Frutigen: SVP und EDU als Wahlsieger
Der neue Gemeindepräsident von Frutigen heisst Kurt Zimmermann-Schmid (SVP). Als Wahlsieger bei den Gemeinderatswahlen gingen die SVP und die EDU hervor: Beide Parteien gewannen je einen Sitz.
pd/bns. Kurt Zimmermann-Schmid setzte sich gegen seinen Gegenkandidaten Konrad Klötzli-Schranz (EVP) klar durch und erhielt 1726 Stimmen (72,1 Prozent). Auf Konrad Klötzli entfielen 667 Stimmen(27,9 Prozent). Bei den Gemeinderatswahlen gewann die SVP einen weiteren Sitz und ist nun mit fünf Sitzen im neunköpfigen Gemeinderat vertreten (vier plus Gemeinderatspräsident Ruedi Egger, der vom Gemeinderat bereits am 2. April 2009 in stiller Wahl gewählt wurde). Die EDU nimmt erstmals mit einem Sitz im Frutiger Gemeinderat Einsitz. Sechs der acht Gemeinderatsmitglieder waren nicht wiederwählbar (Ablauf der Amtsdauer von zwei Mal vier Jahren). Die beiden bisherigen und wiederwählbaren Ratsmitglieder, Dieter Rohrbach (EVP) und Bernhard Schüpbach (FDP), wurden klar wiedergewählt. Wahlverlierer sind die SP und die EVP: Beide verlieren je einen Sitz. Für die SP ist das besonders bitter, ist doch die Partei künftig nicht mehr in der Exekutive vertreten. Während bisher die Frauen noch mit 33 Prozent in der Frutiger Exekutive vertreten waren (drei von neun Ratsmitgliedern) schafften sie dieses Mal keinen einzigen Sitz mehr. Die Stimmbeteiligung betrug 50,6 (2005: 44,2) Prozent).
Die Wahlergebnisse. Liste 1 SVP (vier Sitze, +1). Gewählt sind: Hans Germann-Flury (neu) 1337 Stimmen. Samuel Schmid-Rutz (neu) 1258. Urs Kallen-Fuhrer (neu) 1230. Gerhard Schranz (neu) 952. – Liste 2 SP (0 Sitze, –1). – Liste 3 EVP Stammliste (zwei Sitze, – 1). Gewählt sind: Dieter Rohrbach-Grossen (bisher) 1100. Hans Peter Bach-Steiner (neu) 764 Stimmen. – EVP, Junge EVP und EDU mit Listenverbindung 3. – Liste 4 Junge EVP (0 Sitze, unverändert). – EVP, Junge EVP und EDU mit Listenverbindung Liste 5 EDU (1 Sitz, + 1). Gewählt ist: Stephan Stoller-Lauber (neu) 575. – Liste 6 FDP/GLP (1 Sitz, unverändert). Gewählt ist: Bernhard Schüpbach (bisher) 1290.
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