| Impfstellen bei den regionalen Spitalzentren Die kantonale Gesundheits- und Fürsorgedirektion hat die regionalen Spitalzentren darunter die Spitalgruppe Frutigen, Meiringen und Interlaken (Spitäler FMI AG) sowie die Spitalgruppe Simmental–Thun–Saanenland (Spital STS AG) gebeten, ab Mittwoch 25. November 2009 Impfstellen für die Beschleunigung der laufenden Impfkampagne gegen die pandemische Grippe (H1N1) 2009 einzurichten.
pd/bns. Die Impfstellen sollen während zehn Arbeitstagen betrieben werden und je nach Bedarf länger arbeiten können. Diese Massnahme ist laut einer Medienmitteilung als Ergänzung des Angebotes durch die Arztpraxen vorgesehen und sollte die Hausärzte entlasten. Ab heute Dienstag 24. November 2009 sei die laufende Impfkampagne auf alle impfwilligen Personen erweitert. Ziel ist es, allen Bernern, die es wünschten, bis Ende Dezember eine Impfung anzubieten: «Personen aus den sogenannten Risikogruppen haben jedoch weiterhin Vorrang. Neben dem Gesundheitspersonal mit Patientenkontakt gehören zu den Risikogruppen Personen, die beruflich Säuglinge unter sechs Monaten betreuen sowie Schwangere und Wöchnerinnen und Personen mit chronischen Krankheiten (Lungen-, Herz-, Stoffwechsel- und Nierenkrankheiten oder Immunschwäche) sowie alle Menschen im engen Kontakt mit einer solchen Risikoperson.»
Die Impfung gegen die Schweinegrippe ist laut der Medienmitteilung kostenlos und freiwillig. Die Verabreichung der Grippeimpfung für die breite Bevölkerung sei primär eine Aufgabe der Hausärzte. «Diese haben seit dem Beginn der Impfkampagne eine hervorragende Dienstleistung erbracht, die der Regierungsrat hoch zu schätzen weiss», erklärte Gesundheits- und Fürsorgedirektor Philippe Perrenoud am Dienstagvormittag vor dem Grossen Rat.
Die neuen Impfstellen seien keine Impfzentren im Sinne des Pandemieplans des Kantons Bern, verlautet im weiteren: «Sie sind als vorübergehende Unterstützung der Hausärzte vorgesehen und sollen einen Beitrag zur Beschleunigung der Impfkampagne leisten.» Daher seien sie insbesondere für Personen, die über keinen Hausarzt verfügten, konzipiert worden.
Am Mittwoch 25. November 2009 werden unter anderem im Berner Oberland in einem ersten Schritt die Spitäler FMI AG (Interlaken, Meiringen und Frutigen) sowie die Spitalgruppe Simmental–Thun–Saanenland (Spital STS AG) solche Impfstellen in Betrieb nehmen. Weitere Massnahmen sollen im Bedarfsfall folgen: «Die Gesundheits- und Fürsorgedirektion wird kontinuierlich über das entsprechende Angebot orientieren.»
Die impfwilligen Personen sind gebeten, folgende Hinweise zu berücksichtigen: Grundsätzlich keine Voranmeldung nötig; eventuell entstehen aber relativ lange Wartezeiten. Möglichst mit den öffentlichen Verkehrsmitteln anreisen. Den persönlichen Impfausweis unbedingt mitnehmen. Keine Impfung bei Fieber. Im Falle einer laufenden ärztlichen Behandlung sich bei seinem behandelnden Arzt und nicht bei einer Impfstelle melden.
Detaillierte Informationen. Pandemie (H1N1) 2009: Mit Frutigen ergänztes Verzeichnis und Öffnungszeiten der Impfstellen bei den regionalen Spitalzentren (PDF, 41 kB).
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