um eine Übernahmeofferte der Casino Kursaal Interlaken AG (CKI) an die Aktionäre von Interlaken Congress & Events AG (IC&E) ist eine Auseinandersetzung entbrannt. Wir veröffentlichen dazu nachstehend sowohl eine Medienmitteilung der CKI als auch dazu eine Stellungnahme der Basecamp GmbH.

Die Medienmitteilung der von Peter Honegger, Verwaltungsratspräsident der Casino Kursaal Interlaken AG, unterzeichneten Medienmitteilung im Wortlaut:

Renato Merz von der Basecamp GmbH hat sich in letzter Zeit verschiedentlich sowohl über die Medien als auch in Gesprächen mit Politikern sachwidrig und zum Teil ehrverletzend mit den Bestrebungen der CKI auseinandergesetzt, die Verkaufsanstrengungen im Kongressgeschäft in einer einzigen Firma zu bündeln. Ein weiterer, breit gestreuter vierseitiger Brief vom 24. November 2009, welcher statt sachlicher Argumente persönliche Unterstellungen und Verunglimpfungen enthält, veranlasst uns zu einer Klarstellung.

In einer Studie kamen wir in Übereinstimmung mit den interessierten Kreisen zum Schluss, dass eine Bündelung der Verkaufsanstrengungen fürs Kongressgeschäft am sinnvollsten in der bestehenden Interlaken Congress & Events AG erfolgt, deren grösster Aktionär mit 24,5 Prozent der Aktien bereits heute wir sind. Dazu kommt, dass unser Präsident vor 11 Jahren Vorsitzender der Projektkommission war, welche IC&E aus der TOI herauslöste, wir IC&E die Büroräumlichkeiten zur Verfügung stellen und unser Direktor gleichzeitig Delegierter des VR von IC&E ist. Um sicherzustellen, dass die Übernahme von den involvierten Stellen und Aktionären akzeptiert wird, sprachen wir das Vorgehen von Anfang an mit dem Verwaltungsrat von IC&E, dem Präsidenten der Tourismusorganisation Interlaken (TOI), den Präsidenten der Bödeligemeinden Interlaken, Matten und Unterseen (IMU) und dem Präsidenten des Hoteliervereins ab (die Mehrheit der Aktien wird von den Hotels auf dem Bödeli gehalten). Mit allen konnte ein Weg gefunden werden, der den gegenseitigen Interessen Rechnung trägt, sei es durch Einflussnahme der Hotellerie und der öffentlichen Hand über zugesicherte Verwaltungsratssitze oder über eine Vereinbarung mit der Tourismusorganisation Interlaken betreffend zweckgebundener Verwendung des durch Tourismusförderungsgelder finanzierten Beitrags von 50 000 Franken. Gestützt auf diese breite Abstützung sicherte der Verwaltungsrat von IC&E zu, uns für neu erworbene Aktien ins Aktienregister einzutragen. Erst dann machten wir unser Angebot zum Umtausch von zwei Aktien der IC&E in fünf Aktien der CKI beziehungsweise Kauf zum Preis von 675 Franken pro Aktie, entsprechend dem Substanzwert.

Statt seinerseits ein seriöses und durchs Umfeld abgestütztes Kaufangebot zu machen, ersuchte Renato Merz den Verwaltungsrat der IC&E, den Aktionären in seinem Namen ein um 25 Franken pro Aktie höheres Angebot zu machen, was der Verwaltungsrat zu Recht ablehnte: Renato Merz ist weder Aktionär von IC&E noch leistete er irgendwelche Garantien, welche Gewähr für eine nachhaltig ökonomische Vermarktung des Kongressortes Interlaken böten. Insbesondere konnte er keine Vereinbarung mit der CKI vorweisen, dass diese ihm das Kongresshaus überhaupt zur Vermarktung zur Verfügung stellen würde, und es lag – im Gegensatz zur Offerte der CKI – auch keine Bestätigung der IMU-Gemeinden und der TOI vor, dass sie mit ihm als Hauptaktionär die bestehende Leistungsvereinbarung weiterführen würden. Zur Erinnerung: Der Beitrag der öffentlichen Hand an den Kongressverkauf ist ein im Verhältnis günstiges Abgelten des bekanntlich weltweit defizitären Geschäfts des Kongresshauses selbst, weil die Wertschöpfung ausserhalb, vor allem in den Hotels, anfällt. Es erinnert deshalb an Raubrittertum, wenn Renato Merz sich die Subventionen unter den Nagel reissen könnte, ohne gleichzeitig die Verpflichtungen des Kongresszentrums für die Übernahme des Defizits zu übernehmen, wie es die CKI in ihrer Leistungsvereinbarung mit den IMU-Gemeinden getan hat.

Selbstverständlich steht Renato Merz wie auch jedem anderen das Recht zu, ein verbindliches Angebot für die Aktien von IC&E zu machen. Adressat müsste dann aber der Aktionär und nicht der Verwaltungsrat sein. Publikationsorgan ist übrigens das Schweizerische Handelsamtsblatt.

