| Neuausrichtung der BKW kostet Arbeitsplätze Eine Neuausrichtung und strukturelle Massnahmen im Geschäftsbereich Netze der BKW FMB Energie AG haben im Lauf des nächsten Jahres regionale Verschiebungen von rund 50 Arbeitsplätzen, 15 Frühpensionierungen und bis zu 15 Kündigungen zur Folge.
pd/bns. Das Versorgungsgebiet der BKW soll laut einer Medienmitteilung neu in vier Netzregionen eingeteilt werden: «Die bisherigen sieben Zweigniederlassungen Bern, Biel, Delsberg, Gstaad, Langnau, Pruntrut und Spiez werden organisatorisch neu in die vier Regionalvertretungen Mittelland, Oberland, Seeland und Jura eingebracht.» Die bereits heute vorhandenen 15 Monteurstützpunkte der BKW, die eine hohe Versorgungsqualität und bei Netzstörungen eine kurze Interventionszeit garantierten, sollen bestehen bleiben.
Mit dem Aufbau von Kompetenzzentren sollen nach BKW-Angaben administrative Aufgaben zusammengefasst werden: «Im Lauf des nächsten Jahres führt dies zu einer Verschiebung von rund 50 Arbeitsplätzen zwischen den Regionen und zu 15 Frühpensionierungen. Bei bis zu 15 der über 600 Beschäftigten im Geschäftsbereich Netze beziehungsweise der 2700 Mitarbeiter der BKW-Gruppe wird der Arbeitsvertrag aufgelöst. Für die betroffenen Personen kommen sozialverträgliche Lösungen zum Tragen. Die neue Organisation wird ab 1. Januar 2010 operativ.» Die BKW FMB Energie AG (BKW) will mit der Neuausrichtung und mit strukturellen Massnahmen die Organisationstruktur und die Prozesse des Geschäftsbereichs Netze den neuen Markterfordernissen anpassen: «Damit sollen im Rahmen veränderter Marktbedingungen – insbesondere aufgrund des zunehmenden regulatorischen Drucks – weitere Synergien genutzt und die Wettbewerbsfähigkeit des Geschäftsbereichs gestärkt werden: «Die lokale Verankerung der BKW, die Nähe zum Kunden und das bestehende Dienstleistungsangebot bleiben erhalten.»
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