Die Stellungnahme von Renato Merz von der Basecamp GmbH – ebenfalls in ungekürztem Wortlaut:

In der Medienmitteilung der CKI wird erwähnt, dass ich mich sachwidrig und ehrverletzend mit den Bestrebungen der CKI zur Übernahme von Interlaken Congress auseinandergesetzt habe. Ich bedaure, wenn sich durch meine Kritik am Stil des Verwaltungsrats der IC&E Personen in ihrer Ehre verletzt fühlen. Für den dafür entstandenen Eindruck entschuldige ich mich.

Der Verwaltungsrat der CKI hat von unserem Unternehmen eine Übernahmeofferte für die Aktien erhalten. Der von uns angebotene Preis lag bei 700 Franken pro Aktie. Wir sind bei der Einreichung der Offerte davon ausgegangen, dass der Verwaltungsrat zum Wohl der Aktionäre handelt und das Angebot wie von uns gewünscht an die Besitzer der Aktien kommuniziert. Der Verwaltungsrat hat sich jedoch dazu entschlossen, das Angebot zu verschweigen. Gleichzeitig hat der Verwaltungsrat der IC&E die Bestrebungen zur Übernahme durch die CKI unterstützt. Die Ungleichbehandlung der beiden Angebote wirft Fragen auf, insbesondere weil das von uns eingereichte Angebot höher ist das dasjenige der CKI AG.

Interlaken Congress & Events AG wurde vor zehn Jahren als Aktiengesellschaft gegründet. Die Ablösung aus der Tourismusorganisation wurde bereits zu Beginn mit einer fünfjährigen Anschubfinanzierung in der Höhe von jährlich 150 000 Franken durch die Gemeinden unterstützt. Das Ziel der Ablösung war, dass Interlaken Congress danach selbsttragend nach marktwirtschaftlichen Kriterien funktionieren kann. Dies war auch der Grund, dass die Vermarktung aus der Tourismusorganisation Interlaken herausgenommen wurde und als Aktiengesellschaft im Markt positioniert wurde. Das Ziel ist, entgegen der Entwicklungen der Branche, nicht erreicht worden. Die Gemeinden haben daraufhin die jährlichen Beiträge von 150 000 Franken in eine Leistungsvereinbarung umgewandelt. Die Vereinbarung hat den Schwachpunkt, dass ein rentabler Betrieb der mit Steuergeldern unterstützten Firma die Auflösung der finanziellen Unterstützung zur Folge hätte. Mit anderen Worten: Es gibt keinen Grund, die Firma rentabel zu betreiben.

Bei einem Gespräch mit dem Gemeindepräsidenten von Interlaken habe ich erwähnt, dass unser Unternehmen Basecamp GmbH die Interlaken Congress & Events AG auch ohne Gemeindegelder übernehmen würde. Wir sind überzeugt, dass das Unternehmen bei konsequenter Führung grosse Potenziale hätte, und dass ein rein marktwirtschaftlicher Betrieb ohne Finanzierung mit Steuergeldern möglich wäre. Diese Gesinnung entspricht auch der ursprünglichen Absicht, welche der Bevölkerung vor zehn Jahren so kommuniziert wurde. Wenn ein rentabler Betrieb nicht möglich wäre, dann erachten wir es als naheliegend, dass die Vermarktung der Kongresse, Events, Incentives und Rahmenprogramme wieder durch die dafür funktionierende Tourismusorganisation gewährleistet wird. Damit könnte gewährleistet werden, dass die Interessen aller Leistungsträger in Interlaken berücksichtigt werden.

Durch die angestrebte Übernahme der IC&E sichert sich die Casino Kursaal die jährlichen Beiträge, ohne dass dafür Garantien bestehen, dass alle Komplementärpartner (Hotels, Eventveranstalter) vom Einsatz der Steuergelder profitieren. Auch erscheint es zynisch, wenn die CKI von Raubrittertum spricht, zumal die Gesellschaft bereits mehr als 15 Millionen Franken der öffentlichen Hand an die Finanzierung des neuen Kongresssaals erhalten hat. Dieses Geld wurde mit der Auflage zugesichert, dass die Gemeinden keine Defizite beim Betrieb der Kongressräumlichkeiten übernehmen müssen. Die jetzt angestrebte Übernahme birgt die Gefahr, dass diese Auflage umgangen wird.

Ein weiteres störendes Detail bei einer Übernahme ist, dass die bisherigen Aktionäre, welche die Anteile verkaufen, einen Kapitalgewinn von 35 Prozent auf die Aktien erwirtschaften. Die Gemeinden haben das Unternehmen IC&E mit Steuergeldern am Leben erhalten, die Aktionäre mussten für die Verluste nicht aufkommen und erhalten nun einen ansehnlichen Gewinn.

Das Unternehmen Basecamp GmbH ist in der Schweiz der führende Anbieter für Seminar-Rahmenprogramme, Meetings, Incentives (Motivationsprogramme) und Events mit Outdoor-Aktivitäten. Wir arbeiten ausschliesslich mit Firmenkunden. Dem entsprechend sind die angebotenen Aktivitäten und Events so konzipiert, dass die Teilnehmer gemeinsame Werke gestalten und teamfördernde Erlebnisse geniessen können. Eine Übernahme der IC&E würde unser Angebot sinnvoll um die Komponente Kongressorganisation erweitern.
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